Ich habe einen Ausflug mit meiner Tier-begeisterten Schwiegermutter hier her gemacht. Die Anreise ist schon super spannend, denn man bekommt per WhatsApp an Anfahrtsvideo zugeschickt. „Biegen sie nach diesen drei Bäumen in der Wüste rechts ab, bei diesem Zaun links, bei diesem kleinen Metallpfosten geradeaus….“ usw usw – so etwa läuft es in dem Video ab. Wir hatten irgendwo einen Fehler gemacht und sind woanders gelandet. Somit mussten wir noch einmal zurück auf Anfang und haben dann in Zeitlupe, die Schritte im Video abgearbeitet und dann ganz einfach unseren Weg gefunden. Super lustig somit schon die Anreise. Beim Eintritt muss man sich entscheiden, ob man mit Füttern bucht oder ohne. Ich würde mich für die Füttervariante entscheiden, denn das hat uns riesig Spaß gemacht und den Kamelen ebenso. Auch eine Kamel-Kuschel-„Therapie“ ist im Angebot zu finden, diese sollte man aber vorab reservieren. Wir konnten das kurzfristig vor Ort nicht mehr buchen. In Bedouinenzelten kann man zwischendurch einen arabischen Kaffee genießen.
Aber es gibt nicht nur Kamele auf The Camel Farm. Mich haben neben den Kamelen am meisten die Ziegen mit ihren super langen Schlappohren begeistert. Zu süß!! Der Esel war super lustig, Häschen konnten wir füttern und auch die Vögel waren in so weit faszinierend, da wir gerade anwesend waren, als die alle zum Freiflug hinausgelassen wurden. Sehr interessant.
Eine kurzweilige Unternehmung für Groß und Klein.
Zoos depremieren mich ja immer eher, aber hier handelt es sich um Farmtiere, somit hatte ich nicht dieses beklemmende Gefühl, wie ich dieses in Zoos verspüre.
Wenn ihr also Kameln mal nahe sein wollte, kann ich The Camel Farm empfehlen. Auch für einen Kamelausritt in die Wüste für eine Stunde habt ihr hier die richtige Anlaufstelle. Allerdings muss man unbedingt auch diese Aktivität vorab buchen.
Es war die letzten zwei Monate sehr ruhig hier. Aber nur hier – nicht in meinem Leben, nicht im Hause. Denn: Wir hatten viel Programm und Wir hatten viel Besuch. Ich denke, ich werde zu meinem Lebenslauf noch sehr guten Gewissens „Gästehaus-Betreiberin“ hinzufügen können 🙂 Es macht riesig Spaß, aber ist natürlich auch anstrengend. Vom 15. November 24 bis zum 17. Januar 25 – was insgesamt 63 Tage sind – hatten wir 45 Tage Besuch: Gestartet mit einer Woche, ab dem 15. Nov 24 – 1 Person (während der Schulzeit). 1 Woche – Pause. Dann für 12 Tage – 1 Person (Schulzeit). Während dieser Zeit noch ein guter Freund aus Ägypten in der Stadt, eine liebe Freundin aus Fuerteventura und eine Tour als Reiseleiterin mit einer ganz netten Familie aus Südafrika. 1 Tag – Pause. Anschließend für 4 Tage – 2 Erwachsene und 1 Kind (Ferienzeit). über den 24. Dezember – 4 Tage Pause. Über Silvester 9 Tage Besuch – 3 Erwachsene (Ferienzeit). 1 Tag – Pause. Zum Abschluss 11 Tage Besuch – 3 Erwachsene (Schulzeit).
Wir haben so so unbeschreiblich viele Sachen erlebt mit so lieben Freunden und unseren Familien. Es ist unglaublich!! Die Erlebnisse in dieser Zeit haben sich so extrem geballt und fast überschlagen. Ein Highlight, ein schöner Tag, ein schöner Abend nach dem anderen. Tolle Gespräche, Sonnenstunden am Strand, Stürme am Strand, Besichtigungen, Touren und Touren und Touren durch die Stadt. Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Programmpunkte planen und timen, Sehenswürdigkeiten buchen, Fahrten durch die Stadt, in die Wüste und Umgebung. Natürlich will ich, wollen wir als Familie nicht immer das Gleiche sehen und besuchen, somit neue Attraktionen finden, neue Lokale suchen. Super spannend und voll mein Ding.
Auf die verschiedenen Altersklassen einstellen… Kinder, Teenager, Oma und Opa. Freunde und Familie, die bereits zum wiederholten Male kommen: bedenken und erinnern, was diese schon gesehen haben und was sie und wir gemeinsam spannend finden könnten. Wer ist gut zu Fuß, wer kann radfahren? Zwischendurch noch eine gebuchte Tour mit Touristen. Auch hier natürlich Vorbereitung, Koordination und Organisation gefragt.
Es war wunderbar und gleichzeitig wunderbar anstrengend. Die Anstrengung merkt man während der Zeit überhaupt nicht, denn man ist immer gepusht, angeregt und aufgeregt von den Erlebnissen. Aber dann, wenn die Ruhe einkehrt, der Alltag, realisiert man, was der Körper und der Geist in dieser Zeit geleistet hat. Das ganze Ich fällt in einen Erschöpfungszustand. Ruhe ist angesagt. Kein Programm. Kein Essengehen. Keine Unternehmungen. Keine Energie. Keine Menschen. Erstmal durchatmen. Regenerieren. Ruhe. Erholung. Ich war noch nicht einmal in der Lage, wieder in mein Sportprogramm reinzukommen. Mein Körper, mein Geist wollte und konnte nichts. Und wie viele Emails und to-do Aufgaben hatten sich angesammelt? So vieles hatte ich schnell zwischen Tür und Angel erledigt, Unterlagen mussten gespeichert, schnell überwiesene Rechnungen abgelegt werden. Hatte ich auch nichts übersehen, vergessen? Doch hatte ich. Da musste Einiges aufgearbeitet und nachgeholte werden.
Zudem steht noch eine große Entscheidung an, die ich dringend angehend musste. Schule… dazu die Tage mehr.
Die Osterferien waren nicht geplant. Die Sommerflüge nicht gebucht und diese wurden täglich teurer. Aber für die grobe Ferienabsprache musste man auch erstmal wieder Zeit finden und sich als Familie zusammensetzen, um Termine abzustimmen.
Abschließend: Seit dem letzten Besuch sind zwei Wochen vergangen. Wir sind wieder erholt und energetisiert, die Emails sind größtenteils abgearbeitet, die digitale Ablage gemacht, die Oster- und Sommerferien geplant und gebucht, der Hund hat seinen jährlichen Check heute bekommen, die Hundesteuer für 2025 ist gezahlt.
Und am aller Wichtigsten: das Thema Schulwahl… Schulentscheidung… ist angegangen. Ich habe in den letzten zwei Wochen so unglaublich viel Neues rund um die verschiedenen Schulsysteme dieser Welt dazugelernt. Das ist unglaublich und ähnlich überwältigend, wie unser Besuchsmarathon. Ich habe drei Schulen besichtigt, weitere in der nächsten Woche. Eine Entscheidung hierzu ist noch nicht getroffen. Aber dazu die Tage noch mal mehr. Denn dieses Thema ist super spannend und sooooo wichtig für Familien, die eventuell auch überlegen, ins Ausland zu gehen.
Es sind bereits wieder zwei weitere Wochen vergangen, seit ich den letzten Artikel geschrieben hatte und vergessen habe, zu veröffentlichen…
Somit kann ich berichten, dass wir bereits wieder 10 Tage Besuch hatten. Der Opa ist am Montag, 17. Feb 25, wieder abgereist. Wir haben den 15. Geburtstag unserer Kinder gefeiert, waren zwei Nächte am Strand, ich habe weitere 3 Schulen besichtigt. Viele Schulregistrierungen in die Wege geleitet. Hatte wieder noch eine weitere Reiseleiter Tour mit einem sehr netten Pärchen aus Deutschland.
Und jetzt stelle ich sofort den Artikel online, bevor wieder noch mehr Zeit verstreicht… In wenigen Bildern die Eindrücke der letzten Wochen. (in wenigen Bildern… denn über diese intensive Zeit habe ich knapp an die 10.000 Fotos gemacht)
Ein großer Spaß für Alt und Jung. Über die letzten drei Monate haben wir mehrmals mit und ohne Besuch diese unterhaltsame tolle Attraktion in Dubai besucht.
Jeder war begeistert: Ob der 14-jährige Teenager oder der 70-jährige „Opi“. TopGolf ist wirklich für jeden was.
Vorab buchen kann man nicht wirklich. First come, first serve. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Auf drei verschiedenen Ebenen kann man hier die Golfschläger schwingen. Bis zu 5 Spieler in einer Spielbucht. Auf dem Computer kann man aus verschiedenen Spielen auswählen. Bei einem tollen Anfänger-Spiel mit dem Namen Block-Party sammelt jeder schon Punkte, wenn nur der Ball über das große, weitläufige Feld rollt. Zusatzpunkte gibt es dann, wenn der Ball noch in eines der großen Löcher fällt oder rollt. Bei anderen Spielen sammelt man nur Punkte, wenn man in die Löcher trifft oder der Ball in eines der Löcher rollt. Natürlich sind die Löcher, die es zu treffen gilt, erheblich „größer“, als beim traditionellen Golf oder beim Minigolf.
Am frühen Abend und am Wochenende ist hier einiges los. Da kann es passieren, dass man auch einmal ein bisschen warten muss. Aber es gibt eine coole Bar/Restaurant vor Ort, in der die Wartezeit gut zu verkraften ist.
Tipp: Oft bekommt man auf dem „Lower Level“ noch eine Abschlagbucht und ich kann nur sagen, dass auch hier das Spielen super viel Spaß macht und man das ruhig einmal versuchen kann. Mit hat es gefallen.
Falls ihr Linkshänder in der Gruppe habt, dem Personal Bescheid geben, dann werden die entsprechenden Schläger zur Verfügung gestellt.
Während dem Spiel kann man Getränke und Snacks bestellen.
Ich empfehle auf jeden Fall eine Stunde zu buchen, wenn ihr 5 Personen seid, lieber auch zwei Stunden. Aber wenn das Zeitende naht, kommt ein Mitarbeiter vorbei und wird euch fragen, ob ihr noch einmal verlängern wollt. Somit ist die Dauer auch kurzfristig ausdehnbar.
Kosten sind je nach Uhrzeit und Tag unterschiedlich. Die Topgolf Homepage gibt dir die entsprechenden Preise.
Weg von Glitzer und Glamour, rein in Souks und Stopps an Street-Food Ständen.
Alt Dubai, bestehend aus verschiedenen Stadtteilen wie Bur Dubai und Deira zu beiden Seiten des Dubai Creeks. Auf einer Tour mit mir durch diese Gegend, schlendern wir durch die verschiedenen Souks, wie zum Beispiel den Textil-Souk mit westlicher Kleidung oder traditionellen lokalen Gewändern; den Gewürz-Souk mit allerlei Überraschungen zum Riechen und Kennenlernen; den Gold-Souk mit Pracht und Gliter und dem Star aus Taiba; den Souk für jegliche Haushaltswaren mit dem größten Topf Dubais; wir sehen oder besuchen kleine Perfumläden, die sicher auch euren Lieblingsduft im Regal haben; wir schlendern durch asiatische Mini-Gassen; snacken auf Wunsch Street-Food auf dem Weg. Wir handeln und feilschen, genießen und probieren, verlieren uns in den Gassen, besuchen ein historisches Haus, gerne bei Interesse auch ein Museum, das die Anfänge der Stadtentwicklung kurzweilig darstellt. Wir können die Residence der al Maktoum Familie bestaunen und vieles vieles mehr.
Auf jeden Fall sollte Zeit für einen Kaffee-Stopp sein, mit Blick auf den wunderschönen Creek. Die traditionellen Abras, kleine Holzboote auf denen auch wir den Creek kreuzen werden, schippern durchs Blickfeld.
Wirklich einer meiner Lieblingsgegenden in der Stadt.
Je nachdem wieviel Zeit und Energie ihr habt, können wir anschließend zu einem Fotostopp zum Dubai Frame und zum Museum of the Future fahren. Wir könnten auch den Fisch- und Gemüsemarkt noch mit ins Tagesprogramm aufnehmen, je nach euren Interessen.
Es ist wieder soweit, der Sommer geht dem Ende zu und die kühlere Jahreszeit in Dubai beginnt. Der Ende der Sommers ist jedes Jahr auch wieder die Neueröffnung von einigen Sehenswürdigkeiten, die eben über die heißen „Saunamonate“ geschlossen sind.
So auch das Global Village. Es eröffnet immer so Mitte Oktober erneut die Türen für seine Besucher. Jedes Jahr überrascht dieses riesige Gelände mit kleinen und großen Veränderungen. Der Eintrittspreis von um die 10 EUR öffnet einem die Türen „in eine Welt, in der 90 Kulturen zusammenkommen“ – so schön beschreibt es der Anbieter. Und irgendwie spiegelt es auch einfach nur die Lebenssituation in Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder. Das Vergnügungsparadies nimmt dich an einem Abend shopping-technisch und kulinarisch mit von Afrika nach Asien vom Orient nach Amerika. In einem Jahr steht der Burj Khalifa neben einer chinesischen Pagode, der Eifelturm neben der Oper von Sydney und im nächsten Jahr vielleicht die rote Londoner Telefonzelle neben dem schiefen Turm von Pisa. Die verschiedenen Länderpavillions bringen dir mitten in Dubai ihre Bräuche und Traditionen näher. Du entdeckst typische Waren für jedes Land. Du kaufst Saffran im Iran, farbenfrohe Flechtkörbe oder Kleider in Afrika und eventuell Stoffe und Schals in Indien, Datteln in Saudi Arabien, ebenso wie Handwerkskunst aus den verschiedenen Regionen. Es ist einfach ein endloses immer wieder neues Erlebnis. Und immer wieder wirst du in einem Pavillion, an einer Straßenecke oder in einem Park mit musikalischen oder tänzerischen Darbietungen überrascht.
Auch kulinarisch kannst Du an einem Abend vom indischen Streetfood zum authentischen äthiopischen Injera, einem säuerlichen Fladenbrot, mit perfekt gewürztem Curry reisen. Die Auswahl an herzhaften und süßen Leckereien ist unerschöpflich. Du könntest zwei Wochen hier kulinarisch dreimal täglich etwas neues probieren und das zu wirklich fairen, bezahlbaren Preisen.
In einem Bereich gibt es auch einen Vergnügungspark. Hierzu muss man allerdings eine spezielle Karte an einem besonderen Stand kaufen und diese aufladen. Die Fahrgeschäft sind recht teuer und ich denke, hierfür lohnt sich der Besuch im Global Village nicht. Dafür gibt es gesonderte Vergnügungsparks, die schlussendlich das besser Preis- Leistungsverhältnis haben, wenn es einem um den Adrinalinkick geht. (In der direkter Nachbarschaft zum Global Village liegt das IMG World of Wonders, der größte Indoor Vergnügungspark.)
Feiertage sind im Park auch immer toll gestaltet. Für die Ramadan Zeit zum Beispiel wird ein Bereich besonders schön geschmückt und hergerichetet und auch zur Weihnachtszeit herrscht die passende Stimmung mit entsprechenden Vorführungen, Weihnachtsbäumen und Nikolaus.
Der Park öffnet um 16 Uhr seine Tore. Dann sind die Parkplätze noch leer und man kann ganz gemütlich in Ruhe schon die ersten Pavillions erkunden. Desto später, desto voller – auch unter der Woche. Am Wochenende ist oft die Polizei auf den Straßen um die Anlage anzutreffen, um den Verkehr zu regeln. Ein Besuch unter der Woche ist auf jeden Fall entspannter. Karten kann man einfach vor Ort kaufen oder über die Global Village Homepage.
Frau im Family-Business: koordinieren und beaufsichtigen von Baustellen, beheben von Regenschäden, Teenager-Erziehung, lernen für meine Reiseleiterausbildung, Steuererklärungen, Versicherungen, Erstellen und Organisieren der 6-wöchigen Sommerreise. Da braucht Frau auch zwischendurch mal eine Auszeit.
Eine super Gelegenheit die tollsten Restaurants in Dubai während der Mittagszeit bei einem Businesslunch-Angebot zu erkunden, kennenzulernen und zu genießen.
Es gibt eine große Liste an Lokalitäten, die dieses besondere, bezahlbare Angebot bieten.
Ich habe mittlerweile 6 Restaurants getestet.
Das C´est la Vie im 54. Stock des Address Hotel in Downtown mit Burj Khalifa Blick; das Filia im 70. Stock des SLS Tower Hotels mit ebenfalls tollem Burj Khalifa Blick; das Sushi Samba im 51. Stock im The Palm Tower, direkt unter der Aussichtsplattform auf der Palme mit wunderschönem PalmBlick (hier empfiehlt es sich direkt bei Öffnung zum Businesslunch anzukommen, um einen Tisch am Fenster zu ergattern), das Fouquet in Downtown mit Blick auf den Burj Khalifa und letzte Woche noch das Coya angrenzend an das Four Season Resort Hotel im Jumeirah ebenfalls mit Burj Khalifa Blick, allerdings mehr aus der Ferne.
Jedes Mal hatten wir köstlichstes Essen in wunderschöner Atmosphäre. Ich kann alle bereits besuchten Lokale absolut empfehlen.
Das Businesslunch Paket besteht meist wahlweise aus 2 oder 3 Gängen, wobei man meist bei zwei Gängen zwischen Vor- oder Nachspeise und Hauptgang wählen kann.