„Surreale“ Zeit.

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Es war ja super ruhig hier…

Ruhig auf meiner EntdeckerGlück Seite hier, aber in unserem Leben natürlich eher nicht ruhig, seit meinem letzten Beitrag im Januar 2026.

Wir hatten noch Besuch von meinen Eltern im Februar, haben tolle Erlebnisse zusammen gehabt, haben den 16. Geburtstag unserer Zwillinge gefeiert und dann …
War alles anders.
War alles neu.
War alles unruhig.

Und vor allem – war alles

SURREAL…

Samstagmorgen, 28. Februar 2026 – Dubai
Wochenende, wie immer, Kaffee auf der Terrasse, Frühstück. 
Sohn Verabredung mit Freunden und ich mit Tochter zum Bücherflohmarkt. 
Und dann, keine Ahnung, wie alles kam… 
Es ging alles schnell, zumindest gefühlt.
Erste Nachricht von Freunden aus Deutschland, ob wir o.k. sind.
Heiko am Flughafen in Zürich – 15:16 Uhr – kein Check-In. 
erste Berichte von Freunden aus Abu Dhabi – laute Geräusche…
15:26 Uhr – offizielle Meldung Emirates streicht alle Flüge. 

Chaos in allen möglichen WhatsApp Gruppen. 
Allgemeiner Konsens: in Innenräumen aufhalten, wenn möglich in Räumen mit wenig Fenstern in unteren Stockwerken…

Was passiert hier?

Auch hier bei uns in Dubai, erste laute-Geräusche. 
Wir können noch nicht einschätzen, was das ist. 

Vielleicht doch besser der Sohn mit dem Taxi nach Hause. 
Gegen 17 Uhr kommt er an. 
Mehr laute, unbekannte Geräusche. Wände wackeln immer mal wieder, Fenster vibrieren. 

Die ganze Zeit Updates über die lokalen Nachrichten. 

Dann zum Glück die ausführliche Erklärung, woher die lauten Geräusche kommen. 
In den Nachrichten wird das Abfang/Abwehr-System des Landes detailiert erklärt, damit wir vor Ort die doch wirklich bisher unbekannten Geräusche verstehen können. Etwas Erleichterung in dieser surrealen Situation.

Die größte Gefahr kommt von herunterfallenden Trümmerteilen abgewehrter Bedrohungen. 

Somit ist es am sichersten im Haus. 
Dann plötzlich die Meldung Feuer auf der Palme. 
Immer wieder laute Geräusche, die keine Einschläge, sondern Abwehraktionen sind, erfolgreiche Abwehr.
Wir richten ein Matratzenlager im Wohnzimmer ein – Wohnzimmer leider mit riesiger Fensterfront… Was nun?
Wir decken diese mit der Gästezimmermatratze ab. Gibt Dunkelheit in der Nacht und gleichzeitig Sicherheit vor eventuellen Glassplittern.

Dann wieder Erleichterung, denn laut lokalen Medien wurde das Feuer auf der Palm Jumeirah und auch am Burj al Arab ebenfalls von solchen herabfallenden Trümmerteilen verursacht und keine direkten Angriffe auf diese Gebäude. Zum Glück.

23:45 Uhr – wir versuchen zur Ruhe zu kommen. Wir drei verunsichert – viel reden. 
Mein Mann wird erstmal in der Schweiz feststecken.
Die Erklärungen für die Geräusche noch mal besprechen. 
Ah, man soll die Fenster nicht alle komplett verschließen. Lieber leicht geöffnet – Tipp aus einer WhatsApp Gruppe.
Also nochmal Rundgang durch Haus – Fenster kippen. 

Die ganze Nacht immer mal wieder sehr laute Geräusche – wackelnde Fenster. Düsenjets auch immer wieder zu hören.
Absolut SURREAL! Unbeschreiblich. 

Sonntag – Tag 2 – 1. März

00.36 Uhr gerade war ein bisschen Ruhe einkehrt in unserem Matratzenlager…
Der erste NOTFALL – ALARM auf dem Handy. 
Ein durchdringender Ton, der einem sofort das Herz bis zum Hals schlagen lässt. 
Aber was ändert es… 
Wir sind schon für uns am sichersten Ort im Haus – da bleiben wir. 

1:56 Uhr: Zwischenstand: Es wurden 137 Raketen und 209 Drohnen erfolgreich abgewehrt. 

7:57 Uhr: Ankündigung: Online Unterricht bis einschließlich Mittwoch. 
Es ist ruhiger heute…
Wir Spielen „Das Spiel des Lebens“ – wir haben ja Zeit.
Wir spielen es gleich 3x an diesem Tag.

Immer wieder hören wir Abwehrerfolge und Jets fliegen…
Aber wir sind schon ruhiger. Innerlich ruhiger als gestern.

Reger Austausch mit Freunden vor Ort in Dubai und Abu Dhabi, zusätzlich immer wieder Updates über die lokalen Nachrichtenkanäle und Austausch oder Infos in WhatsApp Gruppen. Zusammenhalt.

Das Abwehrsystem wird noch näher erklärt. Langsam werden wir zu Experten der neuen Geräusche in unserem Leben.

Mehr Verständnis – mehr innere Ruhe.

Trotzdem immer mal wieder die durchdringende ALARM Meldung auf unseren Handys.
Der Puls schlägt jedes Mal schneller.

Montag – Tag 3 – 2. März

Start online Unterricht. Läuft so la la.
Adrian in der GEMS Wellington Schule bekommt mehr Aufgaben, die er alleine erledigen muss.
Coral in der Deutschen Schule hat fast durchgehend online Unterricht – mein klarer Favorit.

Kids tauschen sich immer wieder mit Freunden aus, ebenso ich. Tut gut, verbindet, beruhigt.
Heiko hängt immer noch in der Schweiz fest.

Das ganze Leben findet irgendwie rund um das WohnzimmerMatratzenlager statt – gemütlich.
Coral spielt immer wieder Saxophone – Adrian tanzt mit Kopfhörern auf den Ohren.

Wir spielen wieder zwei Runden „Spiel des Lebens“.

Immer wieder ALARM Meldungen zwischendurch.
Täglich Statistiken über die abgewehrten Bedrohungen.

Surreal.

Dienstag – Tag 4 – 3. März

News: Online Unterricht bis einschließlich Freitag verlängert.
Wir müssen mal raus.
Treffen zum Kaffeetrinken mit Freunden im Café in der Community. So schön, in der Sonne zusammen zu sitzen.
Zum Abendessen treffen mit anderen Freunden beim Italiener direkt neben an.
Super schöne Stunden – tut gut. Der Italiener hier bei uns in der Wohnanlage ist bis auf den letzten Platz VOLL. Keiner will sich weit vom Haus entfernen.

Ich mag einen Spruch der online gepostet wurde:
UAE residents right now: fully safe, fully trusting the government, fully panicken about Eid travel plans.

Denn eigentlich haben wir in 10 Tagen Frühlingsferien für zwei Wochen. Wir haben eine Woche Skifahren mit einer Gruppe Freunde von 13 Personen in Georgien gebucht, ab 14. März.
Anschließend wollten die Kids und ich noch für 5 Nächte nach Doha/Qatar fliegen.
Flüge und Hotels sind gebucht, Ausflüge reserviert…

Heiko sitzt aber immer noch einer Schweiz fest, noch gehen nur spärlich Flüge.

Mittwoch – Tag 5 – 4. März
Ankündigung: Die Frühlingsferien werden um eine Woche vorverlegt. Start somit nicht am 14. März, sondern am 7. März, also in drei Tagen.
Jetzt dann mal an die Organisation der Umbuchungen und Stornierungen, zumindest teilweise. Bei den Fluggesellschaften müssen wir auf die Stornierung von deren Seite warten. Hotels und Ausflüge Doha kann ich auf jeden Fall stornieren. Diese Reise wäre dann jetzt außerhalb der Ferien.
Georgien erfrage ich schon mal die Umbuchungs- und Stornobedingungen des Hotels.

Abends erstmal ein Glas Wein mit einer Freundin auf der Terrasse.
Schlafen weiter im Matratzenlager im Wohnzimmer, immer mal wieder eine ALARM Meldung auf dem Handy. Überlegen aber, doch wieder in unsere Schlafzimmer umzuziehen.
Irgendwie alles mittlerweile NORMAL, keine direkte Bedrohung.

Donnerstag – Tag 6 – 5. März

Nachdem online Unterricht – Abbau unseres Matratzenlagers. Rückzug in die Schlafzimmer.
Fühlt sich gut an. Waren aber super gemütliche Stunden zusammen. Ich habe es genossen! Hatte etwas Besonderes!

Freitag – Tag 7 – 6. März

Heiko ist auf einem frühen Rückflug mit Emirates nach Dubai gebucht. Hoffen wir, es klappt alles.

Wenn ein ALARM auf unser Handy kommt – versammeln wir uns im Wohnzimmer.

Heiko back home!!! MEGA! Schön, ab jetzt Verantwortung zu teilen.

17:30 Uhr „Biergarten“ im benachbarten PoloClub. Ohne ALARM, mit LiveMusik und Blick auf die Lichtershow am Burj Khalifa in der Ferne. Tolles Gefühl. Freunde kommen noch dazu. 21 Uhr ein letzter Absacker bei uns. 22 Uhr noch ein Alarm und dann aber Ruhe und ab ins Bett.

Nachts, haben wir beschlossen, schlafen wir einfach weiter. Es geht ja mehr darum, dass wir uns in Innenräumen aufhalten sollen und das tun wir ja sowieso, wenn wir im Bett liegen.

Samstag – Tag 8 – 7. März

Ausschlafen, Sporteln, SonneTanken im Garten, Spaziergang mit dem Hund.
Die Kids sind mit Freunden zum Eislaufen in die Dubai Mall gefahren.

Nachmittags grillen mit Freunden. So schön – so normal.

Abends, zum Glück nach dem Essen, wieder eine ALARM, alle ab ins Haus. Wir spielen Qwirkle bis in die Nacht hinein. Einfach entspannt, lustig. Normal – tut gut.

Sonntag – Tag 9 – 8. März

Again… Ausschlafen, Sporteln, SonneTanken im Garten, Spaziergang mit dem Hund. FernsehAbend auf dem Sofa.

Montag – Tag 10 – 9. März

Ferien.
Passend dazu – gleich morgens die Streichung unseres Fluges nach Georgien. Somit können wir jetzt wenigstens die Umbuchung/Storno Planung abschließen. Wir verschieben auf einen unbestimmten, grob geschätzten Termin für die Frühjahrferien 2027. Storno – würden wir zu viel Geld verlieren.

Was aber nun? Bleiben wir die ganzen zwei Wochen zu Hause?

Frust!

Heute Mittag steht auch noch ein Termin für Reiki/Chakra Healing für die Kinder an. War als eine Aktivität für die zwei während der verkürzten Ramadan Schulzeiten geplant. In der ersten „surrealen“ Woche, wo der eigentliche Termin sein sollte, wollten wir aber nicht hinfahren. Somit jetzt heute. Wir fühlen uns eh wirklich sicher und man will immer mehr Normal haben UND auch mal das Haus verlassen, mal die Wohnanlage verlassen. Und Reiki und Chakra Healing kann ja in solchen Zeiten nur guttun.

Im Wartebereich hektisches Überlegen, was wir nun mit diesen vorgezogenen Ferien anfangen unter diesen surrealen Umständen.


Kids haben für abends ein Fastenbrechen mit Freunden organisiert.
Schön, die Kinder mal wieder zusammen lachen und genießen zu sehen.

Abends beschließen wir dann, nach Südafrika zu fliegen, die alte Heimat.
Eine Woche Safari, einfach nur Natur, Tiere und Ruhe.
Mein Mann müsste eh eigentlich in der zweiten Woche dieser vorgezogenen Ferien nach Johannesburg ins Büro. Und wo wir die zweite Woche Online-Unterricht machen – auch egal.

Also buchen wir ganz spontan zwei Wochen Südafrika.

Donnerstag, 12. März – Abflug:

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, ob man keine Angst hat, in solchen Zeiten zu flliegen. Ich kann nur von mir oder uns reden, wir hatten Null Angst, keine innere Unruhe oder so, nichts – einfach Vorfreude auf den Urlaub.

Erste Nacht in einem Hotel in Johannesburg. Nachts scheint es eine Veranstaltung zu geben, es ist irgendwie laut, auch mit Knallen… Ich schrecke sofort hoch. Obwohl man es zu Hause gar nicht so realisiert hat, scheint im Unterbewusstsein doch eine enorme Anspannung angestaut zu sein. Schreckhaftigkeit.

Freitag, 13. März – Fahrt in den afrikanischen Busch:

Unglaublich, je weiter wir in die Natur kommen, desto mehr fällt von mir ab. Der Körper entspannt, obwohl ich vorher nie wirklich gemerkt habe, dass ich angespannt war.
Es laufen gar ein paar Tränchen des Glücks die Wange runter, als wir von der Teerstraße auf die Schotterpiste abbiegen. Es fühlt sich so gut an, so beruhigend. Unbeschreiblich schön.

Noch eine letzte Schrecksituation. In der ersten Lodge, die Häuschen liegen weit auseinander, kein Internet Empfang, kein Telefon im Chalet, die Teenager in einem Häuschen und wir Eltern im anderen. Das Camp nicht eingezäunt, deshalb darf man nachts nicht allein herumlaufen. Eines der Kinder bekommt aber nachts eine leichte Panikattacke… Das zweite Kind versucht im letzten Badezimmereck Internetempfang über die Rezeption zu erreichen und es gelingt zum Glück. Über WhatsApp können uns die Kinder erreichen und erst jetzt realisieren wir, dass es überhaupt kein Notfall-Equipment oder eine NotfallNummer im Zimmer gibt. Somit verlässt mein Mann dann doch ungenehmigt nachts im Dunkeln das Zimmer mit HandyTaschenlampe, denn auch eine Taschenlampe können wir im Zimmer nicht finden, und wir teilen uns Eltern-technisch je mit einem Kind dann auf.
Am nächsten Morgen besprechen wir das erstmal mit der Rezeption. Es wird dann umgehend dafür gesorgt, dass zumindest die Internetverbindung in den Zimmern (die von einem Blitz zerstört worden war) wieder hergestellt wird und wir eine NotfallNummer bekommen.

Nach diesem letzten Schockmoment und nervenaufreibendem Erlebnis, kehrt Ruhe ein.
Innerlich und außen. Aber die Situation in der Nacht hat mir dann erneut gezeigt, was für eine Anspannung tief im Inneren doch im Körper steckt, was man überhaupt nicht vorher realisiert hatte.

Eine Woche Safari in zwei verschiedenen Lodgen. Es tut so gut. Ins Grüne starren, Tiere suchen, finden und beobachten und sich an der Natur erfreuen.

Anschließend noch eine Woche Johannesburg. Nach dem Online Unterricht am Morgen im Hotelzimmer, frische ich mit den Teenagern die Erinnerungen der Kindheit wieder auf. Wir machen eine Tour durch Soweto, durch Maboneng, ins Elefanten-Waisenhaus und auf einen großen afrikanischen Markt am Hartebeesportdam und bummeln durchs Montecasino. All das, was wir früher mehr als einmal gemacht haben, aber an das sich die Beiden natürlich nur aufgrund von Fotos erinnern konnten.

Nach zwei Wochen geht es zurück nach Hause. So schön!!

Samstag, 28. März – Back in Dubai – Juhuuu

Wir sind 6 Nächte zu Hause.

Da die Zentralen Klassenarbeiten der Deutschen Schule aber verschoben wurden, es weiter mit dem Online Unterricht geht, beschließen wir unter Tränen noch mal nach Deutschland zu fliegen. Eigentlich wollen wir einfach nur zu Hause sein. Aber wir nutzen einfach die Zeit und verbringen Zeit mit der Familie und treffen Freunde in Deutschland.

Freitag, 3. April – auf dem Weg nach Deutschland

Wir sitzen wieder im Flieger, nur die kids und ich – auf dem Weg nach Hessen zu meinen Eltern.
3, 5 Wochen Deutschland, Online Unterricht.
Ich gehe jeden Tag super viel spazieren, raus, Natur, laufen, denn die Kinder sitzen sowieso im Unterricht, ich muss meinen Kopf frei bekommen.

An einem Wochenende fahren wir nach Saarbrücken. Eine Klassenkameradin und sehr, sehr gute Freundin der Kinder ist direkt in der ersten Woche der Ereignisse ausgereist. Die Familie wollte sowieso nach den Sommerferien zurück nach Deutschland gehen und hatte dies, unerwartet und traurig für die Kinder, von heute auf morgen vorgezogen. Sehr viele Tränen gab es da in der ersten Woche. Kein Abschied von einer guten Freundin, einfach Trennung.
Diese Freundin besuchen die Kinder für zwei Nächte. Ich fahren sie hin und treffe mich derweil mit meiner guten Freundin übers Wochenende. Wir haben alle eine richtig tolle Zeit. Die Kinder so ein richtiges Teenager Wochenende.

Ein weiteres Wochenende treffen wir uns mit meinem Mann in Stuttgart, denn er ist geschäftlich in der Schweiz zwischendurch und wir können das gut kombinieren. Familienzeit ist ja eher rar im Moment. Wir haben eine wertvolle schöne Zeit in Stuttgart. Und dann trennen sich die Wege wieder.

Dienstag, 28. April – Heimflug nach Dubai

Und wieder am Flughafen.

Mittwoch, 29. April – Ausschlafen

Ankommen

Donnerstag, 30. April – erster Tag Schule

Seit bereits einer Woche ist die Schule wieder geöffnet, aber mit der Option online weiter am Unterricht teilzunehmen oder in der Schule zu sein.

Heute nach all der langen, langen Zeit also der erste Tag wieder für unsere Kids: Back to school. Kinder endlich wieder unter ihren Freunden. Teenagergespräche.
Ich will wieder Freunde treffen. Habe das vermisst.
Wir sind alle sehr aktiv und genießen. So schön, wieder zu Hause zu sein. Kein Alarm, keine hörbaren Abwehraktionen. Waffenruhe…

Montag, 4. Mai – Alarm

Jetzt war es fast die ganze Zeit, in der wir in Deutschland waren ruhig, nur anfänglich noch Alarm und dann einfach Ruhe. Waffenruhe. Die Kinder waren jetzt zwei Tage in der Schule, Donnerstag und Freitag und heute bin ich mit Freundinnen noch mal im Global Village. Und wir sind gerade durch den Eingangsbereich im ersten Länderpavillon, Indien, Kleider shoppen, da kommt er: wieder ein Alarm. Entwarnung. Noch ein Alarm. Entwarnung. Noch ein Alarm…
O.k., wir fahren doch wieder nach Hause.
Entwarnung.
Wir sitzen alle im Wohnzimmer und quatschen. Keine Angst, keine Anspannung. Wir sind entspannt. Denn wir wissen ja, dass wir sicher sind.
Aber natürlich, war mir gleich beim ersten Alarm klar, ab morgen, Dienstag, wieder Online Unterricht. Sicherheit geht vor. Vollkommen klar. Aber trotzdem eigentlich nicht zu fassen. Wir müssen echt schon lachen.

So ein SURREALES, chaotisches, unplanbares, unruhiges Jahr hatten wir bis jetzt, wenn ich mich recht erinnere, noch nie in unserem Leben. Man könnte sich jetzt aufregen, verzweifeln, man kann es aber auch einfach hinnehmen. Ändern kann man sowieso nichts und dass wir sicher sind und gesund sind, das ist einfach nur das aller Wichtigste.
Obwohl nach all der langen Zeit, Routine auch schon mal wieder etwas wirklich Schönes wäre. Aber egal, wir leben einfach weiter im chaotischen Leben.
Freunde treffen, das Leben genießen und Dubai genießen!

Freitag, 22. Mai – 12:34 Uhr – 37 Grad – wir sitzen wieder im Auto…

… auf dem Weg zum Flughafen. Es geht wieder nach Deutschland. Wir haben schon wieder eine Woche Ferien, Eid al Adha Ferien. Ich wäre sowieso geflogen, da meine liebe Mama am 24. Mai 26 ihren 70. Geburtstag feiert. Jetzt haben wir beschlossen, alle noch mal zu fliegen.  Bisschen Geburtstag, bisschen Roadtrip.
Nach dem Geburtstag erkunden wir das wunderschöne Bacharach am Rhein für eine Nacht, anschließend genießen wir die internationalen Vibes in der beeindruckenden Stadt Luxemburg für zwei Nächte, (leider nur mein Mann und ich – Kinder krank im Appartement mit Tee und Vitaminen) dann noch eine Nacht Koblenz (eigentlich ganz alleine für mich, denn jetzt alle drei krank im Hotelbett), bevor es noch eine Nacht zurück nach Hessen geht. Noch mal Familie und Freunde und dann wieder nach Hause.

Zumindest die Kids und ich, denn Heiko muss wieder weiter, noch mal in die Schweiz.

Samstag, 30. Mai – zurück nach Hause – Dubai wir kommen.

Montag, Dienstag und Donnerstag dann „endlich“ die ZKs, die Zentralen Klassenarbeiten an der Deutschen Internationalen Schule Dubai, in all diesem Chaos. Die KMK, Kultusministekonferenz Deutschland, ist der Meinungen, dass diese unbedingt noch geschrieben werden müssen. Die mündlichen Abiturprüfungen stehen noch aus, die Realschüler stehen vor ihren Abschlüssen – was für ein Chaos in dieser ganzen Zeit und was für Belastungen für die Schüler. Immer wieder verschobene Termine, dann zwischendurch die Idee der KMK, dass man zu Prüfungen nach Qatar fliegen soll… von einem Kriesengebiet ins nächste… dann die Überlegung, ob man für Reisenden die Prüfungen in deutschen Schulen in Deutschland unter Aufsicht organisieren soll, oder sollen sie ganz abgesagt werden? Es unglaublich, durch was die Schüler da durchmussten.
Aber es ist alles geschafft. Vielleicht nicht immer mit den erhofften Noten, aber geschafft ist geschafft.

Und in meinem Kopf…. In 4 Wochen, am 3. Juli fangen dann unsere zwei Monate Sommerferien schon wieder an…
Eine Woche vor dieser letzten Deutschland Reise habe ich beschlossen, den geplanten Sommerurlaub, nämlich eine Reise durch Deutschland abzusagen. Wir waren jetzt so viel in Deutschland, ich mag etwas anderes sehen und erleben. Ich brauche etwas Neues. Günstig (!) wäre auch nicht schlecht nach all den Reisen der letzten Monate… Günstig wäre sogar sehr, sehr wichtig!!
Also alles storniert und ein neues Ziel gesucht und gebucht.

Montag, 1. Juni – krank

Wir nervig ist das denn bitte? Jetzt sind wir endlich wieder zu Hause und jetzt hat es mich voll erwischt. Mega Erkältung, Husten, Hitzewallungen, ohne Fieber. Ich bin krank, echt krank. Ich hatte so viel geplant für die Woche, wollte so viele Freunde treffen… Alles abgesagt. Bett, Sofa, Tee… Mehr geht nicht.
Für 1,5 Wochen – schlapp, husten, schlafen.

Zwischendurch muss ich aber unbedingt noch die Reiseplanung für den Sommer abschließen, denn ich bin überhaupt kein Typ von „vor Ort organisieren“ bei Reisen. Das große, grobe Gerüst muss komplett stehen, damit ich entspannt auf Reisen gehen kann. Vielleicht liegt es daran, dass ich ja jahrelang im Reisebüro tätig war… Vielleicht aber auch einfach an der Tatsache, dass ich alleine für die komplette Reiseplanung, Organisation und Buchung zuständig bin. Ich liebe es ja auch, muss ich ja gestehen. Aber es sollte eben vor Abflug alles in meinem Kopf geplant sein, damit auch ich auf Reisen einfach entspannen kann und nicht vor Ort immer wieder Zeit mit weiterer Organisation oder Buchung verschwenden muss. Wenn ich vor Ort bin, will genießen, in den Tag leben und mich um (fast) nichts mehr kümmern müssen.

Das dann, wie gesagt, leider alles in meiner Krank-sein Woche. Immer mal wieder vom Bett an den Laptop, dann mal wieder aufs Sofa, Tee kochen, Laptop, usw…
Aber alles gebucht, erledigt, fühlt sich gut an. Noch eine Impfung die nächsten Tage, dann sollte alles soweit passen. Regenjacken auch mal gekauft 😉  

Donnerstag, 18. Juni – noch zwei 2,5 Wochen bis zu den Ferien

Heute sitze ich hier und mag jetzt wirklich meinen Blogbeitrag fertig schreiben. Lange habe ich überlegt, ob ich zu dieser Situation noch etwas schreiben soll. Aber ich hatte es schon angefangen. Warum dann nicht zu Ende bringen.

Und vielleicht fragt sich schon der ein oder andere, wie man durch so eine Zeit kommt, hier zumindest mal ein Auszug.

Und jetzt nicht mehr lange…

6 Wochen Asien. Asien ist wirklich günstig und ich bin darüber sehr positiv überrascht und weiß, es war und ist die richtige Entscheidung, auch wenn wettertechnisch nicht die beste Reisezeit ist. 6 Wochen Unterkünfte und Ausflüge kosten etwa so viel wie 2,5-3 Wochen Europa. Und dann mal ganz abgesehen von den Nebenkosten vor Ort, die sind natürlich auch weit erfreulicher als auf Europa Reisen.
Thailand und Vietnam. Beides neue Länder für uns, für mich.
Thailand 2 Wochen und Vietnam 2 Wochen – ich alleine mit den Kindern. Ich habe schon Respekt davor, eben weil alles neu für mich ist.
Wir freuen uns unbeschreiblich auf diese Reise, auf die Erlebnisse und die neuen gemeinsamen Entdeckungen. Ich bin super gespannt.

Und dann hoffe ich, dass das neue Jahr (das neue Jahr beginnt für mich nicht am 1. Januar sondern mit dem neuen Schuljahr, das dieses Jahr am 31. August startet) – das dieses Jahr kein Surreales Jahr, sondern ein ganz normales neues Jahr mit ganz viel ROUTINE und RUHE wird. Mit Frieden, Routine, Harmonie, Gesundheit und Liebe und natürlich vielen magischen Momenten.

Ich bin natürlich auch froh und glücklich, über all die magischen, besonderen Momente die wir auch während dieser surrealen Zeit trotzdem erleben durften. Wir haben so unglaublich viel in dieser Zeit gelernt, so unzählige neue Erfahrungen gesammelt, die man gar nicht unbedingt sammeln wollte, so viel gesehen, so viel Zeit mit lieben, wichtigen Menschen verbringen dürfen, Zeit gehabt, alte Freundschaften auch wieder aufzufrischen. Ich bin für all das Dankbar.


Ganz besonders DANKBAR in einem Land zu Leben – der UAE, die sich so unglaublich um ihre Einwohner gekümmert und gesorgt haben und am aller wichtigsten irgendwann diese Weitsicht und Weisheit hatten in ein extrem gutes Verteidigungssystem und eine wahnsinnig zuverlässige Armee zu investieren, die uns beschützt haben, sicher gehalten haben. DANKE!  

Denke man kann sich gar nicht vorstellen, durch was für Strapazen und Belastungen die Regierung und die Armee in diesen Zeiten gegangen sein muss. DANKE.

Und jetzt mag ich noch eine Aussage von gestern von meiner lieben Nachbarin mit euch teilen. Die meinte gestern: „So, jetzt haben wir Corona erlebt, diesen letzten Monate hier erlebt, jetzt wäre ich bereit für die Außerirdischen.“ Ich musste so lachen. Weiß aber trotzdem nicht, ob ich mir DAS für mein nächstes Jahr wünschen möchte. Es darf einfach ein ganz normales, unaufgeregtes Jahr werden. 😉

Alserkal Avenue

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im Industriegebiet Al Quoz in Dubai.

Alserkal Avenue liegt fast ein bisschen versteckt im Industrieviertel Al Quoz und ist Dubais kreative Seele aus Beton und Backstein. Wo früher Lagerhallen standen, pulsiert heute Kunst, Design und Kultur. Schon beim Betreten fühlt man sich wie auf einer EntdeckungsReise abseits der glitzernden Hochhausfassaden.
Galerien reihen sich aneinander und öffnen Türen zu zeitgenössischer Kunst aus dem Nahen Osten und der Welt. Ganz besonders mag ich es, wenn auch mal eine Fotoaustellung in einer der Galerien stattfindet.
Dazwischen laden Concept Stores zum Stöbern ein und nette Cafés zum Verweilen.
Alserkal ist kein Ort zum schnellen Abhaken, sondern zum Schlendern. Man lässt sich treiben, bleibt stehen und schaut genauer hin. Verweilt.
Immer wieder überraschen Installationen im Außenbereich und die Atmosphäre ist wirklich entspannt, kreativ und super angenehm. Hier treffen sich Künstler, Expats, Reisende und Neugierige.
Besonders spannend ist der Kontrast zwischen der Industriearchitektur und der feinen Kunst.
Genau dieser Bruch macht den Reiz des Viertels aus. Ich liebe es.
Auch abends verliert Alserkal nichts von seiner Magie. Dann taucht warmes Licht die Hallen in eine schöne Stimmung. Veranstaltungen, Filmvorführungen und Pop-ups sorgen für Abwechslung. Es gibt ein kleines, feines Kino, mit eher außergewöhnlichen Filmen, oft auch in anderen Sprachen.
Alserkal zeigt ein anderes Dubai, leiser und authentischer.
Ein Ort, der inspiriert und entschleunigt.
Und einer, den man am liebsten immer wieder neu entdeckt und in dem es auch immer wieder Neues zu entdecken gibt.
Unter der Woche tagsüber ist es hier eher sehr ruhig. Am Abend und besonders am Wochenende ist dann richtig Trubel in den Gassen, Galerien und Cafés und Restaurants.

Einfach nur über die Straße hinüber gelangt man in das ähnlich individuelle Künstler- und Konzeptstore Viertel: Courtyard.
Ebenso einen Besuch wert. Beides lässt sich auch super kombinieren.

Madame Tussaud Dubai EntdeckerGlück

Madame Tussauds

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in Dubai. SommerHitze Indoor Aktivität.

Hier heute eine weitere Idee für eine klimatisierte Attraktion in Dubai, um auch im Sommer bespaßt zu bleiben.
Ob auf einen Tee mit der Queen, Breakfast bei Tiffany, Fotoshooting mit Tom Cruise, einmal Donald Trump in seinem Office die Meinung sagen, Will Smith oder Leonardo di Caprio treffen und viele viele mehr. Tolle Fotogelegenheiten!

Ein weiteres Highlight sicher: Die Möglichkeit eigene Wachshände zu machen. Diese Aktion kostet zwar extra, aber es war für die Teenager, für mich und auch für Oma und Opa das absolute Highlight.
Hierzu allerdings zu bedenken, dass man sich danach mit den Wachshänden in der Tasche nicht zu lange im Außenbereich hinterher aufhalten sollte… denn sonst schmilzen die Hände. (So ist es uns einmal passiert, allerdings im Haus später, als wir 6 Wochen über den Sommer die Klimaanlagen ausgeschaltet hatten und hinterher zerschmolzene Wachs“pfützen“ vorgefunden haben.)

Wenn Ihr die Entertainer App habt, dann bekommt ihr hier eine Ermäßigung, manchmal auch die Wachshände kostenlos.

Zudem gibt es oft auf das Angebot von einem Kombiticket mit dem Ain Dubai, dem Riesenrad, welches direkt vor der Tür von Madame Tussauds steht. Ticktes könnt ihr direkt vor Ort kaufen oder vorab über die Homepage von Madame Tussauds.

Aya Universe Dubai - EntdeckerGlück

Aya Universe

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in Dubai. SommerHitze Indoor Aktivität.

Und hier ist die nächste Indoor Aktivität für euren Aufenthalt in der abwechslungsreichen Stadt Dubai, die auch im Sommer eine spannende Destination sein kann. Dann lieber nicht in die Wüste und der extremen Hitze ausgesetzt sein, sondern lieber nach klimatisierten Innenräumen mit spannenden Unterhaltungsmöglichkeiten Ausschau halten. Um euch die Suche zu vereinfachen, stelle ich euch hier in der nächsten Zeit einige Möglichkeiten vor.

Heute hier tauchen wir in ein anderes Universum ein. Die absolut gigantische andere Welt „Aya Universe“ wird euch begeistern. Schon beim Betreten erwarten einen charismatische Mitarbeiter in futuristisch anmutender Kleidung. Ihr zieht von der Quelle, The Source, weiter zum Fluss, über die Harmonie in den Pool usw. Selbst ein wirklich kleiner Spiegel-Kugel-Raum, der aber unendlich erscheint und durch die unterschiedlichen Lichtreize sich immer wieder neu zeigt, fesselt einen. Jeder Raum hat mich absolut verzaubert und wirklich in seinen Bann gezogen. Einfach verweilen, aufsaugen, genießen und eintauchen in die verschiedenen kleinen Universen. Absolut faszinierend.

Der ein oder andere Raum mag für manchen von euch aufgrund extremer Lichtspiele und -reize etwas zu viel sein, dann einfach weiter ziehen, in den nächsten und dort eintauchen und verzaubern lassen. Jeder kommt auf seine Kosten.

Und das Schöne: dieses ausgefallene, kleine Universum befindet sich in der Wafi Mall. Diese Mall selber fasziniert auch mit dem ein oder anderen Highlight. Ganz besonders schön, die riesige ägyptisch reich verzierte Pyramiden-ähnliche Dachkuppel, die ägyptische Statuen und der kleine Indoor-Souk.

Aya Universe:

Wafi Mall:

Museum of Candy Dubai - EntdeckerGlück

Museum of Candy

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in Dubai. SommerHitze Indoor Aktivität.

Ende Mai und es ist soweit, langsam kriecht die Sommerhitze in die Stadt. Zeit also, euch hier einmal die Indoor Aktivitäten für die heißere Jahreszeit vorzustellen. Denn JA: Auch im Sommer kann Dubai eine interessante, tolle Destination sein. Desto mehr die Hitze steigt, desto mehr gehen die Preise der Hotels runter.

Zeit also, die klimatisierten Sehenswürdigkeiten zu erkunden: Die verschiedenen Malls (wie Dubai Mall, MOE – Mall of the Emirates, Dubai Hills Mall, Ibn Battuta Mall, Nakheel Mall uvm.), Burj Khalifa, The Frame, eine Tour im Burj al Arab usw.

Heute möchte ich euch das Museum of Candy vorstellen. Sicher super interessant für kleinere Kinder, aber ich war mit meinen 15-jährigen Teenagern vor Ort und selbst wir drei hatten eine wirklich tolle, kurzweilige Zeit. Ob bei mehreren Partien Tischtennis an der runden Lollipop Platte, verschiedene kleine Ballspiele oder im Bällebad einfach mal wieder Kind sein. Immer wieder probieren wir Süßes, wir können uns kreativ an Magnetwänden austoben oder die vielen spannenden Infos rund im die Welt der Süßigkeiten aufsaugen.

Die Location ist der ideale Platz für coole, kreative Fotos. „Instagrammable“ – wie man mittlerweile ja so sagt.

Tickets gibt es über die Website.

The Camel Farm Dubai

The Camel Farm Dubai

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ein Ort für Tierliebhaber.

Ich habe einen Ausflug mit meiner Tier-begeisterten Schwiegermutter hier her gemacht.
Die Anreise ist schon super spannend, denn man bekommt per WhatsApp an Anfahrtsvideo zugeschickt.
„Biegen sie nach diesen drei Bäumen in der Wüste rechts ab, bei diesem Zaun links, bei diesem kleinen Metallpfosten geradeaus….“ usw usw – so etwa läuft es in dem Video ab.
Wir hatten irgendwo einen Fehler gemacht und sind woanders gelandet. Somit mussten wir noch einmal zurück auf Anfang und haben dann in Zeitlupe, die Schritte im Video abgearbeitet und dann ganz einfach unseren Weg gefunden. Super lustig somit schon die Anreise.
Beim Eintritt muss man sich entscheiden, ob man mit Füttern bucht oder ohne. Ich würde mich für die Füttervariante entscheiden, denn das hat uns riesig Spaß gemacht und den Kamelen ebenso. Auch eine Kamel-Kuschel-„Therapie“ ist im Angebot zu finden, diese sollte man aber vorab reservieren. Wir konnten das kurzfristig vor Ort nicht mehr buchen.
In Bedouinenzelten kann man zwischendurch einen arabischen Kaffee genießen.

Aber es gibt nicht nur Kamele auf The Camel Farm. Mich haben neben den Kamelen am meisten die Ziegen mit ihren super langen Schlappohren begeistert. Zu süß!! Der Esel war super lustig, Häschen konnten wir füttern und auch die Vögel waren in so weit faszinierend, da wir gerade anwesend waren, als die alle zum Freiflug hinausgelassen wurden. Sehr interessant.

Eine kurzweilige Unternehmung für Groß und Klein.

Zoos depremieren mich ja immer eher, aber hier handelt es sich um Farmtiere, somit hatte ich nicht dieses beklemmende Gefühl, wie ich dieses in Zoos verspüre.

Wenn ihr also Kameln mal nahe sein wollte, kann ich The Camel Farm empfehlen.
Auch für einen Kamelausritt in die Wüste für eine Stunde habt ihr hier die richtige Anlaufstelle. Allerdings muss man unbedingt auch diese Aktivität vorab buchen.


EntdeckerGlück. Schule in Dubai.

Welche Schule in Dubai?

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Haupt- oder Realschule, Gymnasium, IB, IBCP, A-level, B-Tech…

Was für Entscheidungen, was für intensive Wochen habe ich hinter mir und bin noch mittendrin.

Die Deutsche Internationale Schule in Dubai ist eine Gesamtschule. Das bedeutet, dass Haupt- und Realschüler zusammen mit Gymnasiasten in einem Klassenraum sitzen und beschult werden. Alleine bei den Klassenarbeiten oder manchmal bei den Hausaufgaben werden dann Unterschiede gemacht.

Für die Kinder im Gymnasialzweig ist es ein einfacher Weg in Dubai von der 5. bis zu 12. Klasse.

Für Kinder im Haupt- oder Realschulzweig ist die Lage in UAE dann eine etwas andere.
Hier gibt es nicht das Konzept einer klassischen deutschen Ausbildung.

Nach viel Recherche und vielen Schulbesichtigungen möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die es zu bedenken gibt.

Nach allem was ich gelernt habe die letzten Wochen, kann ich einen Schulwechsel nur spätestens nach 9. Klasse, also nach dem Hauptschulabschluss, empfehlen. Eventuell sollte man auch schon nach der 8. Klasse ins Auge fassen.
Warum?
Ich werde euch zwei Systeme vorstellen und dazu auch begründen, wann sich ein Wechsel warum empfiehlt.

IB DP und IB CP

Es gibt einmal das in der Schweiz geschaffene IB (International Baccalaureate) System im Angebot.
Hier unterscheidet man zwischen dem IB DP (Diploma) Programm, welches dem deutschen Abitur ähnelt.
Und dem IB CP (Career-related Programme), welches einem Fachabi oder einer Berufsfachschule ähnelt.
Sowohl beim IB DP als auch beim IB CP sind die 11. und 12. Klasse die Abschlussklassen – wie im Abitur (zumindest in Dubai).
Das bedeutet, dass es natürlich ungünstig wäre, aus dem deutschen System direkt in die zwei wichtigsten Abschlussjahre zu wechseln. Komplett neues Schulsystem, Unterricht nur noch in Englisch und aus Erzählungen von Freundinnen, die ihre Kinder in solch einem System haben, auch ein komplett anderes Lernen für die Kinder. Sehr viele Themen muss sich der Schüler selber erschließen und aneignen. Das Selbstständige Lernen wird sehr stark gefördert. (Wurde mir gesagt – ich kann „noch nicht“ aus Erfahrung schreiben.) Zudem müssen die Kinder sich auch erst wieder in die neue Gemeinschaft einleben, neue Freunde finden und sich mit der neuen Umgebung und Herausforderung vertraut machen.
Somit ist wohl in dieses System der Wechsel spätestens nach der 9. Klasse/der Hauptschulklasse unbedingt zu empfehlen.

A-Levels und B-Tech

Eine andere Variante sind die A-Levels (ähnlich Abitur) meist kombiniert mit B-Tech (Bachelor of Technology) (wieder ähnlich einem Fachabi oder einer Berufsfachschule).
Diese Systeme haben ihren Ursprung in Großbritannien.
Auch diese A-Levels und B-Tech beziehen sich auf Klasse 11 und 12.
Hier gibt es nur andere Bezeichnungen/Bennenungen:
Year 10 ist gleich mit Grade 9.
Year 11 ist gleich mit Grade 10.
Year 12 wäre dann gleich Klasse 11.
Und Year 13 wäre gleich mit Klasse 12 im deutschen Abi.

In Grade 9 und Grade 10 schreiben diese Schulen entscheidende, wichtige Prüfungen, die sich GCSEs nennen (General Certificate of Secondary Education), Schüler sind dann meist zwischen 14 und 16 Jahren alt (vergleichbar wieder mit dem deutschen Haupt- und Realschulabschluss).
Um also gut in dieses System reinzukommen, ist es zu empfehlen, bereits nach Beendigung der Klasse 8 im deutschen System auf eine dieser Schulen zu wechseln.
Alternative ist: Noch den Hauptschulabschluss an der Deutschen Schule zu machen und dann in der neuen Schule wieder das eine Jahr (Year10/Grade 9) zu wiederholen, wenn einem irgendein deutscher Abschluss wichtig sein sollte.

In Dubai gibt es auch Schulen, die nur IB DP anbieten, also ohne die IB CP Variante. Darauf unbedingt achten, wenn das Kind akademisch nicht ganz so stark sein sollte.
Andere Schulen bieten all VIER oben genannten Varianten an einer Schule an.
An manchen Schulen gibt es das IB DP plus IB CP, wobei dann z.B. eines der CP Programme in B-Tech Form angeboten wird.

Wenn ein Schüler besondere Stärken hat und es mit seinem Stundenplan vereinbar ist, kann er z.B. auch den IB CP Zweig wählen, kann dann aber auf eigenen Wunsch, wenn mit den Stunden vereinbar, noch ein oder zwei Fächer im IB DP, also im Diploma Programm hinzu wählen.
Diese Kombi ist ebenfalls bei B-Tech und A-Levels möglich.

Zudem sind die Fächer auch noch einmal näher anzuschauen. Damit der Artikel hier nicht zu lang und zu verwirrend wird – dazu im nächsten Artikel mehr Details

Gästehaus?

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… Freunde-und FamilienHaus!

Es war die letzten zwei Monate sehr ruhig hier. Aber nur hier – nicht in meinem Leben, nicht im Hause.
Denn: Wir hatten viel Programm und Wir hatten viel Besuch.
Ich denke, ich werde zu meinem Lebenslauf noch sehr guten Gewissens „Gästehaus-Betreiberin“ hinzufügen können 🙂 Es macht riesig Spaß, aber ist natürlich auch anstrengend.
Vom 15. November 24 bis zum 17. Januar 25 – was insgesamt 63 Tage sind –
hatten wir 45 Tage Besuch:
Gestartet mit einer Woche, ab dem 15. Nov 24 – 1 Person (während der Schulzeit).
1 Woche – Pause.
Dann für 12 Tage – 1 Person (Schulzeit).
Während dieser Zeit noch ein guter Freund aus Ägypten in der Stadt, eine liebe Freundin aus Fuerteventura und eine Tour als Reiseleiterin mit einer ganz netten Familie aus Südafrika.
1 Tag – Pause.
Anschließend für 4 Tage – 2 Erwachsene und 1 Kind (Ferienzeit).
über den 24. Dezember – 4 Tage Pause.
Über Silvester 9 Tage Besuch – 3 Erwachsene (Ferienzeit).
1 Tag – Pause.
Zum Abschluss 11 Tage Besuch – 3 Erwachsene (Schulzeit).

Wir haben so so unbeschreiblich viele Sachen erlebt mit so lieben Freunden und unseren Familien. Es ist unglaublich!! Die Erlebnisse in dieser Zeit haben sich so extrem geballt und fast überschlagen. Ein Highlight, ein schöner Tag, ein schöner Abend nach dem anderen. Tolle Gespräche, Sonnenstunden am Strand, Stürme am Strand, Besichtigungen, Touren und Touren und Touren durch die Stadt. Ich kann es gar nicht in Worte fassen.
Programmpunkte planen und timen, Sehenswürdigkeiten buchen, Fahrten durch die Stadt, in die Wüste und Umgebung. Natürlich will ich, wollen wir als Familie nicht immer das Gleiche sehen und besuchen, somit neue Attraktionen finden, neue Lokale suchen. Super spannend und voll mein Ding.

Auf die verschiedenen Altersklassen einstellen… Kinder, Teenager, Oma und Opa.
Freunde und Familie, die bereits zum wiederholten Male kommen: bedenken und erinnern, was diese schon gesehen haben und was sie und wir gemeinsam spannend finden könnten. Wer ist gut zu Fuß, wer kann radfahren?
Zwischendurch noch eine gebuchte Tour mit Touristen. Auch hier natürlich Vorbereitung, Koordination und Organisation gefragt.

Es war wunderbar und gleichzeitig wunderbar anstrengend. Die Anstrengung merkt man während der Zeit überhaupt nicht, denn man ist immer gepusht, angeregt und aufgeregt von den Erlebnissen. Aber dann, wenn die Ruhe einkehrt, der Alltag, realisiert man, was der Körper und der Geist in dieser Zeit geleistet hat. Das ganze Ich fällt in einen Erschöpfungszustand. Ruhe ist angesagt. Kein Programm. Kein Essengehen. Keine Unternehmungen. Keine Energie. Keine Menschen. Erstmal durchatmen. Regenerieren. Ruhe. Erholung. Ich war noch nicht einmal in der Lage, wieder in mein Sportprogramm reinzukommen. Mein Körper, mein Geist wollte und konnte nichts.
Und wie viele Emails und to-do Aufgaben hatten sich angesammelt?
So vieles hatte ich schnell zwischen Tür und Angel erledigt, Unterlagen mussten gespeichert, schnell überwiesene Rechnungen abgelegt werden. Hatte ich auch nichts übersehen, vergessen? Doch hatte ich. Da musste Einiges aufgearbeitet und nachgeholte werden.

Zudem steht noch eine große Entscheidung an, die ich dringend angehend musste. Schule… dazu die Tage mehr.

Die Osterferien waren nicht geplant.
Die Sommerflüge nicht gebucht und diese wurden täglich teurer.
Aber für die grobe Ferienabsprache musste man auch erstmal wieder Zeit finden und sich als Familie zusammensetzen, um Termine abzustimmen.

Abschließend:
Seit dem letzten Besuch sind zwei Wochen vergangen. Wir sind wieder erholt und energetisiert, die Emails sind größtenteils abgearbeitet, die digitale Ablage gemacht, die Oster- und Sommerferien geplant und gebucht, der Hund hat seinen jährlichen Check heute bekommen, die Hundesteuer für 2025 ist gezahlt.

Und am aller Wichtigsten: das Thema Schulwahl… Schulentscheidung… ist angegangen. Ich habe in den letzten zwei Wochen so unglaublich viel Neues rund um die verschiedenen Schulsysteme dieser Welt dazugelernt. Das ist unglaublich und ähnlich überwältigend, wie unser Besuchsmarathon. Ich habe drei Schulen besichtigt, weitere in der nächsten Woche.
Eine Entscheidung hierzu ist noch nicht getroffen. Aber dazu die Tage noch mal mehr. Denn dieses Thema ist super spannend und sooooo wichtig für Familien, die eventuell auch überlegen, ins Ausland zu gehen.

Es sind bereits wieder zwei weitere Wochen vergangen, seit ich den letzten Artikel geschrieben hatte und vergessen habe, zu veröffentlichen…

Somit kann ich berichten, dass wir bereits wieder 10 Tage Besuch hatten. Der Opa ist am Montag, 17. Feb 25, wieder abgereist. Wir haben den 15. Geburtstag unserer Kinder gefeiert, waren zwei Nächte am Strand, ich habe weitere 3 Schulen besichtigt. Viele Schulregistrierungen in die Wege geleitet.
Hatte wieder noch eine weitere Reiseleiter Tour mit einem sehr netten Pärchen aus Deutschland.

Und jetzt stelle ich sofort den Artikel online, bevor wieder noch mehr Zeit verstreicht…
In wenigen Bildern die Eindrücke der letzten Wochen. (in wenigen Bildern… denn über diese intensive Zeit habe ich knapp an die 10.000 Fotos gemacht)

Erinnerungen EntdeckerGlück.

Top Golf

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Dubai.

Ein großer Spaß für Alt und Jung. Über die letzten drei Monate haben wir mehrmals mit und ohne Besuch diese unterhaltsame tolle Attraktion in Dubai besucht.

Jeder war begeistert: Ob der 14-jährige Teenager oder der 70-jährige „Opi“. TopGolf ist wirklich für jeden was.

Vorab buchen kann man nicht wirklich. First come, first serve. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Auf drei verschiedenen Ebenen kann man hier die Golfschläger schwingen. Bis zu 5 Spieler in einer Spielbucht. Auf dem Computer kann man aus verschiedenen Spielen auswählen. Bei einem tollen Anfänger-Spiel mit dem Namen Block-Party sammelt jeder schon Punkte, wenn nur der Ball über das große, weitläufige Feld rollt. Zusatzpunkte gibt es dann, wenn der Ball noch in eines der großen Löcher fällt oder rollt.
Bei anderen Spielen sammelt man nur Punkte, wenn man in die Löcher trifft oder der Ball in eines der Löcher rollt. Natürlich sind die Löcher, die es zu treffen gilt, erheblich „größer“, als beim traditionellen Golf oder beim Minigolf.

Am frühen Abend und am Wochenende ist hier einiges los. Da kann es passieren, dass man auch einmal ein bisschen warten muss. Aber es gibt eine coole Bar/Restaurant vor Ort, in der die Wartezeit gut zu verkraften ist.

Tipp: Oft bekommt man auf dem „Lower Level“ noch eine Abschlagbucht und ich kann nur sagen, dass auch hier das Spielen super viel Spaß macht und man das ruhig einmal versuchen kann. Mit hat es gefallen.

Falls ihr Linkshänder in der Gruppe habt, dem Personal Bescheid geben, dann werden die entsprechenden Schläger zur Verfügung gestellt.

Während dem Spiel kann man Getränke und Snacks bestellen.

Ich empfehle auf jeden Fall eine Stunde zu buchen, wenn ihr 5 Personen seid, lieber auch zwei Stunden.
Aber wenn das Zeitende naht, kommt ein Mitarbeiter vorbei und wird euch fragen, ob ihr noch einmal verlängern wollt. Somit ist die Dauer auch kurzfristig ausdehnbar.

Kosten sind je nach Uhrzeit und Tag unterschiedlich. Die Topgolf Homepage gibt dir die entsprechenden Preise.

Dubai Frame.

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Ein weiterer Hingucker in Dubai.

Dieser goldene Rahmen verbindet Alt und Neu Dubai und steht im Za´abeel Park.
Er ist 150 m hoch, 93 m breit und NEIN, es ist kein Blattgold außen aufgetragen, es ist goldfarbener Edelstahl.

Das Gebäude ist nach „The Golden Ratio“ – dem „Goldenen Schnitt“ gebaut. Ein Größenverhältnis, welches Gebäude, die danach gebaut wurden, angeblich die Besucher noch mehr begeistern lässt. Das wohl älteste Gebäude nach dem goldenen Schnitt soll die große Pyramide von Gizeh sein, aber auch das Taj Mahal oder Notre Dame sind nach diesem Schema entworfen worden.

Im Eingangsbereich befindet sich ein kleines Museum, das über die alten Zeiten Dubais und seine Geschichte erzählt. In einem der beiden Seitenteile des emporragenden Bilderrahmens fährt man mit dem Aufzug, mit Glasfront für die schöne Aussicht, nach oben.
Über die Brücke, die einen teilweise gläsernen Boden hat, kreuzt man den Rahmen. Wenn niemand auf dem Glas steht, wird es zu Milchglas. Sobald aber jemand den Glasboden betritt, verschwindet das Milchige und der weite Blick zum Erdboden wird freigegeben. Sehr spannend und vielleicht nicht für jeden geeignet. Man kann aber auch ganz entspannt rechts und links der Glasfläche entlang schlendern und auf der einen Seite die Aussicht Richtung Alt Dubai genießen, auf der anderen Seite blickt man Richtung Downtown mit dem heraussragenden Burj Khalifa.

Am anderen Ende des Rahmens angekommen, bringt ein Aufzug die Besucher wieder hinab zum Erdboden.
Hier unten erwartet den Besucher noch ein Ausblick in die fantasievolle (vielleicht aber auch reale…) Zukunft der Stadt.
Sehr kurzweilig. Man muss etwa 1 – 1,5 Stunden einplanen, je nachdem wie viele Besucher vor Ort sind. Zur Dämmerung wird der Andrang noch mal erheblich größer und man muss oft lange anstehen.

Tickets kann man entweder vorab oder vor Ort kaufen.

Auf meinen Touren baue ich auf jeden Fall einen Fotostopp hier ein, bei Wunsch kann man aber auch gerne den Frame besuchen.