Museum of the Future

Rund um die UAE

in Dubai

Reise in eine andere Welt, in ein anderes Zeitalter.

Bereits das Gebäude besticht durch seine unbeschreiblich schöne und einzigartige Architektur. Das OVAL entlang der Sheikh Zayed Road ist einfach ein absoluter Hingucker. Die Außenwände zieren arabische Kalligrafie Kunst von wunderschönen Zitaten des Sheikh Mohammad bin Rashid Al Maktoum, dem Herrscher von Dubai und dem Premierminister der VAE. Die Zitate stehen ins Englische übersetzt im Innenraum auf einer Tafel angeschrieben. Unbedingt einen Blick draufwerfen.

Nach einer charmanten KI Begrüßung bringt ein galagtischer Aufzug die Besucher in den siebten Stock. Stock für Stock geht es nun wieder langsam hinunter. Jede Etage überrascht mit neuen Eindrücken, nicht nur digitaler Art und Weise, sondern auch hören, sehen, riechen und fühlen ist angesagt. Ein Erlebnis für alle Sinne.

Auf keinen Fall den Besuch der kleinen Außenterrasse im VOID verpassen. Hierzu auf der Ebene mit futuristischen Fahrzeugen ganz ans andere Ende gehen und Ausschau nach der etwas versteckten Treppe hinauf und hinaus halten.

Eine online Vorabbuchung für das Museum empfiehlt sich, da besonders in der Hauptsaison das Museum oft sehr gefragt ist. Für den Besuch sollte man etwa zwei Stunden einplanen.

Habt ihr Interesse an einer individuel für eure Interessen zugeschnitten privaten Tour durch Dubai mit mir? Kein Gerenne in einer großen Gruppe – ganz euer Tempo. Dann meldet Euch über das Kontaktformular bei mir!

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Besuch des Burj al Arab

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Ich will heute gar nicht lange erklären, warum es hier in meinem Blog so so so lange so so so ruhig war. Dafür gibt es UNZÄHLIGE Gründe, aber um nur ein paar wenige zu nennen: mehrere Wochen verschiedenste Besucher hier bei uns mit unzähligen gemeinsamen Erlebnissen und Entdeckungen und dann noch meine Entscheidung, eine weitere Ausbildung zu machen. Lange ja schon geübt und bewährt, mache ich jetzt noch eine Ausbildung zum offiziellen Tourguide für Dubai, wofür es erst einmal Einiges zu organisieren gab und jetzt natürlich auch noch viel zu lernen.

Eine Tour, die ich nun bereits zweimal gemacht habe, ist die „Inside Burj al Arab“ Tour. Erprobt bereits im November mit einer lieben Freundin, jetzt noch einmal wiederholt und um einen High Tea erweitert mit meinen Eltern. Der High Tea direkt im Burj al Arab war uns dann allerdings zu teuer, so dass wir uns für einen Afternoon Tea im angrenzenden Jumeirah Beach Hotel entschieden haben, halt eben mit Blick auf das Burj al Arab.

Bei meinem ersten Besuch mit meiner Freundin haben wir uns für die Tour mit einem Abschlussdrink entschieden. Diesen haben wir am Fuße des Hotels in der Uma Lounge eingenommen und genossen.

Zur Tour:
Der Treffpunkt ist in einem separaten Gebäude neben dem Jumeirah Beach Hotel, zu finden in Google Maps oder auf (der für mich bevorzugten) WAZE Navigations-App unter „Inside Burj al Arab“. Hier kann man vor dem Jumeirah Beach Hotel den Valet Parking Service kostenlos nutzen. Sehr bequem.
Unbedingt zu beachten ist der Dresscode, den man mit den Tickets nach online-Buchung per E-Mail zugeschickt bekommt. Darauf wird recht streng geachtet. Crocs gehen gar nicht. Das haben wir erlebt, weil ein Herr die Rezeption des Hotels nicht sehen/betreten durfte und direkt in die 25. Etage mit dem Aufzug gefahren wurde. Ich hatte beide Male offene, schicke Schuhe an und das war o.k.

Nach dem Einchecken am Treffpunkt wird man in Gruppen mit Golf Carts zum Hotel kutschiert. Entlang der Mauer des Wild Wadi Wasserparks, durch den Security Check des Hotels über die 340 m lange Brücke, geht es Richtung Hotel, mit Foto Zwischenstopp auf der Brücke. Hier kann man sich von einem professionellen Fotografen ablichten lassen, oder man versucht, trotz der Mitreisenden, einen Schnappschuss mit dem Hotel im Hintergrund zu ergattern. Ist uns immer gelungen.

In einem separaten Empfangsbereich wird man mit feuchten Tüchern und einem Willkommensdrink empfangen. Mehrmals wird man darauf hingewiesen, dass man im imposanten Lobbybereich des Hotels leider keine Fotos machen darf, aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Hotelgäste. Ist natürlich absolut verständlich, aber auch super schade.

Mit der Rolltreppe geht es eine Etage höher und von dort in den Aufzug für den Tagesbesucherbereich. Im 25. Stock hat man dann die Gelegenheit zwei Royale Suiten zu besichtigen. Üppig beladen mit viel Gold, einem vergoldeten Fernsehen, wunderschönen Ausblicken, farbenfrohen und musterfrohen Teppichen, einem sich auf Knopfdruck drehenden Bett, einem Esstisch für 12 Personen mit Himmelgemälde über dem Tisch und sehr goldigen Bädern mit Teppichelementen. Einfach beeindruckend. Alle Suiten ziehen sich über zwei Etagen, so dass man faktisch eigentlich gar nicht im 25. Stock, sondern in Etage 50 herumspaziert. Immer wieder haben die anwesenden Mitarbeiter eine interessante Geschichte zu erzählen und beantworten gerne die vielen Besucherfragen.

Einfach ein wunderschönes Erlebnis. Kann ich wirklich empfehlen. Buchung unter Inside Burj al Arab

Karama

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Stadtteil – Dubai

Ich habe ja bereits angekündigt, dass ich die letzten drei Wochen so unbeschreibliche viele Eindrücke rund um Dubai sammeln konnte. Ich weiß fast gar nicht, wo ich anfangen soll… und was ich mit euch zu erst teilen möchte.

Ich habe mich für ein eindrucksvolles Erlebnis zu Fuß in der Stadt entschieden. Mal wieder ein Photowalk und mal wieder mit einer lieben Freundin aus Deutschland und ebenfalls erneut mit Gulf Photo Plus. Die Tour startete um 16:30 Uhr und dauerte etwa 3,5 Stunden.

Wir waren eine sehr bunt gemischte, sympathische Gruppe, geleitet von Raz, der selber eine Zeit lang im Stadtteil Karama gelebt hat. Er konnte uns mit spannenden Details und Geschichten, rund um den Stadtteil versorgen und hatte sehr interessante Tipps und Tricks rund ums Fotografieren.

Karama ist ein sehr alter Stadtteil. Laut Raz wohnen hier heutzutage sehr, sehr viele Taxifahrer. Wir bekommen gleich zu beginn ein paar architektonische Hintergrundinformationen, lernen sofort ein paar Kameratricks, bevor wir gleich zu Anfang einen unscheinbaren Hausflur eines kleinen Hochhauses betreten… Verwunderung unter den Teilnehmern… Und dann erwarten uns fünf junge, sympathische Blumenmänner in ihrem kleinen Laden. Hier binden sie unermüdlich Blumenketten aller Art, die in Kühlschränken (in denen im Supermarkt vielleicht der Käste oder die Getränke aufbewahrt werden) gelagert werden. Nie hätten wir diesen Laden gefunden und nie hätten wir ihn betreten. Die Männer kennen die Photowalk Besucher und sind begeisterte Fotomodels.

Er führte uns u.a. durch ein Gebiet von Gassen mit immer wiederkehrenden, gleichen Innenhöfen, halbrunden Balkonen an vierstöckiger Häuser. Nur die unterschiedlichen Farben der Metallgriffe an den Balkonen oder Treppenaufgängen, lassen einen die Unterschiede erkennen. Rot, Gelb, Blau und Grün. Diese Siedlungen wurden in den 80er Jahren, laut Raz, von Sheikh Rashid gebaut, um die „gestrandeten“ heimatlosen Omanis aus Sansibar zu beherbergen.

Immer wieder folgen Fotostopps mit Erklärungen der verschiedenen Kameraeinstellungen für jeden Teilnehmer individuell. Ich bin nur mit meinem iPhone unterwegs, ohne Kamera, aber bekomme auch jedes Mal wertvolle Tipps.

Eine Überraschung folgt heute der nächsten: Raz macht einen unerwarteten Stopp in einem kultigen Restaurant irgendwo, mitten drin in Karama. Unsere neun-köpfige Gruppe füllt die Terrasse überrascht und die Bedienungen sind gleich begeistert. Raz bestellt allerlei gemischte Teller zum Teilen mit Fingerfood, wie u.a. frittierte Zwiebelbällchen, über Samosas und frittierten Bananen, weitere gefüllte Teigtaschen und für jeden einen Karak Tee und Wasser. Wir beschließen ein Gruppenfoto von der Bedienung machen zu lassen, was diese sofort motiviert, selber noch ein Selfie mit uns im Hintergrund zu machen. Ein Kollege eilt noch herbei und will auch noch mit aufs Bild. Es herrscht so wundervoll ausgelassene, gute Stimmung. Herrlich. Wir bekommen noch in Essig eingelegte Ananas, die bei mir keine Begeisterung auslöst… Zum Abschluss müssen wir uns für die Restaurantbetreiber noch aufstellen und es werden weitere Gruppenfotos von uns gemacht. Was für ein Spaß im Manchatti Restaurant.

Gestärkt und beflügelt gelangen wir immer tiefer nach Karama hinein. Die Häuser werden gefühlt älter und, sagen wir mal: „verwohnter“. In der eintretenden Dämmerung hören wir noch eine wahre Gruselgeschichte von einem der brutalsten Mehrfach-Morde der Stadt, die sich in dem Haus vor uns im Januar 1992 abgespielt hat. Da läuft einem ein Schauer über den Rücken…
Wir queren eine Straße und geraten an eine große „Baustelle“. Mehrere Häuser sind abgerissen, der Schutt noch nicht abgetragen. Bagger oben auf den Schutthaufen. Es ist bereits dunkel und die Szenerie ist wirklich skuril… Am Rande des Schuttes, vor einer momentan noch stehenden Häuserreihe, steht ein junger Mann und grillt Fleischspieße im Licht seiner Mobilphone Taschenlampe. Raz tritt auf ihn zu und wechselt ein paar Worte und animiert uns auch gleich, Spieße zu probieren. Meine Freundin und ich sind die ersten Mutigen. Gegen wirklich kleines Geld gönnen wir uns zwei Spieße im Schein der spärlichen Beleuchtung. Ein Teil der Gruppe klettert auf den Trümmerhaufen herum, wir verweilen neben einem kultigen Monobloc Plastikstuhl und bestaunen die surreale Szene. Ich erfahre gerade überhaupt erst jetzt, dass dieser Plastikstuhl, den JEDER kennt, so ein Kultobjekt mit einer echten Geschichte ist.

Nach erfüllten, eindrucksvollen Stunden in Karama verabschieden wir uns aus den mittlerweile gut gefüllten Gassen, in denen an jeder Ecke die Bewohner in den Lokalitäten essen, reden und einfach das Leben genießen. Der Kopf ist gefüllt mit unzähligen wunderschönen Eindrücken und wir hoffen natürlich, dass die vielen Fotos, die wir gemacht haben, etwas von diesem Erlebnis wiederspiegeln werden. Ich finde ja…