3D Blacklight Minigolf Dubai

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– Minigolf mal ganz anders 🎨⛳

Minigolf kennt wahrscheinlich jeder. Ein kleiner Schläger, ein Ball und die Jagd nach möglichst wenigen Schlägen.

Aber Minigolf im Schwarzlicht, mit 3D-Brille und mitten in einer bunten Fantasiewelt? Das ist dann doch etwas anderes!

Genau das wollten wir uns anschauen – und so ging es für uns zum 3D Blacklight Minigolf nach JBR.

Ein bisschen Minigolf, ein bisschen Kunst und ganz viel Schwarzlicht

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Blacklight
Blacklight Indoor Minigolf-Dubai

Schon beim Betreten der Anlage merkt man: Hier geht es nicht um eine klassische Minigolfbahn.

Die 18 Löcher verteilen sich auf drei unterschiedlich gestaltete Themenräume. Überall leuchten Farben und 3D-Kunstwerke unter dem Schwarzlicht. Dazu bekommt jeder eine 3D-Brille – und plötzlich wirken die Wände, Figuren und Hindernisse noch einmal ganz anders.

Eigentlich möchte man ständig stehen bleiben und sich die Kunst anschauen.

Aber dafür sind wir ja nicht gekommen. 😄

Der Ball wartet schließlich!

Wer gewinnt?

Gespielt wird ganz klassisch: Ball nehmen, anvisieren und versuchen, mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen.

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Blacklight
Blacklight Indoor Minigolf-Dubai

Der kleine Unterschied: Die Ergebnisse werden direkt über eine digitale Scorecard eingetragen. So weiß man jederzeit, wer gerade vorne liegt.

Und natürlich wird aus einem entspannten Familienausflug spätestens nach ein paar Löchern ein kleiner Wettbewerb.

Wer gewinnt?

Das wird hier ziemlich ernst genommen. 😉🏆

Perfekt für heiße Dubai-Tage

Was mir an solchen Aktivitäten in Dubai besonders gefällt: Man kann dem Wetter einfach für eine Weile entkommen.

Die Spielräume sind klimatisiert und die komplette Aktivität findet drinnen statt. Gerade im Sommer ist das eine schöne Möglichkeit, ein paar Stunden etwas zu unternehmen, ohne in der Hitze unterwegs zu sein.

Und danach ist man direkt mitten in JBR – perfekt, um den Besuch noch mit einem Spaziergang, Essen oder einem Abstecher zum Strand zu verbinden.

Für wen ist das etwas?

Eigentlich für fast alle.

Golfkenntnisse braucht man natürlich keine – und auch absolute Minigolf-Anfänger können sofort loslegen.

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Blacklight
Blacklight Indoor Minigolf-Dubai

Die Anlage ist für Kinder ab 5 Jahren, Familien, Freunde und Paare geeignet. Auch für Teenager ist es eine nette Abwechslung, weil das Ganze durch die 3D-Effekte und das Schwarzlicht deutlich mehr ist als eine normale Runde Minigolf.

Für uns definitiv eine dieser Aktivitäten, bei denen man nicht unbedingt vorher denkt: „Das müssen wir in Dubai unbedingt machen.“

Und genau deshalb gehört sie für mich in die Kategorie EntdeckerGlück. 😊

Mein Fazit

3D Blacklight Minigolf ist kein gewöhnliches Minigolf.

Es ist bunt, ein bisschen verrückt, macht Spaß und bietet gleichzeitig jede Menge Fotomotive.

Wer in Dubai einmal etwas anderes ausprobieren möchte – besonders an einem sehr heißen Tag – sollte diese Indoor-Aktivität in JBR auf die Liste setzen.

Und wer in der Familie einen ausgeprägten Ehrgeiz hat, sollte sich schon einmal auf einen kleinen Wettkampf einstellen. 😄⛳🏆

📍 3D Blacklight Minigolf Dubai
JBR – Bahar Plaza Level, gegenüber dem Sheraton The Walk

18 Löcher | 3 Themenräume | 3D-Brillen | Schwarzlicht | digitale Scorecard

Ein weiterer kleiner EntdeckerGlück-Tipp für Dubai! 🌈

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Ski

Infinite Ski Dubai – Skifahren in kurzer Hose?

Rund um die UAE, Startseite

Unsere Teenager testen die etwas andere Skipiste

Skifahren in Dubai? Im August? In kurzer Hose?
Klingt irgendwie falsch – und genau deshalb muss es ausprobiert werden!

Unsere Teenager können beide bereits Skifahren …

Also los: Ski einpacken? Nein. Winterjacke? Ebenfalls nein. Stattdessen sportliche Kleidung, Skisocken – und ab auf den Teppich!

Skifahren auf einem laufenden Teppich

Infinite Ski funktioniert nämlich ganz anders als eine normale Skipiste. Hier gibt es keinen Schnee, keinen Sessellift und schon gar keine Minusgrade.

Stattdessen steht man auf einem endlos laufenden Teppich, der sich unter den Skiern bewegt. Geschwindigkeit und Neigung können dabei angepasst werden. Ein bisschen sieht das Ganze zunächst aus wie ein überdimensionales Laufband – nur eben zum Skifahren.

Und etwas fällt sofort auf: Der Teppich ist immer nass. Das Wasser sorgt dafür, dass die Ski auf der Oberfläche gleiten können.

Aber: Wer schon einmal auf richtigem Schnee Ski gefahren ist, merkt ziemlich schnell, dass sich das Ganze anders anfühlt.

Schnee ist eben Schnee – und Teppich ist Teppich.

Gerade für unsere Teenager, die schon Ski fahren können, war es deshalb spannend zu merken, wie sich Bewegungen, Gleichgewicht und Kurven auf dem Teppich verändern.

Eine Stunde Ski – und eine Stunde Snowboard

Wir haben für unsere beiden Teenager jeweils zwei unterschiedliche Erfahrungen ausprobiert:

Eine Stunde Einführung und Training auf Skiern und das nächste Mal eine Stunde Snowboard.

Besonders interessant war natürlich der Wechsel vom Skifahren zum Snowboarden. Wer normalerweise auf zwei Brettern unterwegs ist, muss plötzlich komplett umdenken.

Die Trainer erklären dabei sehr genau, worauf es ankommt, korrigieren die Haltung und geben direkt während der Fahrt Tipps. Durch den sich ständig bewegenden Teppich gibt es außerdem keine langen Wartezeiten – man ist eigentlich die ganze Zeit mit Fahren, Ausprobieren und Korrigieren beschäftigt.

Und genau das macht die Sache überraschend anstrengend!

Skifahren bei 46 Grad – in kurzer Hose

Das wohl lustigste Bild für uns: draußen Dubai-Sommer mit Temperaturen um die 46 Grad – und drinnen stehen unsere Teenager mit Skischuhen, Helm und kurzer Hose auf der Piste.

Keine dicke Skijacke. Keine Handschuhe. Kein Frieren.

Das fühlt sich schon ziemlich verrückt an.

46 Grad draußen-drinnen Skifahren in kurzer Hose

Infinite Ski ist deshalb auch eine tolle Möglichkeit, mitten im Dubai-Sommer ein bisschen Wintersportgefühl zu bekommen, ohne dafür in eine eiskalte Halle zu müssen. Auch die Betreiber selbst werben ausdrücklich damit, dass keine Winterkleidung notwendig ist. (infiniteski.com⁠)

Und dann kommt die Überraschung: die „Almhütte“

Mindestens genauso cool wie die eigentliche Ski-Anlage fanden wir den Empfangs- und Wartebereich.

Denn hier bekommt man tatsächlich ein bisschen Almhütten-Feeling mitten in Al Quoz.

Skifahren in Dubai

Rustikale Holzelemente, gemütliche Einrichtung und die Atmosphäre erinnern eher an eine Skihütte in den Bergen als an eine Halle in Dubai. Dazu gibt es einen Café- und Lounge-Bereich, in dem man gemütlich sitzen und den anderen beim Skifahren zuschauen kann. (mail.infiniteski.com⁠)

Ein ziemlich witziger Kontrast:

Draußen 46 Grad und Wüstenklima – drinnen Skischuhe, Skier und Almhütten-Feeling.

Unser Fazit

Für unsere Teenager war Infinite Ski definitiv eine Erfahrung der etwas anderen Art.

Wer bereits Ski fährt, sollte allerdings nicht erwarten, dass sich der Teppich genauso anfühlt wie eine richtige Schneepiste. Das Fahrgefühl ist anders und durchaus anspruchsvoll.

Gerade deshalb fanden wir es spannend.

Und für alle, die Ski oder Snowboard lernen oder ihre Technik verbessern möchten, ist es eine ungewöhnliche Möglichkeit, auch im Sommer zu trainieren. Laut Infinite Ski wird die Anlage übrigens nicht nur von Anfängern genutzt, sondern auch von erfahrenen Skifahrern und Rennfahrern zum Training. (infiniteski.com⁠)

Unser Highlight? Definitiv die Kombination aus Skifahren auf einem nassen Teppich, kurzer Hose und Almhütten-Atmosphäre – während draußen Dubai glüht.

Dubai kann eben manchmal einfach alles. 😉

📍 Infinite Ski Dubai

Al Quoz Industrial Area 4, Dubai

Eine wirklich ungewöhnliche Sommeraktivität für alle, die Lust auf etwas anderes haben – besonders für Familien mit Teenagern, die schon Ski fahren oder einmal Snowboard ausprobieren möchten.

EntdeckerGlück-Fazit: ⭐⭐⭐⭐☆
❄️ Wintersport ohne Schnee
🏂 Ski & Snowboard
☀️ Perfekt für den Dubai-Sommer
👨‍👩‍👧‍👦 Auch für Familien und Teenager
🏔️ Almhütten-Feeling inklusive

Bedouin Oasis Camp

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in Ras al Khaimah.

Ich habe ja bereits schon einmal über ein Wüstencamp berichtet, heute nun mal wieder ein Wüstenbeitrag.

Denn wir waren mal wieder am Wochenende unterwegs. Mal wieder Besuch aus Deutschland. Mal wieder im Bedouin Oasis Camp im Emirat Ras al Khaimah – und das nun zum dritten Mal. Die Auswahl an dieser Art Wüstencamps mit angenehmer Übernachtungsmöglichkeit ist wirklich klein, somit müssen wir leider immer wieder an die bereits bekannten Orte zurückkehren. Aber große Überraschung: Hier hat sich einiges getan, seit unserem letzten Aufenthalt. Die Unterkünfte sind unverändert, aber der Aufenthaltsbereich für Abendessen mit Show, Drinks und Frühstücksbereich ist umgestaltet. Beim letzten Besuch noch lummelten wir auf Kissenlagern um flache Tische auf Teppichen, dieses Mal allerdings sitzen wir auf kleinen Sofaecken, die definitiv gerade für die älteren Besucher doch um einiges angenehmer sind. Ein wenig ist deshalb der Bedouinen-Flair abhanden gekommen, aber im Großen und Ganzen, sicherlich eine sinnvolle Entscheidung.

Check-In ist ab 16 Uhr, damit man noch ausreichend die Zeit im Camp genießen kann. Die Hütten sind einfach, aber absolut o.k., ich befinde sie sogar als gut. Wir hatten aber auch schon Besucher aus Deutschland die vom Standard der Unterkünfte eher negativ überrascht war.

Nach Ankunft haben wir eine halbe Stunde eine geführte Quad Tour durch die Wüste gebucht mit wunderschönen Ausblicken in die weite Sanddünen Landschaft. Eine Herde Kamele kreuzte auch noch unseren Weg. Zurück im Camp haben wir mit einem kühlen Getränk in der Hand eine Düne erklommen, um dahinter den Sonnenuntergang zu bestaunen. Immer wieder großes Kino.

Die Klassiker bei solch einem Wüstenabend sind immer die Standard-Showeinlagen: Bauchtanz; der sich bis zur Übelkeit drehende Derwisch und zum Schluss und sicher für mich immer das Highlight: die Feuershow. So auch dieses Mal. Besonders schön: All diese Erlebnisse – eine Premiere für meine Schwiegermutter, die zum ersten Mal zu Besuch ist.

Begleitet wird die Show von einem vielfältigem Buffet; einer Dame die Hennah-Malereien anbietet und einem Herren, der mit einem Falken an jedem Tisch vorbeischaut.

Wir verbringen einen wunderschönen entspannenden Abend. Ich mit einem Savannah Dry zum Sonnenuntergang und einem Peroni Bier zum Abendessen. Nach einer anfangs doch recht kühlen Nacht, schlummern wir uns in den nächsten Tag. Noch vor dem Frühstück spazieren wir zum Pool der Anlage, aber dieses Mal viel zu kalt zum Baden. Wir bewundern das viele Grün in der Wüste. Der Regen im Dezember und Januar hat die Wüste ergrünen lassen. Irgendwie surreal. Beim letzten Besuch sah das alles vollkommen anders aus.

Wir hätten auch noch auf einem Kamel reiten können… aber haben darauf verzichtet

Nach dem Frühstück treten wir die Rückreise an. Kurz nach Abfahrt treffen wir auf eine Kamelherde, die sich sichtlich über das grüne Gras entlang des Weges freut. Wir freuen uns, die Kamele noch einmal so nah sehen zu können.

Nur etwa eine Stunde später sind wir wieder zu Hause.

Wüste geht immer. Jedes Mal wieder ein wunderschönes Erlebnis. Sollte ich noch weitere Wüstencamps dieser Art entdecken – ich werde euch berichten.

Zum Bericht über ein weiteres Wüstencamp dieser Art, in direkter Nachbarschaft zum Bedouin Oasis Camp – geht es hier

neue Telefonnummer…

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viel Arbeit.

Durch ganz klare Unaufmerksamkeit und Ignoranz meinerseits, ist es mir im Dezember 2022, nach 2,5 Jahren in Dubai, leider passiert, dass ich mir eine neue Telefonnummer zulegen musste.

Meine alte Nummer lief über einen weitläufigen Bekannten, der mittlerweile nicht mehr im Lande ist, ich auch keinen Kontakt mehr habe und dessen Emirates ID abgelaufen ist. Ich habe die ständigen Warnnachrichten des Telefonanbieters leider sehr lange ignoriert, weil immer alles reibungslos lief. Ich habe seit Tag 1 immer online in der App die Rechnungen bezahlt und keiner hat sich beschwert. Nun ist aber leider die ID schon so lange abgelaufen und ich hatte wirklich Angst, dass mir von einem Tag auf den anderen irgendwann meine Telefonverbindung genommen wird. Ich hatte natürlich auch keinen Zugriff auf das Telefonkonto, denn es lief ja nicht auf mich. Super nervig, kann ich da nur sagen.

Trotz vieler Versuche und Gespräche, keine Chance diese alte Nummer zu behalten, somit musste eine neue Nummer her. Jetzt ist hier leider ALLES mit dieser Telefonnummer verbunden… Von der Hausregistrierung, Bankkonten, Emirates IDs, GesundheitsApps, Strom und Wasser, einfach ALLES. Leider ist sicher das falsche Wort, denn durch diese Verknüpfung ALLER Dinge mit der Telefonnummer ist das Leben hier auch super einfach und angenehm. Aber eben nicht, wenn eine neue Nummer daher kommt.

Relativ zügig hatte ich all die kleineren Dinge, wie Amazon, Taxi App, Booking.com App, Reinigung, Parken App, usw usw geändert. Zurück blieben über lange Zeit allerdings die wirklich großen und wichtigen Dinge, wie Emirates ID und ALLE darüber verbundenen Dienste, bis hin zu Führerschein und Bank.

Da nun ja auch mein Führerschein jetzt abgelaufen ist (hierzu hatte ich letzte Woche schon einen Blogbeitrag) MUSSTE ich also tätig werden und das irgendwie regeln.

Was lange währt….

Nach langen, langen online Recherchen habe ich eine offizielle Seite der UAE gefunden, auf der ich ganz einfach und unkompliziert meine Telefonnummer ändern konnte. Die Suche danach hat länger gedauert, als der eigentlich Prozess der Änderung dann.

Online musste ich einige Daten und Fakten erfassen, u.a. auch die Reisepass Nummer und den Termin der letzten Einreise ins Land, und schon wurde ich auf der zweiten Seite zur Zahlung der Gebühren aufgefordert und konnte diese direkt online per Kreditkarte zahlen und keine Minute später, hatte ich die Quittung und konnte bereits in der GesundheitsApp und auch der UAE Pass App meine neue Nummer sehen. WOW. Ich war begeistert.

Leider, oder vielleicht auch zum Glück, fiel mir direkt auf, dass meine Kinder aus der GesundheitsApp rausgeflogen waren, denn, wie sich rausstellte, waren die IDs der Kinder noch mit meiner alten Mobilnummer gekoppelt. Somit habe ich den Vorgang auch für die zwei Kinder je noch wiederholt und schon läuft alles wieder perfekt.

Es war so einfach und ich frage mich, warum ich diese Angelegenheit so so lange vor mir hergeschoben haben und mich damit im Kopf belastet habe. Hätte ich nur schon mal im Dezember online ein bisschen rumgesucht, hätte ich es gleich von meiner to-do Liste und somit auch aus meinem Kopf streichen können.

Aber so ist das ja manchmal.

Zurück bleibt jetzt allerdings noch ein letztes to-do bezügl. der Nummer. Denn bei der Bank kann ich die Nummer wirklich nur ändern, wenn ich in eine Filiale gehe.

Das werde ich morgen nun auch noch erledigen, dann ist das leidige Thema dieser Telefongeschicht endgültig abgeschlossen!

Allerdings fiel uns jetzt noch auf, dass die prepaid Telefonkarten der Kinder auf die gleich abgelaufenen Emirates ID des Bekannten laufen… Somit steht hier nun noch für die beiden ein Nummernwechsel an. Aber da es prepaid ist und deren Telefonnummern zu KEINEM solcher Apps oder Dienste verlinkt ist, sehe ich dem gelassen entgegen. 😉

Und damit ihr Euch die lange online Recherche nach dieser super praktischen Seite sparen könnt, hier der Link dazu

Kite Beach

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in Umm al Quwain

Heute mal ein Strand-Tipp, der irgendwie für UAE untypisch ist und der mich echt freudig sprachlos gemacht hat, als ich meine Füße dort das erste Mal in den Sand gestreckt habe.

Man fährt etwa eine Stunde von Dubai in Emirat Umm al Quwain. Sehr entspannt gelangt man über die Straße 611 ans Ziel, denn diese Autobahn ist immer leer und somit super gut zu fahren.

Wir haben den Ausflug jetzt zwei Mal als MädelsAusflug am Morgen für zwei, drei Stunden gemacht. Von der Autobahn fährt man durch einfachere Wohngebiete Richtung Strand. Irgendwann kommt ein kurzer sandiger Abzweig und schon steht man im Sand… Dreck. Parkt sein Auto. Und betritt eine tolle, luftige Welt mit viel Holz und afrikanischen Stoffen. Zwei DoppelSchaukeln baumeln im offenen Eingangsbereich von der Decke. Rechts uns links dienen lange (für mich afrikanische), alte Boote als Tische für gemütliche Sitzecken. Der weite freie Blick schweift weiter Richtung Meer, Palmblatt-gedeckte Sonnenschirme, gemütliche Sitzgruppen, blaue Sitzsäcke, verschiedene Holzliegen und zur rechten zweistöckige Cabanas, die man natürlich extra zahlen muss, und dahinter: das türkisblaue Meer. WOW.

Man zahlt einen Eintritt von 45 AED unter der Woche, am Wochenende und Feiertage 75 AED.

Auch Hunde sind am Strand erlaubt und zahlen einen Eintritt von 75 AED.  

Ich habe gehört, dass der kleine Geheimtipp am Wochenende mittlerweile sehr, sehr voll sein soll, aber die beiden Male, in denen ich bis jetzt unter der Woche dort verweilen durfte, war es sehr ruhig und sehr leer.

Am Meer steht eine Schaukel, wunderschöne Tür- oder Fensterrahmen zum Fotografieren, immer das türkise Meer im Hintergrund.

Ich habe das Wasser einmal komplett ruhig erlebt – karibisch und das andere Mal mit tobenden Wellen und roter Flagge. Die Wellenreiter waren begeistert, wir haben uns im seichten Wasser abkühlen können. Von einer lieben Bekannten habe ich gehört, dass es wohl auch eine nicht zu unterschätzende Strömung im Meer geben soll. Also Vorsicht!

Das angeschlossene Café bietet köstlichsten Kaffee, heiß oder kalt, es gibt richtig leckere kleine Gerichte und Kuchen.

Ein wunderschöner Ausflug für einen Vormittag, um mal aus dem Alltag für ein paar Stunden auszubrechen und die Ruhe zu genießen.

Am Wochenende dann sicher das Gegenteil… wenig Ruhe, viel Action. Ich glaube, ich werde es am Wochenende nicht erleben… Denn gerade die Ruhe zieht mich hierher.

Extra Tipp: Beim letzten Mädelsausflug haben wir im Lighthouse Liquer Store direkt neben an noch zu einem guten Preis unsere alkoholischen Vorräte für zu Hause aufgefüllt. Und somit noch den Spaß mit etwas Nützlichem verbunden.

November 2022: Momentan wird nebenan ein zweistöckiges Gebäude gebaut. Uns hat das nicht weiter gestört, aber ich möchte es trotzdem hier erwähnen.

Baustelle…

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… mal wieder.

Das Leben in Dubai besteht natürlich nicht immer nur aus Sonne, Sommer, Sonnenschein… na ja, eigentlich doch. Denn die drei Dinge sind fast täglich gegeben. Was ich vielleicht eher sagen will, das Leben besteht hier nicht immer nur aus Strandstunden, Wasserplantschen oder Cocktailsschlürfen, denn wir leben hier und machen hier keinen Urlaub.

Realität: zwei kranke Kinder übers Wochende zu versorgen und seit einer Woche mal wieder Baustelle ums Haus.

Wie ich ja bereits vorab schon mehr als einmal berichtet habe, ist Baustelle immer mit viel Arbeit verbunden, obwohl ich weder auf der Leiter stehe und streiche, noch Fliesen verlege. Es gilt Genehmigungen einzuholen, Arbeiter zu kontrolieren oder zu überwachen… und vieles mehr.

Aktuelles Projekt: Haus streichen – außen.

Auch hierzu gab es ja bereits mal einen Beitrag in dem ich mich über die vorgeschriebenen Farben ausgelassen habe. Das war nun auch der Grund, weswegen das Projekt ein wenig auf Eis lag, denn ich hatte keine Energie mehr, mich damit weiter zu beschäftigen. Jetzt, eine gute Zeit nach den Sommerferien und somit nach den letzten Bauarbeiten, bin ich die hoffentlich letzten Projekt angegangen.

Wir haben uns mal wieder mit der vorgeschriebenen Farbpalette beschäftigt und ich habe am 31. Oktober 2022 den Antrag gestellt, unser Haus streichen lassen zu dürfen, in der VORGESCHRIEBENEN Farbkombination. KEINE WAHL!

Also sollte man meinen, dass es auch keine große Verzögerung bei der Beantragung der Genehmigung geben sollte… Aber – sag niemals NIE.

Denn heute, 21. November 2022 halte ich nun endlich nach endlosen Telefonaten und Emails meine Genehmigung in den Händen.

Wohlgemerkt: Nicht für meine Wunschfarbe – sondern für die, von der Baugesellschaft vorgeschriebene, Farbe.

Große Überraschung Ende der letzten Woche: Die Ausstellung der Genehmigung der Streichung (noch mal: für eine von mir nicht gewünschte Farbe) kostet mich nun auch noch 1050 AED.

Lustige Geschichte: Mit Erhalt der Zahlungsaufforderung bekam ich in der Email den Hinweis, dass das Streichen meines Hauses in der Farb Y…-… genehmigt ist. Um noch einmal auf Nummer sicher zu gehen, checke ich die Farbe noch mal in Google. Ein richtig dunkles, Zartbitter – Schokoladen-Braun poppt auf meinem Bildschirm auf. Da ist doch etwas schief gelaufen… Diese Farbe darf man nämlich für die Fensterumrahmungen nutzen, nicht, um sein komplettes Haus damit zu streichen. Aber gut, dass ich 1050 AED dafür zahlen darf, dass ich dann noch kontrollieren muss, was man mir so genehmigt, obwohl ich es nicht beantragt habe…
Die heutige Genehmigung erhält die korrekten Angaben zu den vorgeschriebenen Farben. Perfekt.

Mit dieser Genehmigung in der Hand muss ich nun wieder einen weiteren Genehmigungsprozess starten. Denn jetzt benötige ich wieder eine Zutrittserlaubnis, damit das Anstreicherteam samt Material und Gerüst in das Wohngebiet einfahren darf. Mal schauen, wie lange das dauern wird. Diese ist aber zumindest kostenlos.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Sperrmüll

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in Dubai.

Alles was man in Deutschland zum Sperrmüll geben würde oder am Wertstoffhof abgeben könnte, das lässt man hier eigentlich von der Firma „Take my Junk“ abholen. Wir haben von dem Team schon einiges abholen lassen, besonders in der Umzugszeit. Wenn dann plötzlich doch noch etwas übrig bleibt, nicht mehr gebraucht wird, der Container voll ist, man die Artikel weder in Flohmarktgruppen über WhatsApp oder Facebook, über Dubizzle oder sonst wie verkaufen oder einfach loswerden konnte, dann ruft man das Take my Junk Team an.

Das Team kommt mit ihrem kleinen LKW vorbei und checkt die „Waren“. Wenn diese noch in einem guten Zustand sind und weiterverkauft werden können, dann werden diese kostenlos mitgenommen. Wenn allerdings die „Waren“ für sie nicht mehr verkäuflich sind, also schlichtweg kaputt, dann muss man je nach Menge einen meist doch recht kleinen Obolus zahlen, denn dann übernimmt die Firma die Entsortung.

Von einer Bekannten haben wir erfahren, dass die Firma im Nachbar-Emirat Ajman ein Gebrauchtwaren-Kaufhaus betreibt. Das war somit Ziel unserer kleinen Mädels-EntdeckerTruppe diese Woche.

In einem Industriegebiet finden wir die große gelbe Halle und betreten sie. Wir sind zu viert unterwegs, aber recht bald verlieren wir uns aus den Augen und sind somit in zwei zweier Gruppen unterwegs. Die Hallen, über zwei Etagen, sind fast bis unter die Decke mit Waren vollgestopft. Staub überall, denn die große Hallentür steht den ganzen Tag offen. In der oberen Etage unter dem Blechdach braten wir wie Hühnchen auf dem Grill. Stühle, Tische bis unter die Decke, Schreibtische, Bürostühle, Betten jeglicher Art und Form, Matratzen und sogar richtig gute Lattenroste. Bilder und Spiegel in jeder erdenklichen Größe; Fitnessgeräte und Fitnesszubehör in Mengen, Haushaltswaren, Mülleimer, Grill, Bücher, Schuhe, Skischuhe, Spiele; alles rund ums Tier, Fahrräder und Roller, Rollstühle und Krücken, Schränke und Regale, Tennisschläger, Stative, eine seperate Kleiderabteilung, Gardinen usw. usw.. In jeder Ecke entdecken wir wieder neue, vollkommen unerwartete Überraschungen. Ich könnte hier noch ewig weiter aufzählen.

In einer kleinen hinteren Ecken, entdecken wir sogar eine Werkstatt, in der Sofas (Sofas gibt es auch!) neu bezogen werden.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir uns in diesem Gewirr verloren haben. Mit leichten „Staublungen“, verlassen wir vollkommen baff, diese Location. Was für ein ausgefallener, spaßiger Ausflug heute.

Und das Beste, man weiß jetzt wirklich, dass die Sachen nicht einfach im Müll landen, sondern vielleicht irgendwann einen neuen Besitzer finden, der sich über die günstige Anschaffung freut.

Unbedingt verhandeln, wenn ihr fündig werden würdet.

P.s.: Heute, einen Tag später habe ich noch eine zusätzliche Info bekommen. Von Dubai Municipalities gibt es auch noch ein Nummer, die man anrufen kann, damit kaputte Waren wohl innerhalb von maximal drei Tagen abgeholt werden. (Der Kontakt berichtete, dass nach dem Anruf bereits drei Stunden später bereits die Sachen abgeholt wurden.) Telefonnummer. 80090.
WICHTIG! – Man muss seine Makani Nummer angeben. Diese Nummer hängt außen am Haus. Foto hängt unten an.

Hier ein paar Eindrücke:

Makani Nummer:

Ikea.

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Ja, es gibt natürlich auch in Dubai Ikea. Ich habe morgens online eine Bestellung inkl. Lieferung aufgegeben. Beim Abschluss konnte ich den Anlieferungstermin wählen. Früheste mögliche Anlieferung am gleichen Tag zwischen 15 und 22 Uhr. Gebucht.

Abends um 19 Uhr hatte ich dann über Zoom Elternversammlung der Schule und alleine aus diesem Grund war ich um 22 Uhr noch wach, mein Handy noch an, als das Telefon klingelte. Meine Ikea Lieferung ist jetzt in meiner Nähe, ich soll mich bereithalten. (Denn eigentlich liege ich unter der Woche spätestens um 21:45 Uhr im Bett). Ikea? Das hatte ich ja überhaupt nicht mehr auf dem Radar. Um 22:10 Uhr klingelt es dann und meine Lieferung ist da.

Man könnte jetzt meinen, dass wäre eine absolute Ausnahme. ABER ich habe schon im November 2021 eine Bestellung inklusive Lieferung und Aufbau bei Ikea platziert. Auch hier der Vermerk: Anlieferung zwischen 15 und 22 Uhr. Damals klingelte um 21:30 Uhr das Aufbauteam mit meiner Lieferung. 4x musste nun der Ingolf (Barhocker) aufgebaut werden. Ich auf dem Sofa, auch weit über meine eigentliche Bettzeit hinaus, bis irgendwann in der Nacht meine vier Ingolfs an der KüchenInsel standen.

Das nächste Mal sollte ich unbedingt noch mal checken, ob man vielleicht auch eine Anlieferung zwischen 6 und 15 Uhr wählen kann. Das wäre dann doch eher meine Zeit unter der Woche.
Augen auf bei der Ikea Bestellung.

Noch eine Ikea-Anekdote: Im alten Haus habe ich schon einmal eine Kücheninsel ebenfalls mit zwei Ingolfs bestellt, inklusive Aufbau. Die zwei Aufbauhelden kamen schön angenehm am Nachmittag. Die Arbeit startete und ich habe mich doch sehr gewundert, dass die Insel, irgendwie nicht die Form annahm, die sie hätte annehmen sollen. Auf der einen Seite sollten die beiden Ingolfs Platz zum Sitzen bieten, während auf der anderen Seite zwei Regalbretter Platz für Töpfe, Teller oder ähnliches bieten sollten. Das ganze Konstrukt sah sehr seltsam aus. Somit musste ich mit einspringen. Die Zeichnung ignorierten die beiden Aufbauer vollkommen, ebenso die Aufbauanleitung. Ich habe dann ein Foto der Insel im online Katalog rausgegraben und immer wieder versucht vorzumachen, dass ich mit dem Ingolf an der Insel sitzen möchte, hierfür aber kein Platz ist, denn da wo wir zwei sitzen wollten, war einfach eine Wand, die Wand, die die Insel mittig in zwei Teile hätte teilen sollen. Und schneller als man schaut, war ich nicht Teil des Aufbauteams, sondern wir bildeten ein neues UmbauTeam. Und wir haben es geschafft.

Mittlerweile ist die alte KüchenInsel mit Ingolf ins Zimmer unserer Tochter umgezogen und zum Mal- und Schreibtisch umfunktioniert.

Was habt ihr für Erfahrungen bei Ikea Lieferungen gemacht?

Kein KaltDuscher

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Noch ein bisschen was aus dem Leben. Heute eine eventuell bisschen verwirrende Geschichte. Ich hoffe, ihr könnt mir folgen…

Wir sind ja nun noch kein Jahr in unserem Haus, somit habe ich noch keinen kompletten Sommer hier erlebt. Wir sind gerade in den SommerAnfängen, aber es scheint die gleiche Situation im neuen Haus zu sein, wie im alten. Und davon möchte ich euch erzählen.

Es fängt diese Zeit an, in der wir, fast kein warmes Wasser mehr aus der Leitung bekommen, nur noch heißes. Also KALTES Wasser aus dem Hahn, schon ein paar Tage gar nicht mehr machbar.

Somit dusche ich gerade noch auf der vollen KaltStellung, um eine einigermaßen erträglich Duschtemperatur zu erzielen. Nur mal so für Euch: Einen Pool habe ich am liebsten so um die 30 bis 32 Grad. Das sind meine Temperaturen. Ich könnt euch also vorstellen, dass ich wahrlich KEIN Kaltduscher sein werde.

Jetzt kommt bald die Zeit, in der wir die Heißwasserbereiter/Boiler, die in jedem Raum, der Wasser liefert, in der Zwischendecke hängen, ausschalten werden. Denn so können wir dann, dass über die nächsten Wochen immer heißer werdende Wasser aus der Leitung, mit dem kalten Wasser aus dem kleinen Wassertank in der Zwischendecke auf eine angenehme Temperatur mischen. Wie das geht und was ich hier für wirres Zeug erzähle? Da wir im Haus mittlerweile sehr oft nur noch mit Klimaanlage leben, sind die Räume angenehm gekühlt und somit zieht diese Kühle auch in die Zwischendecken hinein, in denen die Heißwasserbereiter hängen. Wenn wir also die Heizfunktion der Tanks ausschalten, wird durch die Klimaanlagen auch das Wasser gekühlt. So dass wir dann das heiße Wasser aus der Leitung mit dem gekühlten Wasser aus dem Heißwasserbereiter auf eine perfekte Duschtemperatur mischen können.

Jetzt habe ich da nur eine verwirrende Frage im Kopf, die mich beschäftigt…?

Wir lassen gerade einen Solar-betriebenen Wassertank auf dem Dach installieren, der uns in Zukunft umweltfreundlich das heiße Wasser bereiten soll, welches durch neu verlegte Wasserleiten in den Zwischendecken zu den Nassräumen geführt wird. Die vielen kleinen (etwa 20-30 Liter fassenden) Heißwasserbereiter werden dann stillgelegt und entleert.

Nun mein Bedenken: wie bekomme ich dann angenehme Wassertemperaturen gemischt, wenn sowohl das Wasser aus der Leitung, als auch das Wasser aus dem neuen Tank ständig „überhitzt“ ist…?

Gute Frage, oder? Ich werde euch von meinen Erfahrungen berichten, wenn der Sommer sich noch weiter sommerlich verstärkt hat.

Was gibt´s Neues von der Baustelle?

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Erstmal gibt es da meinen Zustand. Totale Baustellen-Erschöpfung, wobei ich weder diejenige bin, die bei 45 Grad auf dem Dach arbeitet, noch diejenige bin, die im Kran in 10m Höhe vor unserem Haus hängt und bei 45 Grad arbeitet, nicht diejenige bin, die den Kopf durch Mini-Luken in der Decke stecken muss, um irgendwelche Kabel oder Schläuche durch die Zwischendecken zu ziehen, noch diejenige bin, die die krass überdimensionalen neuen Klimaeinheiten ebenfalls in eben dieser Zwischendecke über Kopf montieren muss ein, das bin ich nicht. Ich bin diejenige, die aber gefühlt (wahrscheinlich vollkommen verfehlte Erinnerungswahrnehmung) seit Anfang November 2021 hier mit einer ständigen Baustellensituation leben muss. Ich bin die, die ständig unzählige Männer irgendwo im Haus arbeiten hat, die nicht immer wirklich frisch geduscht duften, die aber natürlich auch nicht wie wir wohnen und somit vielleicht auch nicht die Chance auf eine tägliche Dusche und den Zugriff zu einer Waschmaschine haben. Ich habe Verständnis für all diese Fakten und verstehe vollkommen auch deren Situation. Trotzdem bin ich es, die keinen Tag der Woche mal eine paar Stunden alleine im Haus ist. Es ist immer irgendwo irgendwer am Arbeiten. Überall ist immer wieder Dreck, weil Zwischendecken geöffnet oder gar aufgeschnitten werden müssen, überall Staub und Müll und Material, dass auch von der Garage oder von draußen mehr und mehr Staub ins Haus trägt. Ich bin auch nicht die, die das Putzen übernimmt. Das macht unsere liebe Perle mit größter Hingabe und Zuverlässigkeit. Die aber auch nicht jeden Tag bei uns arbeitet…

Auf einen Punkt gebracht, mal wieder: Wann ist das endlich zu Ende?

Heute steht ein Kran vor der Tür, der für den Abschluss der Dacharbeiten herangekarrt wurde. Damit dieser hier stehen darf, habe ich natürlich wieder einige Energie aufwenden dürfen, um hierfür die Genehmigung zu bekommen.

Das Thema neuer Farbanstrich für unser Haus ist leider auch noch nicht geklärt. Aber das Projekt haben wir gestern Abend erstmal auf Eis gelegt. Einfach mal warten. Im Herbst werden wir einen neuen Versuch startet, denn jetzt habe ich keinerlei Energie mehr, irgendwelchen Genehmigungen tagelang hinterherzulaufen.

Ihr merkt, irgendwie dreht sich das Baustellenthema ständig im Kreise… Aber so geht in mir ebenfalls rund. Ich schlafe schlecht, bin ständig genervt von der ständigen Belagerung in und um unser Haus, von dem Dreck, den es gefühlt in alle Ecken zieht, von dem ständigen „Ärger“ bezügl. irgendwelcher Genehmigungen, schlicht weg von ein wenig Freiheitsentzug.

Jammern auf sehr hohem Niveau – ist mir vollkommen klar. Wir haben ein Häuschen, leben in einem sicheren Land, unsere Kinder gehen auf eine gute Schule, wir haben Essen und Trinken und am allerwichtigsten FRIEDEN um uns herum. Dafür bin ich unendlich dankbar und frage mich bei jedem meiner Worte hier, ob ich überhaupt das Recht habe, zu klagen… Aber ihr kennt das, da kann in der großen weiten Welt so viel Schlimmes passieren, aber wenn in der kleinen Welt um einen herum, etwas aus dem Lot gerät, ist das in dem Moment für die betroffene Person auch sehr belastend.

Und in einem gewissen Alter 😉, sollte man ja einfach auch immer auf die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden achten. Und da muss ich ehrlich zugeben, dass meine Toleranz gegenüber manchen Dingen im Leben einfach ein bisschen geschrumpft ist. So im Vergleich zu früheren, jüngeren Zeiten, wo man unendlich viel einstecken und wegstecken konnte.

Somit freue ich mich riesig, wenn endlich die angefangenen kleinen Baustellen erstmal abgeschlossen sind und Ruhe und Leere einkehrt.

Was nicht heißt, dass es nicht irgendwann wieder starten wird. Denn hier ist es Fakt, dass wenn ich eine Baustelle abgeschlossen habe, ich garantiert dadurch mindestens einen neue bereits wieder angestoßen habe.

Beispiele:

Durch den Einbau der neuen Klimaanlagen, müssen nun wieder die Decken teilweise verputzt und gestrichen werde. Durch den Einbau der neuen Fenster und Türen, müssen manche Böden nun ausgebessert werden und auch die Wände innen neu gestrichen werde, ebenfalls muss nach diesem Einbau, von außen teilweise neu verputzt und gestrichen werden. Die Klebereste, entstanden durch die Abdeckfolie zum Schutz beim Dachbau, auf den neu verlegten Fliesen müssen, müssen irgendwie entfernt werden. Die neuverlegten Fliesen, die ebenfalls durch die vorerst nicht eingesetzten Schutzfolien, durch die Dachdecker zerstört wurden, müssen erneut ausgetauscht werden…

usw. usw.

Auch hier, ein ständiger Kreislauf!