Meine Reise-Adventskalender sind da: 24 Tage, 24 Entdeckungen, ein neues Reiseziel

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Manchmal beginnt eine neue Reise nicht mit einem Flugticket, sondern mit einer Idee.

Und genau so war es bei meinen Reise-Adventskalendern.

Ich wollte Bücher machen, die sich ein bisschen anders anfühlen als ein klassischer Reiseführer. Keine endlosen Listen mit Sehenswürdigkeiten, Öffnungszeiten und Preisen. Sondern Bücher, bei denen man jeden Tag ein kleines Türchen öffnet – und dahinter einen neuen Ort, eine Geschichte, einen Geheimtipp oder etwas entdeckt, das man über ein Land vielleicht noch gar nicht wusste.

Aus dieser Idee ist inzwischen tatsächlich eine kleine Buchserie geworden:

Meine „Reise-Adventskalender“ sind bei Amazon erschienen!

Bei Amazon ansehen: Link

Und wenn ich dort jetzt Dubai, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam nebeneinander sehe, muss ich zugeben: Es macht mich super happy, das mit euch zu teilen!.😊

Und es werden noch mehr Ziele kommen…

Was ist eigentlich ein Reise-Adventskalender?

Das Prinzip ist ganz einfach:

24 Tage. 24 Entdeckungen. Eine kleine Reise – ganz ohne Kofferpacken.

Hinter jedem der 24 „Türchen“ wartet eine neue Station. Mal ist es eine bekannte Sehenswürdigkeit, mal ein Ort abseits der üblichen Touristenwege. Dazu gibt es jede Menge Extra-Wissen, kleine Geschichten, persönliche Tipps, Kombinationsmöglichkeiten und Überraschungen.

Denn genau das ist für mich Reisen.

Natürlich möchte ich den Burj Khalifa sehen, wenn ich in Dubai bin. Aber ich möchte auch wissen, was hinter der nächsten Ecke liegt.

Ich möchte in Vietnam nicht nur durch Hội An laufen, sondern wissen, warum dort überall bunte Laternen hängen. Ich möchte wissen, was es mit diesen runden Basket Boats auf sich hat, warum Phở im Norden anders schmeckt als im Süden oder welche Geschichte hinter einem verlassenen Wasserpark mit einem riesigen Drachen steckt.

Und in den Emiraten gibt es sowieso noch so viel mehr zu entdecken als Dubai, Wolkenkratzer und Wüste.

Genau diese kleinen Geschichten sind für mich EntdeckerGlück.

Drei Bücher – drei ganz unterschiedliche Reisen

Den Anfang macht natürlich meine Wahlheimat:

24 Urlaubstage in Dubai

Dubai kenne ich inzwischen ziemlich gut – und gerade deshalb wollte ich zeigen, dass die Stadt sehr viel mehr ist als Burj Khalifa, Shopping Malls und Luxus.

Natürlich gehören die großen Highlights dazu. Aber genauso die kleinen Entdeckungen: alte Stadtviertel, Märkte, Kunst, Natur, Kamelrennen, ungewöhnliche Museen und Orte, an denen man vielleicht vorbeifahren würde, wenn man nicht weiß, dass sie da sind.

24 Urlaubstage in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Beim zweiten Reise-Adventskalender geht es raus aus Dubai und einmal quer durch die sieben Emirate.

Abu Dhabi, Sharjah, Ras Al Khaimah, Fujairah, Ajman, Umm Al Quwain und natürlich Dubai – jedes Emirat hat seine ganz eigenen Geschichten und Überraschungen.

Es geht in die Berge und Wadis, an Strände und Staudämme, in Museen und kleine Küstenorte, zu historischen Plätzen und mitten hinein in die Wüste.

Und wahrscheinlich ist gerade dieses Buch ein schönes Beispiel dafür, was ich mit EntdeckerGlück zeigen möchte:

Manchmal liegen die spannendsten Orte gar nicht so weit entfernt – man muss nur wissen, wo man abbiegen soll.

24 Urlaubstage in Vietnam

Und dann wurde es etwas weiter weg.

Vietnam ist laut, wuselig, bunt, manchmal chaotisch – und im nächsten Moment unglaublich ruhig, grün und wunderschön.

In 24 Tagen geht es vom Norden in Hanoi Richtung Süden bis nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Unterwegs warten Buchten, Pagoden, alte Kaiserstädte, Strände, Nachtzüge, Millionen von Mopeds und natürlich jede Menge vietnamesisches Essen und Kaffee.

Auch hier geht es mir nicht darum, einfach nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken.

Es sind die Geschichten drumherum, die ich spannend finde.

Und davon hat Vietnam wirklich mehr als genug.

Kein klassischer Reiseführer – und genau das soll er auch nicht sein

Meine Reise-Adventskalender ersetzen bewusst keinen klassischen Reiseführer.

Ich habe beispielsweise weitgehend auf Preise und Öffnungszeiten verzichtet. Solche Informationen ändern sich viel zu schnell.

Stattdessen möchte ich Lust aufs Entdecken machen.

Du kannst die Bücher vor einer Reise lesen und dabei Ideen sammeln. Du kannst sie mit in den Urlaub nehmen. Oder du machst es dir zu Hause gemütlich und öffnest tatsächlich jeden Tag nur ein „Türchen“.

Und obwohl sie Reise-Adventskalender heißen, darf ich vielleicht ein kleines Geheimnis verraten:

Man kann sie auch im Januar lesen.
Oder im April.
Oder mitten im Hochsommer. 😉

Warum eigentlich 24 Türchen?

Weil ich die Idee liebe, sich nicht alles auf einmal anzuschauen.

Ein Adventskalender macht schließlich genau deshalb Spaß, weil hinter jedem Türchen eine kleine Überraschung wartet.

Warum also nicht dasselbe mit Reisen machen?

Heute Dubai Creek.

Morgen eine Kamelfarm.

Übermorgen vielleicht ein verlassenes Dorf in der Wüste.

Oder in Vietnam heute eine alte Kaiserstadt und morgen die Geschichte hinter einem kegelförmigen Hut.

Ein bisschen Fernweh jeden Tag.

Und das ist erst der Anfang …

Dubai, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam sind die ersten drei Reiseziele der Reihe.

Weitere sollen folgen.

Denn Orte, Geschichten und kleine Entdeckungen gehen mir glücklicherweise noch lange nicht aus.

Und vielleicht ist irgendwann genau das richtige Reiseziel für dich dabei.

Bis dahin freue ich mich gerade einfach riesig darüber, meine ersten drei Reise-Adventskalender tatsächlich nebeneinander bei Amazon zu sehen.

Aus einer kleinen Idee sind drei Bücher geworden.

Und aus drei Büchern vielleicht irgendwann eine ziemlich lange Reise. ❤️

24 Tage. 24 Entdeckungen. Und jedes Mal ein neues Reiseziel.

Viel Spaß beim Entdecken!
Nicole von EntdeckerGlück

3D Blacklight Minigolf Dubai

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– Minigolf mal ganz anders 🎨⛳

Minigolf kennt wahrscheinlich jeder. Ein kleiner Schläger, ein Ball und die Jagd nach möglichst wenigen Schlägen.

Aber Minigolf im Schwarzlicht, mit 3D-Brille und mitten in einer bunten Fantasiewelt? Das ist dann doch etwas anderes!

Genau das wollten wir uns anschauen – und so ging es für uns zum 3D Blacklight Minigolf nach JBR.

Ein bisschen Minigolf, ein bisschen Kunst und ganz viel Schwarzlicht

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Blacklight
Blacklight Indoor Minigolf-Dubai

Schon beim Betreten der Anlage merkt man: Hier geht es nicht um eine klassische Minigolfbahn.

Die 18 Löcher verteilen sich auf drei unterschiedlich gestaltete Themenräume. Überall leuchten Farben und 3D-Kunstwerke unter dem Schwarzlicht. Dazu bekommt jeder eine 3D-Brille – und plötzlich wirken die Wände, Figuren und Hindernisse noch einmal ganz anders.

Eigentlich möchte man ständig stehen bleiben und sich die Kunst anschauen.

Aber dafür sind wir ja nicht gekommen. 😄

Der Ball wartet schließlich!

Wer gewinnt?

Gespielt wird ganz klassisch: Ball nehmen, anvisieren und versuchen, mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen.

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Blacklight
Blacklight Indoor Minigolf-Dubai

Der kleine Unterschied: Die Ergebnisse werden direkt über eine digitale Scorecard eingetragen. So weiß man jederzeit, wer gerade vorne liegt.

Und natürlich wird aus einem entspannten Familienausflug spätestens nach ein paar Löchern ein kleiner Wettbewerb.

Wer gewinnt?

Das wird hier ziemlich ernst genommen. 😉🏆

Perfekt für heiße Dubai-Tage

Was mir an solchen Aktivitäten in Dubai besonders gefällt: Man kann dem Wetter einfach für eine Weile entkommen.

Die Spielräume sind klimatisiert und die komplette Aktivität findet drinnen statt. Gerade im Sommer ist das eine schöne Möglichkeit, ein paar Stunden etwas zu unternehmen, ohne in der Hitze unterwegs zu sein.

Und danach ist man direkt mitten in JBR – perfekt, um den Besuch noch mit einem Spaziergang, Essen oder einem Abstecher zum Strand zu verbinden.

Für wen ist das etwas?

Eigentlich für fast alle.

Golfkenntnisse braucht man natürlich keine – und auch absolute Minigolf-Anfänger können sofort loslegen.

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Blacklight
Blacklight Indoor Minigolf-Dubai

Die Anlage ist für Kinder ab 5 Jahren, Familien, Freunde und Paare geeignet. Auch für Teenager ist es eine nette Abwechslung, weil das Ganze durch die 3D-Effekte und das Schwarzlicht deutlich mehr ist als eine normale Runde Minigolf.

Für uns definitiv eine dieser Aktivitäten, bei denen man nicht unbedingt vorher denkt: „Das müssen wir in Dubai unbedingt machen.“

Und genau deshalb gehört sie für mich in die Kategorie EntdeckerGlück. 😊

Mein Fazit

3D Blacklight Minigolf ist kein gewöhnliches Minigolf.

Es ist bunt, ein bisschen verrückt, macht Spaß und bietet gleichzeitig jede Menge Fotomotive.

Wer in Dubai einmal etwas anderes ausprobieren möchte – besonders an einem sehr heißen Tag – sollte diese Indoor-Aktivität in JBR auf die Liste setzen.

Und wer in der Familie einen ausgeprägten Ehrgeiz hat, sollte sich schon einmal auf einen kleinen Wettkampf einstellen. 😄⛳🏆

📍 3D Blacklight Minigolf Dubai
JBR – Bahar Plaza Level, gegenüber dem Sheraton The Walk

18 Löcher | 3 Themenräume | 3D-Brillen | Schwarzlicht | digitale Scorecard

Ein weiterer kleiner EntdeckerGlück-Tipp für Dubai! 🌈

Sommer Indoor-Aktivitäten in Dubai- Ski

Infinite Ski Dubai – Skifahren in kurzer Hose?

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Unsere Teenager testen die etwas andere Skipiste

Skifahren in Dubai? Im August? In kurzer Hose?
Klingt irgendwie falsch – und genau deshalb muss es ausprobiert werden!

Unsere Teenager können beide bereits Skifahren …

Also los: Ski einpacken? Nein. Winterjacke? Ebenfalls nein. Stattdessen sportliche Kleidung, Skisocken – und ab auf den Teppich!

Skifahren auf einem laufenden Teppich

Infinite Ski funktioniert nämlich ganz anders als eine normale Skipiste. Hier gibt es keinen Schnee, keinen Sessellift und schon gar keine Minusgrade.

Stattdessen steht man auf einem endlos laufenden Teppich, der sich unter den Skiern bewegt. Geschwindigkeit und Neigung können dabei angepasst werden. Ein bisschen sieht das Ganze zunächst aus wie ein überdimensionales Laufband – nur eben zum Skifahren.

Und etwas fällt sofort auf: Der Teppich ist immer nass. Das Wasser sorgt dafür, dass die Ski auf der Oberfläche gleiten können.

Aber: Wer schon einmal auf richtigem Schnee Ski gefahren ist, merkt ziemlich schnell, dass sich das Ganze anders anfühlt.

Schnee ist eben Schnee – und Teppich ist Teppich.

Gerade für unsere Teenager, die schon Ski fahren können, war es deshalb spannend zu merken, wie sich Bewegungen, Gleichgewicht und Kurven auf dem Teppich verändern.

Eine Stunde Ski – und eine Stunde Snowboard

Wir haben für unsere beiden Teenager jeweils zwei unterschiedliche Erfahrungen ausprobiert:

Eine Stunde Einführung und Training auf Skiern und das nächste Mal eine Stunde Snowboard.

Besonders interessant war natürlich der Wechsel vom Skifahren zum Snowboarden. Wer normalerweise auf zwei Brettern unterwegs ist, muss plötzlich komplett umdenken.

Die Trainer erklären dabei sehr genau, worauf es ankommt, korrigieren die Haltung und geben direkt während der Fahrt Tipps. Durch den sich ständig bewegenden Teppich gibt es außerdem keine langen Wartezeiten – man ist eigentlich die ganze Zeit mit Fahren, Ausprobieren und Korrigieren beschäftigt.

Und genau das macht die Sache überraschend anstrengend!

Skifahren bei 46 Grad – in kurzer Hose

Das wohl lustigste Bild für uns: draußen Dubai-Sommer mit Temperaturen um die 46 Grad – und drinnen stehen unsere Teenager mit Skischuhen, Helm und kurzer Hose auf der Piste.

Keine dicke Skijacke. Keine Handschuhe. Kein Frieren.

Das fühlt sich schon ziemlich verrückt an.

46 Grad draußen-drinnen Skifahren in kurzer Hose

Infinite Ski ist deshalb auch eine tolle Möglichkeit, mitten im Dubai-Sommer ein bisschen Wintersportgefühl zu bekommen, ohne dafür in eine eiskalte Halle zu müssen. Auch die Betreiber selbst werben ausdrücklich damit, dass keine Winterkleidung notwendig ist. (infiniteski.com⁠)

Und dann kommt die Überraschung: die „Almhütte“

Mindestens genauso cool wie die eigentliche Ski-Anlage fanden wir den Empfangs- und Wartebereich.

Denn hier bekommt man tatsächlich ein bisschen Almhütten-Feeling mitten in Al Quoz.

Skifahren in Dubai

Rustikale Holzelemente, gemütliche Einrichtung und die Atmosphäre erinnern eher an eine Skihütte in den Bergen als an eine Halle in Dubai. Dazu gibt es einen Café- und Lounge-Bereich, in dem man gemütlich sitzen und den anderen beim Skifahren zuschauen kann. (mail.infiniteski.com⁠)

Ein ziemlich witziger Kontrast:

Draußen 46 Grad und Wüstenklima – drinnen Skischuhe, Skier und Almhütten-Feeling.

Unser Fazit

Für unsere Teenager war Infinite Ski definitiv eine Erfahrung der etwas anderen Art.

Wer bereits Ski fährt, sollte allerdings nicht erwarten, dass sich der Teppich genauso anfühlt wie eine richtige Schneepiste. Das Fahrgefühl ist anders und durchaus anspruchsvoll.

Gerade deshalb fanden wir es spannend.

Und für alle, die Ski oder Snowboard lernen oder ihre Technik verbessern möchten, ist es eine ungewöhnliche Möglichkeit, auch im Sommer zu trainieren. Laut Infinite Ski wird die Anlage übrigens nicht nur von Anfängern genutzt, sondern auch von erfahrenen Skifahrern und Rennfahrern zum Training. (infiniteski.com⁠)

Unser Highlight? Definitiv die Kombination aus Skifahren auf einem nassen Teppich, kurzer Hose und Almhütten-Atmosphäre – während draußen Dubai glüht.

Dubai kann eben manchmal einfach alles. 😉

📍 Infinite Ski Dubai

Al Quoz Industrial Area 4, Dubai

Eine wirklich ungewöhnliche Sommeraktivität für alle, die Lust auf etwas anderes haben – besonders für Familien mit Teenagern, die schon Ski fahren oder einmal Snowboard ausprobieren möchten.

EntdeckerGlück-Fazit: ⭐⭐⭐⭐☆
❄️ Wintersport ohne Schnee
🏂 Ski & Snowboard
☀️ Perfekt für den Dubai-Sommer
👨‍👩‍👧‍👦 Auch für Familien und Teenager
🏔️ Almhütten-Feeling inklusive

Töpfern in Dubai: Unser erster Versuch an der Drehscheibe im The Mud House Studio

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Manchmal sind es genau die Dinge, die man im Urlaub oder in einer Stadt wie Dubai nicht unbedingt erwartet, die am meisten Spaß machen. ✨

Heute haben wir etwas ausprobiert, das schon länger auf meiner Liste stand: einen Töpferkurs an der Drehscheibe.

Dafür ging es nach Al Quoz ins The Mud House Studio – ein kreativer Ort, an dem sich alles um Ton, Keramik und die Freude am Selbermachen dreht. Das Studio beschreibt sich selbst als Ort für „Clayers“ – und tatsächlich fühlt man sich hier schnell willkommen, auch wenn man noch nie mit Ton gearbeitet hat.

1,5 Stunden an der Töpferscheibe

Unser Kurs dauerte 1,5 Stunden und war speziell für Anfänger gedacht. Genau das Richtige für uns, denn von Töpfern hatten wir bisher ungefähr so viel Ahnung wie vom Fliegen eines Flugzeugs. 😉

Nach einer kurzen Einführung ging es direkt an die Drehscheibe.

Vor uns: ein Stück Ton.

Die Aufgabe: daraus irgendwie ein Gefäß machen.

Klingt einfach. Ist es aber ganz und gar nicht!

Und dann dreht sich plötzlich alles …

Der erste Schritt ist, den Ton auf der Scheibe richtig zu zentrieren. Und genau hier merkt man schon, dass Töpfern eine ziemlich spannende Mischung aus Technik, Gefühl und Geduld ist.

Die Hände müssen den richtigen Druck ausüben, die Scheibe dreht sich ständig weiter und gleichzeitig soll der Ton genau in der Mitte bleiben.

Was auf Videos immer so wunderbar leicht aussieht, ist in Wirklichkeit gar nicht so einfach. 😄

Aber genau das macht es so spannend.

Unsere Kursleiterin hat uns Schritt für Schritt gezeigt, wie wir den Ton öffnen, die Wände hochziehen und langsam eine Form entstehen lassen. Und wenn etwas nicht so funktioniert hat, wie es sollte, gab es Hilfe – ohne dass man das Gefühl hatte, etwas falsch gemacht zu haben.

Aus einem Klumpen Ton wird ein kleines Gefäß

Irgendwann passiert dann tatsächlich etwas Magisches:

Der Ton beginnt, eine Form anzunehmen.

Bei mir ist daraus ein kleines Schälchen geworden. Nicht perfekt – aber selbst gemacht. Und genau das macht es für mich so besonders.


Aus einem Klumpen Ton wurde langsam ein kleines Schälchen. 🏺

Man merkt dabei ziemlich schnell, dass es beim Töpfern gar nicht unbedingt darum geht, am Ende das perfekte Stück Keramik in den Händen zu halten.

Es geht um das Gefühl.

Um den weichen Ton zwischen den Fingern.
Um die sich drehende Scheibe.
Darum, für eine Weile wirklich nur auf das zu achten, was gerade vor einem passiert.

Und ganz nebenbei vergisst man für diese 1,5 Stunden tatsächlich ein bisschen, dass man gerade mitten in Dubai ist.

Eine kreative Auszeit mitten in Al Quoz

Das The Mud House Studio liegt in Al Quoz, einem Viertel, das für seine Galerien, Ateliers und kreativen Räume bekannt ist.

Das Studio selbst ist eher industriell und unkompliziert – kein schicker Hochglanz-Ort, sondern eine große, offene Werkstatt mit vielen Drehscheiben, Regalen voller Keramik und jeder Menge Ton.

Und genau das hat uns gefallen.

Hier darf es ruhig ein bisschen messy werden. 😉

Zum Schluss noch ein bisschen Freestyle
„Spaß“

Für wen ist der Kurs geeignet?

Eigentlich für jeden, der Lust hat, etwas Neues auszuprobieren.

Das Studio bietet sowohl Hand-Building-Kurse als auch Wheel-Throwing-Kurse an und richtet sich ausdrücklich auch an absolute Anfänger. 

Für uns waren die 1,5 Stunden perfekt, um einmal herauszufinden, ob uns das Töpfern überhaupt Spaß macht.

Und die Antwort lautet eindeutig:

Ja!

Allerdings glaube ich, dass es bei einem einzigen Kurs nicht bleiben wird. 😄

Denn nach 1,5 Stunden hat man gerade erst verstanden, wie die Drehscheibe funktioniert. Wer wirklich lernen möchte, wie man unterschiedliche Formen herstellt, den Ton richtig vorbereitet, zentriert, hochzieht und später seine Stücke bearbeitet und glasiert, kann bei The Mud House auch einen mehrteiligen Anfängerkurs besuchen. 

Töpfern an der Drehscheibe? Absolute Empfehlung! 🏺

Es ist etwas ganz anderes, als einfach einen Keramikbecher zu kaufen. Hier erlebt man, wie viel Arbeit, Geduld und Geschick hinter einem kleinen Stück Keramik steckt.

Und vielleicht ist genau das das Schöne daran:

Am Ende hält man kein perfektes Designerstück in der Hand, sondern etwas, das die eigenen Hände geformt haben.

Unser kleines Schälchen ist sicher nicht perfekt geworden. Es hat ein paar Unebenheiten und ist weit davon entfernt, professionell auszusehen.

Aber genau deshalb gefällt es mir. ❤️

Ein kleines Stück Dubai, das wir heute selbst gemacht haben.

Und ich glaube, wir kommen wieder.


📍 The Mud House Studio Dubai

Al Quoz, Dubai
⏱️ Unser Kurs: ca. 1,5 Stunden
🎨 Level: Anfänger
🏺 Aktivität: Wheel Throwing / Töpfern an der Drehscheibe

Die aktuellen Kurse und Preise findet ihr direkt beim Studio; derzeit wird eine einzelne Klasse mit AED 220 angegeben. Enthalten sind laut Studio Ton, Werkzeuge, Schürze sowie Glasur und die notwendigen Brennvorgänge. 

The Mud House Studio – aktuelle Kurse & Buchung⁠

https://www.themudhousestudio.com/classes

Mud House Studio Dubai-EntdeckerGlück

Klettern in Dubai: Indoor Kletterstunde bei Mountain Extreme

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Sommer in Dubai.

46 Grad draußen – und wir gehen klettern. 🧗‍♀️😅

Klingt vielleicht erstmal etwas verrückt. Aber genau wie unser Töpferkurs war auch das Klettern für uns eine tolle Idee für einen heißen Sommertag in Dubai: drinnen, klimatisiert und trotzdem aktiv.

Diesmal ging es nach Al Quoz zu Mountain Extreme, Dubais großer Indoor-Kletterhalle. Hier kann man bouldern, an Kletterwänden mit Seil klettern und verschiedene Kurse und Coaching-Angebote ausprobieren. Auch absolute Anfänger sind willkommen. 

Eine Stunde Klettern für Anfänger

Wir hatten eine Kletterstunde für Anfänger gebucht – also keine Vorkenntnisse, keine Erfahrung und ehrlich gesagt auch keine Ahnung, ob wir überhaupt bis ganz nach oben kommen würden. 😉

Nach einer kurzen Einführung und Sicherheitseinweisung ging es los.

Zuerst wurden uns die Ausrüstung und die wichtigsten Regeln erklärt. Danach hieß es: Schuhe an und ran an die Wand!

Und dann steht man plötzlich davor und denkt:

„Das soll ich jetzt wirklich hochklettern?“ 😄

Klettern ist ganz schön anstrengend!

Was von unten so leicht aussieht, merkt man spätestens nach den ersten Metern:

Klettern geht ordentlich in die Arme!

Aber man lernt ziemlich schnell, dass es gar nicht darum geht, einfach nur mit möglichst viel Kraft nach oben zu kommen. Die Füße richtig zu platzieren, das Gewicht zu verlagern und nach dem nächsten Griff Ausschau zu halten – plötzlich wird aus einer einfachen Kletterwand eine kleine Herausforderung.

Unser Trainer hat uns dabei Schritt für Schritt geholfen und gezeigt, wie wir die Wand am besten angehen.

Und das Schöne: Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsstufen.

Man kann also mit einer relativ einfachen Route anfangen und sich langsam steigern. Genau das macht es für Anfänger so angenehm. Mountain Extreme bietet verschiedene Kletterbereiche und Routen für unterschiedliche Levels; laut Studio braucht man für den Einstieg keinerlei Erfahrung. 

Und dann geht es immer höher …

Das erste Mal bis nach oben zu kommen, ist tatsächlich ein kleines Erfolgserlebnis. 🧗‍♀️

Auch wenn es vielleicht nur eine Indoor-Kletterwand ist – wenn man oben angekommen ist und nach unten schaut, fühlt es sich doch ein bisschen so an, als hätte man gerade einen kleinen Berg bezwungen.

Und genau deshalb hat uns die Stunde so viel Spaß gemacht.

Es ist Sport, Herausforderung und ein bisschen Abenteuer gleichzeitig.

Und man merkt ziemlich schnell: Beim Klettern geht es nicht nur um Kraft. Man muss sich konzentrieren, überlegen, welcher Griff als nächstes kommt, und manchmal auch einfach den Mut haben, weiterzumachen.

Die perfekte Sommeraktivität in Dubai

Für mich ist Mountain Extreme deshalb gerade im Dubai-Sommer eine richtig gute Entdeckung.

Wenn draußen die Temperaturen auf 46 Grad klettern, möchte man nicht unbedingt eine sportliche Aktivität unter freiem Himmel machen. 😅

Hier ist es angenehm klimatisiert – und trotzdem bekommt man Bewegung und kann etwas Neues ausprobieren.

46 Grad draußen? Dann lieber die Kletterwand hoch als durch die Hitze laufen!

Für wen ist Mountain Extreme geeignet?

Eigentlich für ziemlich viele.

Mountain Extreme ist nicht nur für erfahrene Kletterer gedacht. Das Studio heißt ausdrücklich Anfänger willkommen, und es gibt Angebote für unterschiedliche Altersgruppen und Erfahrungsstufen. 

Wer einfach einmal ausprobieren möchte, ob Klettern Spaß macht, kann mit einem Day Pass einsteigen. Aktuell kostet dieser AED 125 zzgl. VAT; für Anfänger gibt es außerdem Coaching-Angebote. 

Für uns war die eine Stunde mit Trainer genau richtig. Man bekommt eine Einführung, fühlt sich sicherer und kann sich ganz auf das Ausprobieren konzentrieren.

Und wer danach merkt, dass Klettern genau das Richtige ist, kann natürlich weitermachen.

Unser Fazit

Eine Stunde Klettern – und wir sind definitiv auf den Geschmack gekommen! ❤️

Ich mag solche Aktivitäten in Dubai besonders, weil sie eine schöne Abwechslung zum klassischen Sightseeing, Shopping oder Restaurantbesuch sind.

Man probiert etwas Neues aus, bewegt sich, hat Spaß – und am Ende ist man vielleicht sogar ein kleines bisschen stolz auf sich.

Für uns war es jedenfalls ein ziemlich gelungener Sommer-Entdecker-Moment in Dubai.

Und wer weiß …

Vielleicht wird aus dem Anfänger beim nächsten Mal ja schon ein kleiner Kletterprofi. 😉