Sharjah Classic Car Museum

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perfekte SommerAktivität.

An einem Sonntag haben wir das heiße Wetter genutzt und haben das Classic Car Museum in Sharjah besucht. Teenager natürlich erst einmal nicht so begeistert, aber schlussendlich hatten auch die beiden Spaß. Das Museum liegt direkt am Flughafen von Sharjah. Der Ausstellungsraum ist nach Jahrgängen sortiert. Sehr gut gemacht, mit vielen Informationen rund um die Geschichte der AutoWelt, angefangen um 1900. Viele amerikanische Modelle, die ich wegen der besonderen Designs sehr liebe. Tolle Farben, die Laune machen, runde Formen, eckige Modelle der 1980er – alles vertreten.

Besonders gefreut hat uns, dass gleich drei Chevy Corvairs ausgestellt sind, denn wir hatten für viele Jahre selber eine, ein Überbleibsel aus unserer Zeit in USA.

Was ich zum erstem Mal gesehen habe: Einen Ford Edsel, benannt nach einem Sohn von Henry Ford.

Ganz in der Nähe gibt es das wunderschöne Caya Café, in direkter Nachbarschaft zum „House of Wisdom“, der Bücherei von Sharjah (auch absolut sehenswert). Die Kinder hatten aber Hunger, ich kannte die Bücherei schon und somit sind wir direkt ins Caya. Vom Parkplatz aus meint man fast, dass es geschlossen ist. Aber einmal um das Gebäude herumlaufen und schon betritt man einen wunderschönen Gastraum mit freundlichen Bedienungen. Nachdem ich bei meinem ersten Besuch das Frühstück getestet und für gut befunden haben, haben wir dieses mal die Mittagskarte getestet. Ebenso gut, die Kinder waren restlos von ihren zwei Nudelgerichten begeistert. Ich habe mir einen köstliche Zataar Pizza schmecken lassen und mein Mann ein Hühnchen Gericht. Alles vorzüglich. Zum Nachtisch haben wir uns ein Stück Käsekuchen zu viert geteilt, mit frischer Mango-Maracuja Soße und köstlichem Kaffee dazu.

Ein rundum gelungener Sommertag. Der Hitze entflohen. Wobei die Teenager sich nicht stoppen ließen, noch kurz die Outdoor Fitnessgeräte auf dem weitläufigen Spielplatz vor dem Café zu testen…

Für Autofans gibt es in Sharjah auch noch ein Offroad Museum

Eindrück Classic Car Museum Sharjah:

Caya Café Sharjah:

Caravan Resort Ajman

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Mehr Glamping als Camping. Wir starten mit einem Mittagessen im stylischen Restaurant mit Meerblick. Tolles Essen, toller Blick und tolle Location. Nach einem entspannten Kaffee und einem süßen Nachtisch ist auch unser Wohnwagen bezugsfertig. Ein mit einem Palmblätter-Zaun abgetrennter Bereich wird zu unserem privaten Strandabschnitt erklärt. Gigantisch. Darauf unser klimatisierter Wohnwagen ganz in Weiß gehalten, modern umgebaut mit großem Panoramafenster zum Strand hin. Er hat ein Doppelbett und ein witziges Stockbett für die Kinder, ein kleines WC innen und ein geräumiges WC mit Waschbecken außen in einem kleinen, separaten Bau. Davor eine Sitzgruppe mit Beschattung, gemauertem Grill, eine Außendusche und absolutes Highlight der Kinder: einer Schaukel mit Meerblick – nur für sie beide. Es ist herrlich entspannend. Wir schwimmen, spielen Karten und hören Musik von unseren Nachbarn. Laute Musik. Viel lieber würden wir das Meerrauschen genießen. Es scheint eine ganze Familienfeier nebenan im Gange zu sein. Sehr viel Trubel, zu viel Trubel. Na, das kann ja heiter werden. Heiter für die Nachbarn im wahrsten Sinne, heiter für uns im übertragenen Sinne.

Das Abendessen (ohne alkoholische Getränke) nehmen wir auf der Außenterrasse des kleinen, feinen Restaurants ein. Und werden wieder einmal mit einem romantischen Sonnenuntergang verabschiedet. Die Kinder genießen blaue Kindercocktails mit Stiefmütterchen und wir die laue Sommernacht.

Lau ja, aber auch laut. Denn die Nachbaranlage hat heute Partystimmung, leider bis weit in den frühen Morgen. Da feiern die Nachbarn nicht mehr, aber dann feiert gleich die ganze Nachbaranlage. Und klar, so ein Glamping Wohnwagen hat viele tolle Extras, aber mit Schallschutz ist da nichts. Ich habe zum Glück Ohrenstöpsel im Gepäck, der Rest leider nicht. Zum Glück haben wir früh für 8 Uhr bereits unser Frühstück bestellt. Geliefert wird dieses freiWohnwagen. Mit Meerblick an unserem Tisch am Strand starten wir in einen neuen Tag mit allerlei Köstlichkeiten und frischem Kaffee. Und um 9 Uhr sitzen die Kinder im Schlafanzug im Auto und wir machen uns auf den Heimweg. Erholen im Garten und früh schlafen gehen.

Al Ain Oase

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UNESCO World Heritage Site

Es ist Mitte Oktober, das Wetter wird wieder angenehmer und ich muss wieder raus, etwas Neues erkunden. Zeit für eine kleine Oasen Erkundung.

Von Dubai fährt man etwa 1 Stunde und 15 Minuten nach Al Ain, ein Ort im Emirat Abu Dhabi, direkt an der Grenze zum Oman. Überraschend groß ist die Stadt und eigentlich mitten drin, die Oase. Auf dem Weg zu Eingang fahren wir am prachtvollen Sheikh Zayed Palace Museum, dass auch kurz als das Al Ain Place Museum bezeichnet wird, vorbei. Direkt dahinter erstreckt sich bereits die Oase. Auf dem kleinen Parkplatz stehen schon einige Autos, aber wir begegnen später nur einer weiteren Besucherin.

Am Eingang wird unser Impfzertifikat gecheckt und wir bekommen zur Orientierung eine Karte der Oase. Der nette Herr erklärt uns, dass wir entweder die Oase erlaufen können, was laut seinen Angaben, etwa 2,5 Stunden dauern würde oder wir könnten uns ein Fahrrad nehmen oder eine geführte 20-minütige Tour buchen.

Über einen kleinen Hof erreichen wir ein Häuschen, vor dem bereits zwei Fahrräder stehen. Perfekt. Wir buchen diese für eine Stunde für 30 AED. (Man hätte auch eine halbe Stunde buchen können…)

Der nette Herr empfiehlt uns aber vorab, dass etwa 200 m entfernte Eco Centre zu besuchen. Denn laut seiner Aussage, gibt es keine weiteren Infotafeln auf dem Gelände.

Im Eco Centre erfahren wir einiges über die Produktgewinnung aus einer Dattelpalme und bekommen eine kleine Videovorführung, die uns sofort an unsere Expo-Erlebnisse erinnert.

Jetzt aber ab aufs Rad und rein in die Oase. Auf gepflasterten sandfarbenen Wegen, rechts und links gesäumt von ebenfalls sandfarbenen Mauern, erkunden wir das Grün. So schön, hier im Schatten herumzufahren. Und an den Mauern hängen immer wieder Tafeln mit Erklärungen an denen wir anhalten. Kleine Gatter führen hinunter in die Palmengärten, viele davon aber geschlossen. In manchen Anlagen sehen wir Arbeiter: die einen erneuern die Bewässerungsanlagen (Falaj) oder bauen gar neue, andere pflügen die Erde um, oder pflegen die Palmen.

Durch einen kleinen Seitenausgang im Osten verlassen wir die Oase und fahren um das, momentan geschlossene, Al Ain Museum herum zum nächsten Gate und dort wieder in die Oase hinein. Das gleiche versuchen wir auch am Al Ain Souk Gate, damit wir sozusagen eine große 8 in und um die Oase fahren können. Allerdings stoßen wir am Al Ain Souk Gate auf eine zu große Straße. Somit müssen wir doch auf der gleichen Strecke wieder zurück zum Westgate. In nur etwa 35 Minuten haben wir somit die komplette Oase mit dem Rad erfahren.

Zurück am Westgate herrscht hier plötzlich großer Andrang: Mehrere Schulklassen sind dort versammelt. Im Schatten picknicken sie und besuchen in Etappen den kleinen Shop und das Artisanal Craft Centre. Wir schließen uns an. Überall sehr nettes Personal, die sich auch trotz dem Tumult der jüngeren Schüler, sehr viel Zeit für uns nehmen und viel erklären.

Ein wundervoller Morgen.

Snoopy Island

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Sandy Beach Hotel & Resort, Fujairah.

Und zum Abschluss unseres Roadtrips: zwei Tage Strand. Wir haben uns sofort in die Anlage verliebt und kommen garantiert wieder. So entspannt, einfach absolut nach unserem Geschmack.

Die Zimmer sind eher einfacher, aber wirklich sauber, also absolut o.k. für uns.

Den kompletten ersten Nachmittag verbringen wir kartenspielend in der Strandbar. Herrlich. Der Blick immer auf die im Meer vorgelagerte Insel Snoopy Island. Die Kinder schaukeln am Strand, toben im Wasser und buddeln im Sand. Entspannung stellt sich ein. Nicht, dass uns der Roadtrip bis jetzt gestresst hätte. Aber jetzt hier sitzen, aufs Meer starren, die Sonne genießen und die tolle Atmosphäre… das ist der krönende Abschluss nach all den wunderschönen Erlebnissen und Entdeckungen der letzten Tage.

Auch am nächsten Tag machen wir nichts anderes, als auf Snoopy Island zu starren. O.k., ich mache nichts anderes. Oder doch, ich lese sogar mein Buch fertig. Ich plantsche mit den Kindern ein wenig im Meer, aber trotzdem der Blick immer auf die kleine Insel. Mein Mann und die Kinder haben sich Schnorchelsachen ausgeliehen und erkunden die Unterwasserwelt rund um Snoopy Island, wie so viele andere Urlauber auch. Bei Ebbe können wir fast bis zur Insel rüber laufen.

Es kommen Wellen auf, in denen die Kinder toben, um sich anschließend auf den Liegen mit ihrem eReader zu erholen. Wir verbringen wieder einige Zeit in der herrlichen Strandbar und gönnen uns im Pool an der Poolbar zusammen mit den Kindern noch einen Mocktail. Das finden die Kinder toll: im Pool trinken.

Den letzten Abend lassen wir mit Traumblick auf der schönen, offensichtlich neuen, Terrasse des Restaurants ausklingen. Morgen geht es nach Hause. Mit sicher viel Sand in den Taschen und noch mehr unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck.  

Und Sandy Beach – Snoopy Island: Wir kommen wieder.