Weg von Glitzer und Glamour, rein in Souks und Stopps an Street-Food Ständen.
Alt Dubai, bestehend aus verschiedenen Stadtteilen wie Bur Dubai und Deira zu beiden Seiten des Dubai Creeks. Auf einer Tour mit mir durch diese Gegend, schlendern wir durch die verschiedenen Souks, wie zum Beispiel den Textil-Souk mit westlicher Kleidung oder traditionellen lokalen Gewändern; den Gewürz-Souk mit allerlei Überraschungen zum Riechen und Kennenlernen; den Gold-Souk mit Pracht und Gliter und dem Star aus Taiba; den Souk für jegliche Haushaltswaren mit dem größten Topf Dubais; wir sehen oder besuchen kleine Perfumläden, die sicher auch euren Lieblingsduft im Regal haben; wir schlendern durch asiatische Mini-Gassen; snacken auf Wunsch Street-Food auf dem Weg. Wir handeln und feilschen, genießen und probieren, verlieren uns in den Gassen, besuchen ein historisches Haus, gerne bei Interesse auch ein Museum, das die Anfänge der Stadtentwicklung kurzweilig darstellt. Wir können die Residence der al Maktoum Familie bestaunen und vieles vieles mehr.
Auf jeden Fall sollte Zeit für einen Kaffee-Stopp sein, mit Blick auf den wunderschönen Creek. Die traditionellen Abras, kleine Holzboote auf denen auch wir den Creek kreuzen werden, schippern durchs Blickfeld.
Wirklich einer meiner Lieblingsgegenden in der Stadt.
Je nachdem wieviel Zeit und Energie ihr habt, können wir anschließend zu einem Fotostopp zum Dubai Frame und zum Museum of the Future fahren. Wir könnten auch den Fisch- und Gemüsemarkt noch mit ins Tagesprogramm aufnehmen, je nach euren Interessen.
Es ist wieder soweit, der Sommer geht dem Ende zu und die kühlere Jahreszeit in Dubai beginnt. Der Ende der Sommers ist jedes Jahr auch wieder die Neueröffnung von einigen Sehenswürdigkeiten, die eben über die heißen „Saunamonate“ geschlossen sind.
So auch das Global Village. Es eröffnet immer so Mitte Oktober erneut die Türen für seine Besucher. Jedes Jahr überrascht dieses riesige Gelände mit kleinen und großen Veränderungen. Der Eintrittspreis von um die 10 EUR öffnet einem die Türen „in eine Welt, in der 90 Kulturen zusammenkommen“ – so schön beschreibt es der Anbieter. Und irgendwie spiegelt es auch einfach nur die Lebenssituation in Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder. Das Vergnügungsparadies nimmt dich an einem Abend shopping-technisch und kulinarisch mit von Afrika nach Asien vom Orient nach Amerika. In einem Jahr steht der Burj Khalifa neben einer chinesischen Pagode, der Eifelturm neben der Oper von Sydney und im nächsten Jahr vielleicht die rote Londoner Telefonzelle neben dem schiefen Turm von Pisa. Die verschiedenen Länderpavillions bringen dir mitten in Dubai ihre Bräuche und Traditionen näher. Du entdeckst typische Waren für jedes Land. Du kaufst Saffran im Iran, farbenfrohe Flechtkörbe oder Kleider in Afrika und eventuell Stoffe und Schals in Indien, Datteln in Saudi Arabien, ebenso wie Handwerkskunst aus den verschiedenen Regionen. Es ist einfach ein endloses immer wieder neues Erlebnis. Und immer wieder wirst du in einem Pavillion, an einer Straßenecke oder in einem Park mit musikalischen oder tänzerischen Darbietungen überrascht.
Auch kulinarisch kannst Du an einem Abend vom indischen Streetfood zum authentischen äthiopischen Injera, einem säuerlichen Fladenbrot, mit perfekt gewürztem Curry reisen. Die Auswahl an herzhaften und süßen Leckereien ist unerschöpflich. Du könntest zwei Wochen hier kulinarisch dreimal täglich etwas neues probieren und das zu wirklich fairen, bezahlbaren Preisen.
In einem Bereich gibt es auch einen Vergnügungspark. Hierzu muss man allerdings eine spezielle Karte an einem besonderen Stand kaufen und diese aufladen. Die Fahrgeschäft sind recht teuer und ich denke, hierfür lohnt sich der Besuch im Global Village nicht. Dafür gibt es gesonderte Vergnügungsparks, die schlussendlich das besser Preis- Leistungsverhältnis haben, wenn es einem um den Adrinalinkick geht. (In der direkter Nachbarschaft zum Global Village liegt das IMG World of Wonders, der größte Indoor Vergnügungspark.)
Feiertage sind im Park auch immer toll gestaltet. Für die Ramadan Zeit zum Beispiel wird ein Bereich besonders schön geschmückt und hergerichetet und auch zur Weihnachtszeit herrscht die passende Stimmung mit entsprechenden Vorführungen, Weihnachtsbäumen und Nikolaus.
Der Park öffnet um 16 Uhr seine Tore. Dann sind die Parkplätze noch leer und man kann ganz gemütlich in Ruhe schon die ersten Pavillions erkunden. Desto später, desto voller – auch unter der Woche. Am Wochenende ist oft die Polizei auf den Straßen um die Anlage anzutreffen, um den Verkehr zu regeln. Ein Besuch unter der Woche ist auf jeden Fall entspannter. Karten kann man einfach vor Ort kaufen oder über die Global Village Homepage.
Ich habe schon viele Besucher mit auf diese tolle Tour genommen, besonders jüngere und fitte; Rückenprobleme sollte man keine haben.
Zustieg ist in der imposanten Marina. Unbedingt etwas früher da sein und die Hochhäuser rund um die Marina bestaunen. Der Blick fällt sofort auf das in sich gedrehte Wohngebäude, den 306 m hohen Cayan Tower, einfach ein Hingucker! Es gibt mehrere Anbieter für diese Speedboot Touren. Ich finde Yellow Boats gut, denn in der Nähe kann man gut parken und mir persönlich gefällt der Einstieg an dieser Seite der Marina.
Es gibt verschiedene Tourenangebote. Mein Favorit ist die 99-minütige Tour, da einem diese wirklich alle Highlights der Küste zeigt. Man fährt vorbei am Atlantis, Atlantis The Royal bis hin zum Burj al Arab und bekommt auch noch eine Tour durch die beeindruckende Häuserschlucht der Marina, vorbei am Riesenrad.
Hinweis: Mir ist es schon einmal in 4 Jahren passiert, dass die Wellen am Tourtag zu extrem waren und wir nicht außen um die Palm herumfahren konnten, somit nicht den Blick vom offenen Meer auf das Atlantis hatten. Da die Tour damit kürzer ausfiel, haben wir direkt im Anschluss die Differenz wieder erstattet bekommen.
Man wird nicht viel nass bei der Tour, muss eine Schwimmweste tragen, bekommt gekühltes Wasser an Bord, allerdings gibt es keinen Schatten während der 99 Minuten. Auch eine Kopfbedeckung ist nur bedingt tragbar, denn bei hoher Geschwindigkeit zwischendurch kann diese gut in die Lüfte aufs offene Meer verschwinden… Es gibt immer wieder Fotostopps für wunderschöne Erinnerungen (und dann auch die Zeit, kurz die Kappe aufzusetzen.)
Ich kann diese Tour auf keinen Fall im Sommer empfehlen. Diesen Fehler haben wir leider direkt nach unserer Ankunft im ersten Jahr in Dubai im August gemacht. Ahnungslos… Es war der Horror für mich. Wir dachten damals noch: „Ach, auf dem Meer draußen wird es schon gehen…“. Es geht nicht! Ohne Schatten – brutal. Ich habe mir mehrere Flaschen des gekühlten Trinkwassers über den Kopf gießen müssen, um einen Hitz.eschlag zu vermeiden.
Zu jeder anderen Jahreszeit kann ich diese Tour unbedingt empfehlen. Hier findest Du den Link zu den Touren von Yellow Boats: Link
Da im Sommer die Temperaturen in Dubai doch eher auf Sauna stehen, sucht man immer wieder nach Indoor-Aktivitäten. Eine tolle, kurzweilige Sache ist ein Besuch im ARTE Museum in der Dubai Mall. Diese immersive Kunstaustellung ist für Groß und Klein einfach nur beeindruckend. Werke von berühmten Künstlern wie van Googh oder Monet (und viele mehr) und man selber mitten drin, von ihnen umgeben. Kombiniert mit auf die Gemälde abgestimmter Musik verweilt man in den verschiedenen Räumen. Irgendwie auch entspannend. In einem kleineren Raum erwartet den Besucher ein farbenfrohes Gewitter. Zudem gibt es einen Raum, in dem die Besucher eigene Kunstwerke erschaffen können, die dann nach Scannung ebenfalls über die Wände um einen herum wandeln. Ich kann nur sagen, da wird auch die Mutter wieder zum Kind und malt mit.
Für einen Aufpreis kann man noch eine Teeverkosten im oberen Stockwerk hinzubuchen. Leider haben wir das dieses Mal verpasst, aber so haben wir einen Grund unbedingt wiederzukommen. Bei der Teezeremonie wird das Getränk zum Mittelpunkt und zum Teil des Kunstwerkes. Das muss ich unbedingt noch erleben… Ich werde berichten.
Der Eingang zum Museum befindet sich in der Nähe der Gallerie Lavayette.
Und wenn man schon in der Mall ist, kann man den Tag gerne ausdehnen und noch ein paar Schritte in der Mall sammlen, gute Essen gehen und shoppen.
Frau im Family-Business: koordinieren und beaufsichtigen von Baustellen, beheben von Regenschäden, Teenager-Erziehung, lernen für meine Reiseleiterausbildung, Steuererklärungen, Versicherungen, Erstellen und Organisieren der 6-wöchigen Sommerreise. Da braucht Frau auch zwischendurch mal eine Auszeit.
Eine super Gelegenheit die tollsten Restaurants in Dubai während der Mittagszeit bei einem Businesslunch-Angebot zu erkunden, kennenzulernen und zu genießen.
Es gibt eine große Liste an Lokalitäten, die dieses besondere, bezahlbare Angebot bieten.
Ich habe mittlerweile 6 Restaurants getestet.
Das C´est la Vie im 54. Stock des Address Hotel in Downtown mit Burj Khalifa Blick; das Filia im 70. Stock des SLS Tower Hotels mit ebenfalls tollem Burj Khalifa Blick; das Sushi Samba im 51. Stock im The Palm Tower, direkt unter der Aussichtsplattform auf der Palme mit wunderschönem PalmBlick (hier empfiehlt es sich direkt bei Öffnung zum Businesslunch anzukommen, um einen Tisch am Fenster zu ergattern), das Fouquet in Downtown mit Blick auf den Burj Khalifa und letzte Woche noch das Coya angrenzend an das Four Season Resort Hotel im Jumeirah ebenfalls mit Burj Khalifa Blick, allerdings mehr aus der Ferne.
Jedes Mal hatten wir köstlichstes Essen in wunderschöner Atmosphäre. Ich kann alle bereits besuchten Lokale absolut empfehlen.
Das Businesslunch Paket besteht meist wahlweise aus 2 oder 3 Gängen, wobei man meist bei zwei Gängen zwischen Vor- oder Nachspeise und Hauptgang wählen kann.
Hotelbesichtigung und Schockverliebt. Das kleine Boutique Hotel liegt im historischen Al Shindagha Viertel in Alt Dubai. In diesem Viertel liegen die Grundsteine Dubais, denn hier fing damals alles an. Damals als die Gegend noch Zentrum der Perlentaucher war, Zwischenstopp für wichtige Seefahrerrouten. In diesem Viertel steht das Geburtshaus der heutigen Herrscherfamilie Dubais.
Das kleine, feine Boutiquehotel wurde erst Anfang 2024 öffnet. Es ist mit so viel Liebe und Charme hergerichtet, dass ich am liebsten sofort für ein paar Nächte eingezogen wäre. Die Zimmer verteilen sich um den wunderschön gestalteten Innenhof, mit einem Wasserfeature in der Mitte. Alle Zimmer haben irgendwie ihren ganz eigenen, besonderen Charme, auch die Bäder einfach wunderschön. Manche Zimmer verfügen über einen Balkon oder sogar eine Dachterrasse, mit Blick auf den Dubai Creek. Hier kommt gleich Fernweh auf, wenn die historischen Holzboote vorbeischippern. Der Innenhof lädt zum Verweilen ein, mit einem Buch im Schatten der Palmen.
Direkt angeschlossen ist das Arabian Fish House Restaurant & Café. Dieses bietet die Möglichkeit direkt unten am Creek zu sitzen oder alternative eine wunderschöne Dachterrasse, viele Plätze hier auch mit Creek-Blick und zusätzlich zum Sonnenuntergang den Blick über die Dächer der Altstadt mit der untergehenden Sonne im Hintergrund.
Meine Meinung: Das perfekte Hotel, um in Dubai zu starten, das Flair des alten Dubais aufzusaugen und danach in einem Strandhotel zu entspannen. Für mehr Details hier der Link zur Hotel Homepage
Jedes Jahr Ende Februar/Anfang März findet im historischen Al Shindagha District das Sikka Art Festival statt. Das historisch sowieso sehr interessante Viertel verwandelt sich in diesen Tagen zu einer überdimensionalen Kunstausstellung. In diesem Viertel liegen die Grundsteine Dubais, denn hier fing damals alles an. Damals als die Gegend noch Zentrum der Perlentaucher war, Zwischenstopp für wichtige Seefahrerrouten. In diesem Viertel steht das Geburtshaus der heutigen Herrscherfamilie Dubais.
In der Zeit des Festivals werden Innenhöfe und Häuser geöffnet, die sonst während des Jahres verschlossen bleiben. Versteckte Häuser öffenen ihre Türen und bieten Platz für die unterschiedlichsten Kunstausstellungen und -installation, ob digitale Kunst, Skulpture oder Gemälde, ob Fotos oder Lebensmittelkunst. Man kann sich stundenlang, tagelang immer wieder treiben lassen und neue Ecken entdecken. Überall trifft man auf kleine Pop-up Cafés oder Bühnen mit Live-Darbietungen. Wunderschön und abwechslungsreich. Abends werden die historischen Gebäude wunderschön beleuchtet und auch das imposante, ehemalige Wohnhaus der Herrscherfamilie Al Maktoum erstrahlt in tollen Farben.
Der Eintritt ist kostenlos. Man muss sich lediglich über einen Internetseite registrieren.
Kann ich jedem, der zu dieser Zeit in Dubai ist, nur empfehlen. Ich werde auch im nächsten Jahr wieder vorbeischauen und mich überraschen und erfreuen lassen.
möchte ich heute endlich mal wieder einen Blogbeitrag verfassen.
Wir sind gerade von einer dreiwöchigen Osterferienreise zurückgekommen. Heute, Montag, der erste Schultag. Heute Mittag 14 Uhr die Email der Schule, das morgen wegen angekündigtem Starkregen die Schule geschlossen bleibt und Fernunterricht stattfinden wird.
Jetzt fragt man sich, vielleicht warum?
Grund ist nicht unbedingt nur, dass die Schule, wie viele… oder sollte ich besser sagen, wie die meisten Häuser hier, eventuell UNDICHT ist, sondern einfach die Lage auf den Straßen. Es regnet ja nicht wirklich häufig, wobei sich hier auch stetig die Regentage pro Jahr seit wir 2020 hergezogen sind, erhöht haben. Am Anfang habe ich noch lustige Karten gekauft mit einem Spruch: Keep Calm – it never rains. Mittlerweile habe ich diese vom Kühlschrank entfernt, zu groß doch irgendwie der Hohn, wenn es dann doch regnet. Also zu den Straßen, diese verwandeln sich in große Wasserlandschaften. Anwohner fahren SUP oder Schlauchboot in den Straßen, 6- oder 8-spurige Straßen sind eventuell gar nicht mehr oder nur einspurig befahrbar. Große Wasserwagen pumpen das Wasser an kritischen Stellen recht schnell ab, aber gerade der Schulweg von vielen unterschiedlichen Richtungen mit dem Schulbus oder dem Auto kann dann kritisch werden oder sich einfach sehr krass in die Länge ziehen, so dass an solch heftigen Regentagen die Schule zur Sicherheit aller geschlossen bleibt.
Beim letzten Regen vor etwa 6 Wochen in den frühen Morgenstunden des Samstags, bin ich später aufgestanden als unser Sohn. Der Liebe, bereits sehr Dubai-Regen-erfahren, hatte sofort nach Aufstehen die Wasserlage im Haus gecheckt und entsprechend an den bekannten undichten Stelen Handtücher und Schüsseln aufgestellt. Gleich noch einen neue undichte Stelle ausgemacht und auch diese entsprechend „behandelt“: Wand vom Regal und Handtücher hin. Und das, obwohl wir sehr viel Geld in die Abdichtung des Daches gesteckt hatten. Hier laufen jetzt erneut (!) die Garantie-Arbeiten an. Bin gespannt, ob die „Ausbesserungen“ helfen. Eventuell kommt heute Nacht die große Probe. Wir werden sehen.
Morgen sind die Kinder auf jeden Fall wieder sicher zu Hause, können dann Wasserschadenbekämpfung mit mir gemeinsam machen.
Sicher gut zu wissen für Familien, wo eventuell beide Partner überlegen hier zu arbeiten. Mit unerwarteten Schulschließungen muss gerade in den „Winter“-Monaten immer mal wieder gerechnet werden.
Ich will heute gar nicht lange erklären, warum es hier in meinem Blog so so so lange so so so ruhig war. Dafür gibt es UNZÄHLIGE Gründe, aber um nur ein paar wenige zu nennen: mehrere Wochen verschiedenste Besucher hier bei uns mit unzähligen gemeinsamen Erlebnissen und Entdeckungen und dann noch meine Entscheidung, eine weitere Ausbildung zu machen. Lange ja schon geübt und bewährt, mache ich jetzt noch eine Ausbildung zum offiziellen Tourguide für Dubai, wofür es erst einmal Einiges zu organisieren gab und jetzt natürlich auch noch viel zu lernen.
Eine Tour, die ich nun bereits zweimal gemacht habe, ist die „Inside Burj al Arab“ Tour. Erprobt bereits im November mit einer lieben Freundin, jetzt noch einmal wiederholt und um einen High Tea erweitert mit meinen Eltern. Der High Tea direkt im Burj al Arab war uns dann allerdings zu teuer, so dass wir uns für einen Afternoon Tea im angrenzenden Jumeirah Beach Hotel entschieden haben, halt eben mit Blick auf das Burj al Arab.
Bei meinem ersten Besuch mit meiner Freundin haben wir uns für die Tour mit einem Abschlussdrink entschieden. Diesen haben wir am Fuße des Hotels in der Uma Lounge eingenommen und genossen.
Zur Tour: Der Treffpunkt ist in einem separaten Gebäude neben dem Jumeirah Beach Hotel, zu finden in Google Maps oder auf (der für mich bevorzugten) WAZE Navigations-App unter „Inside Burj al Arab“. Hier kann man vor dem Jumeirah Beach Hotel den Valet Parking Service kostenlos nutzen. Sehr bequem. Unbedingt zu beachten ist der Dresscode, den man mit den Tickets nach online-Buchung per E-Mail zugeschickt bekommt. Darauf wird recht streng geachtet. Crocs gehen gar nicht. Das haben wir erlebt, weil ein Herr die Rezeption des Hotels nicht sehen/betreten durfte und direkt in die 25. Etage mit dem Aufzug gefahren wurde. Ich hatte beide Male offene, schicke Schuhe an und das war o.k.
Nach dem Einchecken am Treffpunkt wird man in Gruppen mit Golf Carts zum Hotel kutschiert. Entlang der Mauer des Wild Wadi Wasserparks, durch den Security Check des Hotels über die 340 m lange Brücke, geht es Richtung Hotel, mit Foto Zwischenstopp auf der Brücke. Hier kann man sich von einem professionellen Fotografen ablichten lassen, oder man versucht, trotz der Mitreisenden, einen Schnappschuss mit dem Hotel im Hintergrund zu ergattern. Ist uns immer gelungen.
In einem separaten Empfangsbereich wird man mit feuchten Tüchern und einem Willkommensdrink empfangen. Mehrmals wird man darauf hingewiesen, dass man im imposanten Lobbybereich des Hotels leider keine Fotos machen darf, aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Hotelgäste. Ist natürlich absolut verständlich, aber auch super schade.
Mit der Rolltreppe geht es eine Etage höher und von dort in den Aufzug für den Tagesbesucherbereich. Im 25. Stock hat man dann die Gelegenheit zwei Royale Suiten zu besichtigen. Üppig beladen mit viel Gold, einem vergoldeten Fernsehen, wunderschönen Ausblicken, farbenfrohen und musterfrohen Teppichen, einem sich auf Knopfdruck drehenden Bett, einem Esstisch für 12 Personen mit Himmelgemälde über dem Tisch und sehr goldigen Bädern mit Teppichelementen. Einfach beeindruckend. Alle Suiten ziehen sich über zwei Etagen, so dass man faktisch eigentlich gar nicht im 25. Stock, sondern in Etage 50 herumspaziert. Immer wieder haben die anwesenden Mitarbeiter eine interessante Geschichte zu erzählen und beantworten gerne die vielen Besucherfragen.
Einfach ein wunderschönes Erlebnis. Kann ich wirklich empfehlen. Buchung unter Inside Burj al Arab
Thürigen entdecken. Krämerbrücke und Martin Luther. Goethe und Schiller. Klara und Nicole. Erfurt und Weimar.
Kurz vor den Ferien habe ich euch ja von dem MädelsWochenende im Jahr 2022 berichtet und hier mag ich auch gleich dieses Jahr wieder anknüpfen.
Wie im letzten Beitrag schon angekündigt, ging es dieses Jahr nach Erfurt und Weimar in Thüringen. Verkehrstechnisch für uns beide recht gut gelegen und für uns beide unbekannt. Das heißt, ich war wohl schon einmal in Weimar für eine Nacht… Aber irgendwie kam mir rein gar nichts in der Stadt bekannt vor, außer der Tatsache, dass man immer und überall wieder und wieder auf Schiller und Goethe trifft.
Krämerbrücke und Bistro Drogerie in Erfurt
Erster Stopp Erfurt.
Meine Einfahrt in die Stadt leitet mich vorbei an der KIKA Zentrale. Passend zur Check-In Zeit kommen wir beide fast zeitgleich an und unsere Zimmer im Gästehaus „Glücksmoment“ warten auf uns. Zum Parken wurde uns das Parkhaus am Dom empfohlen. Von dort einmal den Domplatz queren, rein in die Altstadt, nach wenigen Metern an der Allerheiligenkirche links in die Allerheiligengasse und das dritte Haus links beschert uns Glücksmomente, denn die Lage ist perfekt und die Zimmer gefallen uns auch sehr. Gute Wahl. Taschen abstellen und los geht es. Stadt erkunden.
Auf dem Weg zur Krämerbrücke lacht uns ein nettes Café an und da wir beide nach der Anreise einen kleinen Hunger verspüren, gönnen wir uns ein Kaffee- und Kuchengedeck, am Fuße der berühmten Brücke. Gestärkt und koffeiniert queren wir nun die mit Fachwerkhäusern umbaute Krämerbrücke. Spannende kleine Geschäfte zieren die Kopfsteingasse hinüber. Nach der Brücke zieht es uns links hinunter zum Gera-Ufer. Erst von hier kann man wirklich die Brücke erkennen, gesäumt mit wunderschönen Fachwerkhäusern. Im Wasser spielen Kinder und die Erwachsenen kühlen sich im Wasser der Gera äußerlich die Beine und innerlich mit einem Bier. Wir begegnen Moppi und Schnatterinchen, später noch Bernd das Brot und Hein Blöd und Käpt´s Blaubär und Hein Blöd.
Entlang des Geraufers laufen wir die kurze Strecke bis zur Augustiner Gaststätte, hier queren wir über eine Fußgängerbrücke wieder den Fluss Gera. Von der Brücke aus hat man noch einmal einen wunderschönen Blick auf die Fachwerkhäuser der Krämerbrücke. Durch die Fischmarkt Gasse, vorbei an Bernd das Brot laufen wir zum Dom. Imposante Treppenstufen führen hinauf auf den Domberg. Die Portale des Domes ebenso beeindruckend. Nach Betreten ist man erst einmal leicht verwirrt, denn der erste Eindruck erst einmal unerwartet nicht beeindruckend. Der Bau erscheint er nüchtern, leer, modern. Erst wenn man weiter eintritt und seinen Blick nach links schweifen lässt, sieht man den beeindruckenden Teil des Domes. Irgendwie versprüht das Gebäude auf mich eher eine Unruhe. Interessanter Fakt ist, dass Martin Luther im Dom von Erfurt, vermutlich in der Kilianskapelle im Erdgeschoss, zum Priester geweiht wurde. Wir besuchen auch die neben dem Dom liegende St.-Severi-Kirche. Hier wird vermutlich gerade die Orgel gestimmt, was die gleiche Unruhe versprüht, wie auch das Innere dieser Kirche.
rund um den Dom
Auf dem gegenüberliegenden Berg haben wir die Zitadelle Petersberg entdeckt. Unser nächstes Ziel. Einmal den Berg runter und den nächsten Berg wieder hoch. Wow, die Blicke von hier oben auf die Stadt und den Dom in der Nachmittagssonne einfach wunderschön. Eine Skulptur von Volkmar Kühl mit dem Titel „Eingesessen“ zeigt drei Priester mit goldenen Priestermützen, die ebenso die grandiose Aussicht bestaunen. Die drei machen nur nicht so viele Fotos wie wir. Durch das Peterstor gelangen wir in die Zitadellenanlage. Beim Blick zurück auf die Stadt zeigt sich uns ein malerischer Regenbogen am dunklen Himmel mit dem Dom im Mittelpunkt. Magischer Moment. Gerade noch hatten wir doch einen blauen Himmel mit leichten weißen Wölkchen…
Wir laufen alle Ecken der Zitadelle ab, genießen alle Anblicke der Stadt, begegnen noch der Figur Fidi aus dem KIKA Baumhaus und entdecken dann einen schönen Ort für einen frühen Sundowner. Hinter der Peterskirche führt der Petersberg Weg direkt zu auf die Lokalität „Ost-Terrasse“. An einem Getränkeausschank können wir uns einen farblich hübschen Spritz, lümmeln uns auf die Paletten Möbel und genießen die Erfurter Abendluft. Leider wird der Himmel immer dunkler, die Gläser sind leer, wir machen uns lieber auf den Rückweg. Leider erwischt uns schon ums Eck bei der Peterskirche ein heftiger Regenschauer. Mein kleiner roter Knirps schafft es nicht gegen den stürmischen Wind, somit suchen wir in einer kleinen Türöffnung Unterschlupf. Recht schnell ist der Schauer um und wir erkunden noch den Rest des Berges. Von unten hatten wir solche Metallstege gesehen, die wir leider hier oben nicht finden können. Wir wählen einen hübschen Weg, geziert von viel Blumenkunst, sicher ein Überbleibsel der Bundesgartenschau in Erfurt im Jahre 2022. Unten angekommen, entdecken wir wieder die Stege und einen Aufzug. Spontan fahren wir gleich noch einmal mit dem gläsernen Aufzug auf den Petersberg hinauf, um noch die Stege zu erkunden. Tolle Aussichten von hier. Und zu unserer Überraschung finden wir dann wieder noch einen neuen Weg den Berg hinunter. Petersberg – abgehakt.
hier und da in Erfurt
In der wundervollen Gaststätte „Zum Goldenen Rade“ lassen wir den Tag bei einem gigantisch köstlichen, viel zu üppigen Essen ausklingen. Nach so viel Essen, beschließen wir auch noch Erfurt bei Nacht zu erlaufen. Wir begegnen noch der Maus und dem Elefanten und entdecken die Bäckerei „Mundlandung“. Sofort ist uns beiden klar, wo wir morgen Früh einen Kaffee trinken gehen. Vorbei an Käpt´n Blaubär und Hein Blöd gelangen wir auf den Wenigemarkt. Hier können wir an dem kleinen Bistro „Drogerie“ nicht vorbeigehen. An wirklich echte alte Drogerieeinrichtung besticht das Innere. Wunderschön. Es ist kurz vor 10 Uhr und wir dürfen glücklicherweise noch einen letzten Absacker genießen. Dann aber zurück in unseren „Glücksmoment“. An einem der vielen in der Stadt verteilten „Theatrum Mundi – mechanisches Theater“ bleiben wir stehen und schauen die gruselige hexenhafte Dame im Königinnengewand an. Eine Frau tritt auf uns zu und bequatscht uns, wir sollen uns das unbedingt mal anschauen. Also gut. 1 EUR für die kurze Vorstellung in den Schlitz und schon geht die Show los. Die Gruselige hebt den Kopf mit ihren krass-grünen Augen und nimmt ihren Umhang vom Spiegel in dem nun viel kleine-Mini-Märchenszenen auftauchen und sich leicht bewegen. Kurze Zeit später legt sie ihre Hand mit dem Umhang wieder vor den Spiegel, senkt den Kopf. Show zu Ende. Aha. Kann man machen, muss man aber vielleicht nicht unbedingt… Vielleicht ist das auch eher was für Kinder, wobei ich sicher von der Gruseligen Alpträume bekommen hätte.
Gute Nacht.
Countdown, drei, zwei, eins: Mundlandung, „Bäckerei Mundlandung“ in der Grafengasse. So lässt sich der Morgen starten. 8:53 Uhr Käffchen und köstlichstes, saftiges Tomatenbrötchen in Scheiben geschnitten mit Butter und Salz. Absolute Mundlandung! Bin begeistert. Am Platz Fischmarkt mit Blick auf das Rathaus nehmen wir in der Epitome Coffee Co. noch einen zweiten Kaffee. Perfekter Start in den Tag.
Anschließend kurzer Stopp im Gästehaus, Taschen abholen und auf zum Parkhaus. Auf dem Domplatz ist heute wieder Markt. Wunderschöne bunte, Wiesensträuße werden hier angeboten. Am liebsten hätte ich einen mitgenommen, der „Gute-Laune-Strauß“ hat es mir ganz besonders angetan. Aber was wollen Goethe und Schiller mit dem Strauß? Sonst treffe ich heute niemanden. Also bleibt der Strauß im Eimer und wir machen uns auf den Weg zum nächsten Ziel.
Mal schauen, was uns Weimar zu bieten hat.
schön war´s! Mal schauen, was Weimar zu bieten hat…