Eid Mubarak

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Unsere erste Ramadan Zeit, die wir miterleben durften. Wie spannend!

Begonnen hat der Fastenmonat am 13. April 2020. Ramadan Kareem, was so viel bedeutet, wie „habt eine großzügige Ramadan-Zeit“ oder Ramadan Mubarak – „Froher Ramadan“, sind dann Grußworte, die man immer und überall lesen kann und hören wird. Es ist auch überall ein wenig geschmückt, hauptsächlich mit Sternen und Mond. Wir waren super gespannt, wie die Zeit wohl sein würde, nach all den Berichte von Bekannten, dass die Essensbereich in den Einkaufszentren mit großen schwarzen Sichtschutzwänden abgeschirmt werden. Dass jegliche Fenster von Restaurants mit schweren dunklen Vorhängen gegen Blicke von außen abgedeckt wurden. Vieles sollte geschlossen sein. Kein Essen, Trinken oder gar Kaugummikauen auf der Straße. 

Im Jahr 2021 kam dann aber alles ein bisschen anders. 

Bereits ab Sonntag, den 10. April 2020 wurde die Schulzeit auf eine speziell verkürzte Ramadan-Zeit umgestellt. Der Unterrichtsstart war in dieser Zeit gut 40 Minuten später, erst um 8:35 Uhr an der Deutschen Internationalen Schule in Dubai. Der Bus kam also ebenfalls evierzig Minuten später als gewöhnlich, um 7:40 Uhr und brachte die Kinder statt wie üblich um 15 Uhr, bereits um 14:35 Uhr wieder nach Hause. Sehr entspannte Zeit für die Kinder.

Mit Start des Ramadans wurde in den Nachrichten verkündet, dass alle Restaurants und Cafés ganz normal geöffnet sein dürfen und kein Sichtschutz angebracht werden muss. Was für eine tolle Überraschung für uns! Natürlich trinkt und isst man rein aus Respekt gegenüber den Fastenden nicht in der Öffentlichkeit. Auch Kaugummi haben wir in der Zeit nicht draußen hinter unseren Masken gekaut. 

Wir hatten während dem Ramadan Besuch aus Deutschland und waren erst wirklich skeptisch, da wir ja auch noch keine Erfahrungen mit den Einschränkungen hatten, aber wir wurden absolut positiv überrascht. Wir konnten uns überall frei bewegen, haben zwar auch bei 38 Grad Celcius nicht auf der Straße bei unseren Ausflügen getrunken, sind dafür einfach öfter in Cafés eingekehrt, die wirklich alle geöffnet hatten, haben uns abgekühlt und erfrischt. Keiner Vorhänge, keine Sichtschutzwände. 

Überall in den Supermärkten wurden schon ab der Woche vor dem Start des Ramadans zusätzliche Angebote mit viel Süßem, besonders Datteln in allen Varianten, in ganz besonders hochwertigen, schönen Verpackungen angeboten. 

Bei den Kindern konnte ich feststellen, dass die trotz der immer größer werdenden Hitze viel weniger in der Schule getrunken haben. Anfangs mussten die fastenden Kinder in einer Trinkpause auf den Flur treten, damit die anderen in der Klasse etwas trinken konnten. Ja, nicht wundern, die fastenden Kinder wurden auf den Flur geschickt und nicht umgekehrt, damit nicht eventuell ein trinkendes Kind auf dem Flur steht, während ein fastendes Kind zur Toilette geht. Also wirklich durchdacht. Zumindest so von meinen 11-jährigen Kindern berichtet und empfunden. Keine Garantie also. Nach einigen Tagen, meldeten sich dann aber doch die fastenden Kinder zu Wort, dass es eigentlich schlimmer für sie sei, wenn über Trinken geredet werden würde und es ihnen lieber wäre, wenn die Kinder einfach heimlich, ohne zu fragen, in der Klasse trinken. Auch hier, Bericht meiner Kinder. Aber für mich absolut nachvollziehbar. Und wie bereits erwähnt habe ich gemerkt, dass meine Kinder extrem wenig getrunken haben in dieser Zeit und wir auch immer wieder über die wirklich schwierige Zeit der Entbehrungen der Fastenden geredet haben. Sehr spannend auch für unsere Kinder, das mitzuerleben.

Ein tolles Erlebnis hatte ich während eines Photowalks mit Gulf Photo Plus durch den Stadtteil Naif, im älteren Teil Dubais. Wir schlenderten an einem Dienstagabend durch die Gassen, ließen das Treiben auf uns wirken. Und mit Sonnenuntergang konnten wir in so vielen Ecken die Rufe der Moscheen hören, überall in und um die Moscheen beteten die Männer in großen Scharen, es war eine ganz besondere Stimmung. Für unsere Gruppe hatte eine der Organisatorinnen ein kleines Iftar, das allabendliche Fastenbrechen, auf einem Dachgeschoss einer Parkgarage vorbereitet. Wir hatten die tollsten Blicke auf die beleuchtete Altstadt, den Dubai Creek und wurden mit Köstlichkeiten verwöhnt, die man für uns vorher an kleinen Ständen in den Gassen von Naif eingekauft hatte. Es war so ein wunderschönes Erlebnis. 

Beschlossen wird die Zeit des Ramadans nun, nach einem Monat, mit dem Eid al-Fitr, kurz einfach Eid genannt (gesprochen wird es „ied“), dem Fest des Fastenbrechens. Dieses beginnt heute, Dienstag, den 11. Mai 2020.

Hierfür werden etwa ein bis zwei Wochen vorher die genauen Feiertage festgelegt. In diesem Jahr ist Dienstag bis Donnerstag frei, somit eine echte kleine Ferienwoche für die Kinder mit drei freien Schultagen. Denn wohl gemerkt, die Arbeits- und Schulwoche geht hier natürlich von Sonntag bis Donnerstag. Viele Hotels bieten in diesen zusätzlichen Ferientagen spezielle Angebote an. 

Ramadan 2021 – unser erster Ramadan in Dubai. 
Eid Mubarak.

EntdeckerGlück.

Job—und Ortswechsel in Corona Zeiten. Entscheidungen.

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Wenn man mit zwei schulpflichtigen Kindern einen Umzug ins Ausland plant, ist natürlich sehr wichtig, den Übergang so reibungslos wie möglich für die Kinder zu gestalten. Bei uns hätte das Timing nicht besser sein können, denn unsere Zwillinge besuchten die 4. Grundschulklasse einer bayerischen Schule, als uns, also erstmal nur meinen Mann und mich, das Fernweh überkam. Wenn nicht jetzt, wann dann. 

Die Kinder würden sowieso zur 5. Klasse auf eine neue Schule wechseln müssen, im 24 km entfernten Freising. Sie hätten täglich mit dem Linienbus von unserem Örtchen, Nandlstadt, nach Freising fahren müssen. Dort hätten sie am Hauptbahnhof in einen Schulbus umsteigen müssen, der sie dann zur Montessori Schule gebracht hätte, die wir für die beiden ausgesucht hatten. Montessori deswegen, weil unser Sohn sowohl eine Rechtschreibschwäche, als auch Dyskalkulie und ADS hat und wir der Meinung waren, dass er auf dieser privaten Schule mit anschaulichem Schulmaterial gut zurechtgekommen wäre. Wie das bei Geschwistern so ist, und bei Zwillingen noch viel stärker, wäre eine Schul-Trennung nicht in Frage gekommen. Zudem beruhigte uns in der Planungsphase die Tatsache, dass die beiden gemeinsam den doch langen Schulweg meistern könnten. 

Doch dann kam alles anders. Bereits in unserem dritten Jahr in Bayern kam bei uns der erste Gedanke auf, vielleicht doch noch einmal weiterzuziehen. Mein Mann war seit 19,5 Jahren bei einer Firma, für die wir schon vorher in USA und auch in Südafrika gewesen waren. Die verantwortungsvolle Aufgabe, der er in Freising nachging, war nur o.k.. Begeisterung ist etwas anderes. Ich konnte schon sehr früh spüren, dass das nicht seine Traumaufgabe war. Dann plötzlich stand eine Stellenausschreibung in Dubai im Raum. Da auch in mir schon das Fernkribbeln angefangen hatte und irgendetwas aus der großen weiten Welt nach mir rief, sagte ich sofort: „Ja, bewirb dich!“ Doch etwas überrascht startete mein Mann den Versuch. Ich wiederum saß sofort am Laptop und schaute mir die Deutsche Internationale Schule in Dubai an. Sah toll aus. Das wäre eine gute Alternative zur Montessori Schule. 

Dann aber die Enttäuschung. Mein Mann war in seiner Position zu wichtig, als dass die Firma ihn hätte gehen lassen. Wir fielen in ein kleines Loch. 

Aber wir waren angefixt. Mein Mann widmete sich mal wieder intensiv seinem Linkedin Profil und kontaktiere den ein oder anderen Headhunter. Nach einigen uninteressanten Angeboten stand plötzlich wieder Dubai im Raum. Das war Ende 2019. Nur etwa drei Monate nach unserem ersten Gespräch über Dubai. Das war doch ein Zeichen. Wie sich herausstellte war die Firma auch noch eine uns sehr Bekannte. Denn wir hatten in Südafrika einige Freunde, die für diese Schweizer Firma arbeiteten. Ein erstes Gespräch, alles verlief vielversprechend. Dann plötzlich Corona. Das geplante Assessment Center kann nicht mehr stattfinden. Die Tage vergehen. Wird das noch was und wenn ja, sollen wir das mit dieser entstehenden Krise wirklich tun? Soll mein Mann nach 20 Jahren seinen sicheren Arbeitgeber aufgeben und neustarten – in Corona Zeiten? Achterbahn der Gefühle. Aber tief im Inneren immer diese Gewissheit, dass Dubai der richtige Schritt für uns wäre. Eine große Chance für die Kinder. Internationales Lebensgefühl, raus aus der bayerischen KleinDorf Idylle. Eintauchen in die große Welt. Corona zwingt uns Reise-liebende Familie auf unsere Traumterrasse, in den Wald rund um Nandlstadt. Laufen, Wandern, Terrasse. Im Kopf Dubai, Wüste, Sonne und Strand. Statt Italien-Rundreise zu Ostern, laufen, laufen, laufen durch Hallertauer Wald und Auen. Dann plötzlich Assessment Center per Zoom. Mein Mann seit Wochen sowieso im Homeoffice. 

Schulchaos der Kinder. Komplettumstellung für die ganze Familie. Aber für uns immer erträglich. Jeder Corona-Tag zu Hause auch irgendwie etwas Besonderes. Freunde trifft man plötzlich auf ein Bierchen am Freitagabend über Skype. Irgendwie geht alles. Auch das Assessment Center geht gut. Besser als gut. Schon einen Tag später – die Zusage. Die Spannung steigt noch einmal ins Unermessliche, denn jetzt müssen noch die Vertragsbedingungen und vor allem die Bezahlung stimmen. Dank Homeoffice haben wir immer zwischendurch Zeit, die neuen Informationen zu diskutieren. Ich aktiviere eine alte Bekanntschaft. Lisa, eine Expat-Mama mit der ich einmal in Südafrika frühstücken war, mehr durch Zufall. Lisa war neu in der Stadt und wir hatten eine gemeinsame Bekannte. Wir verstanden uns gut, aber nach nur einem Jahr war Lisa wieder aus Johannesburg abgereist und nach Dubai gezogen mit ihrer Familie. Der perfekte Ansprechpartner für mich. Lisa und ihr Mann halfen uns sehr, die Lebensunterhaltskosten für Dubai einschätzen zu können. 

Es waren zähe Verhandlungen, aber dann schlussendlich passte alles, der Vertrag war unterschrieben. Nun musste ich noch meinen Minijob bei der lokalen Volkshochschule als Programmplanerin kündigen und mein Mann den viel größeren Schritt gehen und nach 20 Jahren seinen Job bei einer Firma kündigen, die uns beiden ans Herz gewachsen war, mit Menschen die uns durch einen Großteil unseres Lebens begleitet hatten. Und all das in der HochZeit von Corona. 

Zudem machten wir mächtig Druck, dass alles bis zum Schulstart in Dubai am 1. September 2020 über die Bühne lief. Denn wir wollten unseren Kindern auf keinen Fall zumuten, dass sie noch in Bayern die 5. Klasse starten müssten. Neue Freunde finden, in eine neue Schule einleben und dann wieder die Zelte abbrechen und erneut einige Wochen oder Monate später, die gleiche Torture erneut durchlaufen… Kam nicht in Frage. 

Wir musste unser Haus verkaufen, in dem wir gerade mal knapp zwei Jahre wohnten. Die Visa für die Vereinigten Arabischen Emirate mussten organisiert werden und eine Krankenversicherung gefunden werden. Die Schuleinschreibung in Dubai lief zum Glück reibungslos. 
Wir mussten überflüssige Dinge verkaufen und ein Umzugsunternehmen finden, welches unser komplettes Hab und Gut auch noch für ein paar Wochen/Monate einlagern würde. In Zahlen gesprochen beanspruchte unser, nach vielen Verkäufen bereinigtes, Hausgut immer noch einen 40„ High Cube Container. Wer schon einmal Übersee umgezogen ist, weiß, dass das die größtmögliche „Umzugseinheit“ ist. Darüber geht dann nur die Aufteilung auf zwei Container. 

Wegen Corona stand schon sehr bald fest, dass wir nicht vorab nach Dubai fliegen konnten, um uns ein Haus zu suchen. Es war überhaupt das erste Mal, dass wir umzogen, ohne vorher eine Orientierungsreise in das Land zu machen…. Uns blieb nur die Möglichkeit vorerst nach Ankunft in ein möbliertes Appartement zu ziehen (dieses wurde zum Glück von der Firma organisiert). 

Somit mussten wir nun auch noch unseren Hund vorrübergehend unterbringen, bis dieser Nachkommen konnte, sobald wir ein Haus gefunden hatten und unsere Möbel angekommen waren. Wir mussten Freunde und Familie überzeugen uns beim Umzug des Hundes dann später zu helfen.

Dank der Tatsache, dass mein Mann im Dauer-Homeoffice war, die Kinder zu Hause ihre .pdf Zettel der Lehrer bearbeiteten und mein Job bei der VHS auch fast im Stillstand war, hatten wir viel Luft, die Berge der Aufgaben zu erledigen, die so ein Umzug mit sich bringt. 

Und wir haben es geschafft. Am 19. August 2020 flogen wir nach Dubai. Natürlich nachdem wir in einem akkreditierten Labor in Frankfurt die entsprechenden Corona-Test gemacht hatten.

Die Kinder starteten am 1. September 2020 ihre 5. Klasse an der Deutschen Internationalen Schule Dubai. 

Die ersten zwei Wochen im Distance Learning. Nicht Home-Schooling wie in Deutschland. Professionell organisiertes Distance Learning, eine ganz neue Art der Beschulung für uns und eine Bereicherung. Dazu die Tage mehr hier in meinem Blog. 

Und was all das mit EntdeckerGlück zu tun hat? Was man alles lernt, wenn man sich mit einem neuen Land, einer neuen Schule, Umzugsunternehmen, Visavorschriften, Wohngebieten, Lebensunterhaltskosten beschäftigt, ist einfach unbezahlbar und für mich ein bereicherndes Glückgefühl. EntdeckerGlück. 

Wie unsere Familien den Umzugsplan aufnahmen? Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Wer bin ich?

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EntdeckerGlück

Hallo, schön, dass Du auf meiner Seite gelandet bist. Vielleicht empfindest Du ja bereits ein bisschen EntdeckerGlück hier, beim Rumstöbern.

Ich bin Nicole, die Entdeckende, die dabei Glück empfindet. Ich habe es mir in meinem Leben zu eigen gemacht, mich an den kleinen Dingen zu erfreuen. Natürlich faszinieren mich genauso auch Reisen in neue Länder und bekannte Sehenswürdigkeiten. Wer fände das nicht toll? Aber oft ist es etwas Unbekanntes um die Ecke, über dessen oder deren Entdeckung man sich freuen kann, wie ein Waldstück durch das man zum ersten Mal spaziert; ein neuer Weg, den man nimmt; eine unbekannte Straße, die durch einen unbekannten Ort führt, in dem man wiederum vielleicht einen leckeren Nachtisch genießt, den man vorher noch nicht kannte. Ich kann mich sogar an der kreativen Beschriftung einer Toilettentüre in Lokalitäten, an einer besonderen Art und Weise, wie mir ein Kaffee serviert wird oder an der Kreativität meiner Kinder erfreuen. Täglich gibt es etwas zu entdecken und täglich gibt es eine Kleinigkeit die mir EntdeckerGlück bereitet und mir guttut. Und noch viel wichtiger, mein Bewusstsein schärft, es so zu sehen und zu empfinden.
Heute habe ich mich über die Entdeckung eines neuen Podcast erfreut.

Aber mal ehrlich, am meisten Glück bereitet mir doch das Entdecken im Bezug auf Reisen. (liegt wohl auch an meiner Berufswahl: I am a travel agent.) Aber da müssen es nicht die großen Reisen in die ferne Welt sein, auch in meiner Heimat der Kindheit, im hessischen Hinterland gibt es viel zu entdecken. Ganz besonders nehme ich nach meinem Wegzug von dort immer wieder und viel bewusster Kleinigkeiten wahr.

Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin gemacht. Fasziniert von Sprachen und dem Ausblick auf eventuelle Reisen in ferne Länder. Bei meinem ersten Vorstellungsgespräch wurde mir dann klar, dass ich die meiste Zeit in einem Büro sitzen werde und übersetzen und sonstige Büroarbeiten erledigen werde. Panik stieg auf und wenige Tage später war die Entscheidung gefallen, gleich noch eine zweite Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau zu machen.

Zum Glück haben mich meine Eltern damals weiter unterstützt. Mit meinen bereits erworbenen Vorkenntnissen in Sachen Büroarbeit, war schnell eine Ausbildungsstelle gefunden. Und bereits nach wenigen Tagen in dem kleinen Reisebüro war mir klar, ich habe meinen Traumberuf gefunden. Es gab so viel zu entdecken auf dieser Welt, all die toll bebilderten Kataloge von fernen und nahen Reisen. Zudem die Vergünstigungen beim Reisen und dann noch jährlich eine bezahlte Inforeise in ein fremdes Land. Wahnsinn. Getoppt von den tollen Kunden, denen man dann anschließend besonders die Ziele, die man selber erlebt hatte, euphorisch verkaufen konnte. Und man wusste, man bucht für sie die schönsten Wochen des Jahres. Gut, es gab natürlich auch die Tage mit Beschwerden der Reiserückkehrer, Flugausfällen oder Flugzeitenänderungen, die nervenaufreibenden Visavorschriften in manchen Ländern usw. Aber man erinnert sich im Nachhinein ja hauptsächlich an die schönen Seiten 😉

Da mein Mann studieren wollte, zogen wir nach meiner verkürzten Ausbildung das erste Mal nach Bayern um. Und so fing es an, der Auszug und Umzug in die weite Welt.

Viele Städte und Länder würden noch folgen werden, von denen wir damals noch nichts ahnten.

Nach Freising ging es zurück ins Hinterland nach Biedenkopf, danach für ein halbes Jahr nach Würzburg. Würzburg war super schön, aber das Leben hatte andere Pläne für uns und so zogen wir innerhalb des gleichen Jahres weiter nach Regensburg, die Stadt in die wir uns verliebten. Und der Action in dem Jahr der zwei Umzüge nicht genug, planten wir in dem Jahr auch noch unsere Hochzeit und heirateten kurz nach dem Einzug in die Regensburger Wohnung im Hinterland.

Nach vier Jahren Regensburg ging es in die USA für drei Jahre, von dort mit Überbrückungs-Zwischenstopp (6 Wochen in einer Ferienwohnung) in Regensburg nach Südafrika. Von dort nach fast unbeschreiblich schönen und prägenden 10 Jahren zurück in die Nähe von Freising. Mittlerweile zwei Kinder und Hund mit im Umzugs“gepäck“.

Aber bereits nach vier Jahren kribbelte das Fernweh in uns. Und in der chaotischen Corona Zeit 2020 rief Dubai. Und so zogen wir unter ganz neuen Bedingungen, ohne vorher eine Orientierungsreise gemacht zu haben, um. Und hier sind wir jetzt, zu fünft: Mein Mann, unsere Zwillinge, unser Hund und ich.