Dubai Frame.

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Ein weiterer Hingucker in Dubai.

Dieser goldene Rahmen verbindet Alt und Neu Dubai und steht im Za´abeel Park.
Er ist 150 m hoch, 93 m breit und NEIN, es ist kein Blattgold außen aufgetragen, es ist goldfarbener Edelstahl.

Das Gebäude ist nach „The Golden Ratio“ – dem „Goldenen Schnitt“ gebaut. Ein Größenverhältnis, welches Gebäude, die danach gebaut wurden, angeblich die Besucher noch mehr begeistern lässt. Das wohl älteste Gebäude nach dem goldenen Schnitt soll die große Pyramide von Gizeh sein, aber auch das Taj Mahal oder Notre Dame sind nach diesem Schema entworfen worden.

Im Eingangsbereich befindet sich ein kleines Museum, das über die alten Zeiten Dubais und seine Geschichte erzählt. In einem der beiden Seitenteile des emporragenden Bilderrahmens fährt man mit dem Aufzug, mit Glasfront für die schöne Aussicht, nach oben.
Über die Brücke, die einen teilweise gläsernen Boden hat, kreuzt man den Rahmen. Wenn niemand auf dem Glas steht, wird es zu Milchglas. Sobald aber jemand den Glasboden betritt, verschwindet das Milchige und der weite Blick zum Erdboden wird freigegeben. Sehr spannend und vielleicht nicht für jeden geeignet. Man kann aber auch ganz entspannt rechts und links der Glasfläche entlang schlendern und auf der einen Seite die Aussicht Richtung Alt Dubai genießen, auf der anderen Seite blickt man Richtung Downtown mit dem heraussragenden Burj Khalifa.

Am anderen Ende des Rahmens angekommen, bringt ein Aufzug die Besucher wieder hinab zum Erdboden.
Hier unten erwartet den Besucher noch ein Ausblick in die fantasievolle (vielleicht aber auch reale…) Zukunft der Stadt.
Sehr kurzweilig. Man muss etwa 1 – 1,5 Stunden einplanen, je nachdem wie viele Besucher vor Ort sind. Zur Dämmerung wird der Andrang noch mal erheblich größer und man muss oft lange anstehen.

Tickets kann man entweder vorab oder vor Ort kaufen.

Auf meinen Touren baue ich auf jeden Fall einen Fotostopp hier ein, bei Wunsch kann man aber auch gerne den Frame besuchen.

Global Village

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in Dubai.

Es ist wieder soweit, der Sommer geht dem Ende zu und die kühlere Jahreszeit in Dubai beginnt. Der Ende der Sommers ist jedes Jahr auch wieder die Neueröffnung von einigen Sehenswürdigkeiten, die eben über die heißen „Saunamonate“ geschlossen sind.

So auch das Global Village. Es eröffnet immer so Mitte Oktober erneut die Türen für seine Besucher. Jedes Jahr überrascht dieses riesige Gelände mit kleinen und großen Veränderungen. Der Eintrittspreis von um die 10 EUR öffnet einem die Türen „in eine Welt, in der 90 Kulturen zusammenkommen“ – so schön beschreibt es der Anbieter. Und irgendwie spiegelt es auch einfach nur die Lebenssituation in Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder.
Das Vergnügungsparadies nimmt dich an einem Abend shopping-technisch und kulinarisch mit von Afrika nach Asien vom Orient nach Amerika. In einem Jahr steht der Burj Khalifa neben einer chinesischen Pagode, der Eifelturm neben der Oper von Sydney und im nächsten Jahr vielleicht die rote Londoner Telefonzelle neben dem schiefen Turm von Pisa.
Die verschiedenen Länderpavillions bringen dir mitten in Dubai ihre Bräuche und Traditionen näher. Du entdeckst typische Waren für jedes Land. Du kaufst Saffran im Iran, farbenfrohe Flechtkörbe oder Kleider in Afrika und eventuell Stoffe und Schals in Indien, Datteln in Saudi Arabien, ebenso wie Handwerkskunst aus den verschiedenen Regionen. Es ist einfach ein endloses immer wieder neues Erlebnis. Und immer wieder wirst du in einem Pavillion, an einer Straßenecke oder in einem Park mit musikalischen oder tänzerischen Darbietungen überrascht.

Auch kulinarisch kannst Du an einem Abend vom indischen Streetfood zum authentischen äthiopischen Injera, einem säuerlichen Fladenbrot, mit perfekt gewürztem Curry reisen. Die Auswahl an herzhaften und süßen Leckereien ist unerschöpflich. Du könntest zwei Wochen hier kulinarisch dreimal täglich etwas neues probieren und das zu wirklich fairen, bezahlbaren Preisen.

In einem Bereich gibt es auch einen Vergnügungspark. Hierzu muss man allerdings eine spezielle Karte an einem besonderen Stand kaufen und diese aufladen. Die Fahrgeschäft sind recht teuer und ich denke, hierfür lohnt sich der Besuch im Global Village nicht. Dafür gibt es gesonderte Vergnügungsparks, die schlussendlich das besser Preis- Leistungsverhältnis haben, wenn es einem um den Adrinalinkick geht. (In der direkter Nachbarschaft zum Global Village liegt das IMG World of Wonders, der größte Indoor Vergnügungspark.)

Feiertage sind im Park auch immer toll gestaltet. Für die Ramadan Zeit zum Beispiel wird ein Bereich besonders schön geschmückt und hergerichetet und auch zur Weihnachtszeit herrscht die passende Stimmung mit entsprechenden Vorführungen, Weihnachtsbäumen und Nikolaus.

Der Park öffnet um 16 Uhr seine Tore. Dann sind die Parkplätze noch leer und man kann ganz gemütlich in Ruhe schon die ersten Pavillions erkunden. Desto später, desto voller – auch unter der Woche. Am Wochenende ist oft die Polizei auf den Straßen um die Anlage anzutreffen, um den Verkehr zu regeln. Ein Besuch unter der Woche ist auf jeden Fall entspannter. Karten kann man einfach vor Ort kaufen oder über die Global Village Homepage.

Speedboot Tour

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Start ab Dubai Marina.

Ich habe schon viele Besucher mit auf diese tolle Tour genommen, besonders jüngere und fitte; Rückenprobleme sollte man keine haben.

Zustieg ist in der imposanten Marina. Unbedingt etwas früher da sein und die Hochhäuser rund um die Marina bestaunen. Der Blick fällt sofort auf das in sich gedrehte Wohngebäude, den 306 m hohen Cayan Tower, einfach ein Hingucker!
Es gibt mehrere Anbieter für diese Speedboot Touren. Ich finde Yellow Boats gut, denn in der Nähe kann man gut parken und mir persönlich gefällt der Einstieg an dieser Seite der Marina.

Es gibt verschiedene Tourenangebote. Mein Favorit ist die 99-minütige Tour, da einem diese wirklich alle Highlights der Küste zeigt. Man fährt vorbei am Atlantis, Atlantis The Royal bis hin zum Burj al Arab und bekommt auch noch eine Tour durch die beeindruckende Häuserschlucht der Marina, vorbei am Riesenrad.

Hinweis: Mir ist es schon einmal in 4 Jahren passiert, dass die Wellen am Tourtag zu extrem waren und wir nicht außen um die Palm herumfahren konnten, somit nicht den Blick vom offenen Meer auf das Atlantis hatten. Da die Tour damit kürzer ausfiel, haben wir direkt im Anschluss die Differenz wieder erstattet bekommen.

Man wird nicht viel nass bei der Tour, muss eine Schwimmweste tragen, bekommt gekühltes Wasser an Bord, allerdings gibt es keinen Schatten während der 99 Minuten. Auch eine Kopfbedeckung ist nur bedingt tragbar, denn bei hoher Geschwindigkeit zwischendurch kann diese gut in die Lüfte aufs offene Meer verschwinden… Es gibt immer wieder Fotostopps für wunderschöne Erinnerungen (und dann auch die Zeit, kurz die Kappe aufzusetzen.)

Ich kann diese Tour auf keinen Fall im Sommer empfehlen. Diesen Fehler haben wir leider direkt nach unserer Ankunft im ersten Jahr in Dubai im August gemacht. Ahnungslos… Es war der Horror für mich. Wir dachten damals noch: „Ach, auf dem Meer draußen wird es schon gehen…“. Es geht nicht! Ohne Schatten – brutal. Ich habe mir mehrere Flaschen des gekühlten Trinkwassers über den Kopf gießen müssen, um einen Hitz.eschlag zu vermeiden.

Zu jeder anderen Jahreszeit kann ich diese Tour unbedingt empfehlen. Hier findest Du den Link zu den Touren von Yellow Boats: Link

Museum of the Future

Rund um die UAE

in Dubai

Reise in eine andere Welt, in ein anderes Zeitalter.

Bereits das Gebäude besticht durch seine unbeschreiblich schöne und einzigartige Architektur. Das OVAL entlang der Sheikh Zayed Road ist einfach ein absoluter Hingucker. Die Außenwände zieren arabische Kalligrafie Kunst von wunderschönen Zitaten des Sheikh Mohammad bin Rashid Al Maktoum, dem Herrscher von Dubai und dem Premierminister der VAE. Die Zitate stehen ins Englische übersetzt im Innenraum auf einer Tafel angeschrieben. Unbedingt einen Blick draufwerfen.

Nach einer charmanten KI Begrüßung bringt ein galagtischer Aufzug die Besucher in den siebten Stock. Stock für Stock geht es nun wieder langsam hinunter. Jede Etage überrascht mit neuen Eindrücken, nicht nur digitaler Art und Weise, sondern auch hören, sehen, riechen und fühlen ist angesagt. Ein Erlebnis für alle Sinne.

Auf keinen Fall den Besuch der kleinen Außenterrasse im VOID verpassen. Hierzu auf der Ebene mit futuristischen Fahrzeugen ganz ans andere Ende gehen und Ausschau nach der etwas versteckten Treppe hinauf und hinaus halten.

Eine online Vorabbuchung für das Museum empfiehlt sich, da besonders in der Hauptsaison das Museum oft sehr gefragt ist. Für den Besuch sollte man etwa zwei Stunden einplanen.

Habt ihr Interesse an einer individuel für eure Interessen zugeschnitten privaten Tour durch Dubai mit mir? Kein Gerenne in einer großen Gruppe – ganz euer Tempo. Dann meldet Euch über das Kontaktformular bei mir!

Zur Ticketbuchung

Besuch des Burj al Arab

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Ich will heute gar nicht lange erklären, warum es hier in meinem Blog so so so lange so so so ruhig war. Dafür gibt es UNZÄHLIGE Gründe, aber um nur ein paar wenige zu nennen: mehrere Wochen verschiedenste Besucher hier bei uns mit unzähligen gemeinsamen Erlebnissen und Entdeckungen und dann noch meine Entscheidung, eine weitere Ausbildung zu machen. Lange ja schon geübt und bewährt, mache ich jetzt noch eine Ausbildung zum offiziellen Tourguide für Dubai, wofür es erst einmal Einiges zu organisieren gab und jetzt natürlich auch noch viel zu lernen.

Eine Tour, die ich nun bereits zweimal gemacht habe, ist die „Inside Burj al Arab“ Tour. Erprobt bereits im November mit einer lieben Freundin, jetzt noch einmal wiederholt und um einen High Tea erweitert mit meinen Eltern. Der High Tea direkt im Burj al Arab war uns dann allerdings zu teuer, so dass wir uns für einen Afternoon Tea im angrenzenden Jumeirah Beach Hotel entschieden haben, halt eben mit Blick auf das Burj al Arab.

Bei meinem ersten Besuch mit meiner Freundin haben wir uns für die Tour mit einem Abschlussdrink entschieden. Diesen haben wir am Fuße des Hotels in der Uma Lounge eingenommen und genossen.

Zur Tour:
Der Treffpunkt ist in einem separaten Gebäude neben dem Jumeirah Beach Hotel, zu finden in Google Maps oder auf (der für mich bevorzugten) WAZE Navigations-App unter „Inside Burj al Arab“. Hier kann man vor dem Jumeirah Beach Hotel den Valet Parking Service kostenlos nutzen. Sehr bequem.
Unbedingt zu beachten ist der Dresscode, den man mit den Tickets nach online-Buchung per E-Mail zugeschickt bekommt. Darauf wird recht streng geachtet. Crocs gehen gar nicht. Das haben wir erlebt, weil ein Herr die Rezeption des Hotels nicht sehen/betreten durfte und direkt in die 25. Etage mit dem Aufzug gefahren wurde. Ich hatte beide Male offene, schicke Schuhe an und das war o.k.

Nach dem Einchecken am Treffpunkt wird man in Gruppen mit Golf Carts zum Hotel kutschiert. Entlang der Mauer des Wild Wadi Wasserparks, durch den Security Check des Hotels über die 340 m lange Brücke, geht es Richtung Hotel, mit Foto Zwischenstopp auf der Brücke. Hier kann man sich von einem professionellen Fotografen ablichten lassen, oder man versucht, trotz der Mitreisenden, einen Schnappschuss mit dem Hotel im Hintergrund zu ergattern. Ist uns immer gelungen.

In einem separaten Empfangsbereich wird man mit feuchten Tüchern und einem Willkommensdrink empfangen. Mehrmals wird man darauf hingewiesen, dass man im imposanten Lobbybereich des Hotels leider keine Fotos machen darf, aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Hotelgäste. Ist natürlich absolut verständlich, aber auch super schade.

Mit der Rolltreppe geht es eine Etage höher und von dort in den Aufzug für den Tagesbesucherbereich. Im 25. Stock hat man dann die Gelegenheit zwei Royale Suiten zu besichtigen. Üppig beladen mit viel Gold, einem vergoldeten Fernsehen, wunderschönen Ausblicken, farbenfrohen und musterfrohen Teppichen, einem sich auf Knopfdruck drehenden Bett, einem Esstisch für 12 Personen mit Himmelgemälde über dem Tisch und sehr goldigen Bädern mit Teppichelementen. Einfach beeindruckend. Alle Suiten ziehen sich über zwei Etagen, so dass man faktisch eigentlich gar nicht im 25. Stock, sondern in Etage 50 herumspaziert. Immer wieder haben die anwesenden Mitarbeiter eine interessante Geschichte zu erzählen und beantworten gerne die vielen Besucherfragen.

Einfach ein wunderschönes Erlebnis. Kann ich wirklich empfehlen. Buchung unter Inside Burj al Arab

Madame Tussauds

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in Dubai.

Eine weitere perfekte Aktivität für die Sommerwochen.
Wir haben zu Jahresbeginn eine Mitgliedschaft in der „Entertainer“ App abgeschlossen. Darüber sparen wir bei vielen Unternehmungen richtig Geld. So auch bei Madame Tussauds. Wir zahlen zu viert nur zwei Eintrittskarten und das noch inklusive Wachshände. Darunter können wir uns erst einmal nicht viel vorstellen…
Auch mit der Emirates ID würde man am Eingang Ermäßigung bekommen, aber wir zahlen mit unserer App und dieser Ermäßigung weniger.

Wer schon einmal bei Madame Tussauds war oder auch nicht, kennt das Konzept. Berühmtheiten aus Wachs in realistischen Szenen nachgestellt. Ich habe „Breakfast at Tiffanys“, Selfie mit Tom Cruise und auch noch eine Tasse Tee mit der Queen Elizabeth. Wir begegnen den Beckhams, Madame Tussauds und Donald Trump, auch John Travolta und Ed Sheeran und vielen, vielen mehr.

Highlight sind dann eigentlich die Wachshände. Jeder von uns durchläuft die Prozedur. Hände eincremen, ab ins Wasserbad und anschließend in den warmen Wachstopf. Immer wieder die Hand eintauchen, ja nicht bewegen. Es fühlt sich toll. So, wie es damals war, wenn man begeistert als Kind mit dem Kerzenwachs gespielt hat und die Fingerkuppen in das flüssige Wachs getaucht hat. Nur das wir jetzt die ganze Hand, immer und immer wieder eintauen. Anschließend im Wasserbad abkühlen und jeder noch eine Farbe wählen kann. Also noch einmal ab ins Farb-Wachsbad. Mit einem kleinen Holzspachtel löst der Mitarbeiter gekonnt die Wachshand. Sie gleitet ins Wasser und schwimmt herum. Irgendwie gruselig. Für die ganze Familie ein großer Spaß. Die Hände werden sicher verpackt.

Zeit für Lunch. Auf Bluewater Island, wo sich Madame Tussauds befindet, gibt es unzählige Restaurants. Bei 43 Grad überlegen wir kurz, ob wir mit den Händen aus Wachs überhaupt vor die Türe treten können. Wagen aber den kurzen Gang zu einem türkischen Restaurant. Speisen köstlichst mit herrlicher Aussicht. Danach zurück zur Tiefgarage und ab nach Hause. Und ja, die Hände kommen unbeschädigt zu Hause an.

Museum of Illusions

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in Alt Dubai – Sommeraktivitäten.

Die Hitze ist in der Stadt. Outdoor Aktivitäten eigentlich nicht mehr möglich. Selbst in den Wasserparks kann man barfuß nicht mehr von einer Rutsche zur nächsten laufen, der Boden ist zu heiß und es gibt extra Badeschuhe für solche Tage.

Somit schaut man nach Indoor Aktivitäten, hebt diese auch expleziet für den Sommer auf. Eine tolle Sache für die ganze Familie: Das Museum of Illusion in Alt-Dubai, im Stadtteil Al Seef. Das „Museum“ zum Anfassen und Staunen ist überschaulich, aber wirklich unterhaltsam und sehenswert.

Übersäht mit optischen Täuschungen, die einen alle zum Staunen bringen, und vielen, vielen Geduldspielen, die es gilt zu lösen. Die freundlichen Mitarbeiter sind immer bemüht und zur Stelle, um für die Besuchern tolle Fotos zu schießen. Wirklich kurzweilig. Obwohl das Museum sehr klein ist, haben wir gut 2,5 Stunden darin verbracht und versucht sehr, sehr viele der kniffeligen Aufgaben zu lösen.

Anschließend gönnen wir uns ein vorzügliches Mittagessen im Al Fanar Seafood Restaurant, welches nur wenige Meter vom Museum entfernt ist. Was für ein wunderschöner Sommer-Familiensonntag.

Al Fanaar Seafood Restaurant – Al Seef – Alt Dubai

Kite Beach

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in Umm al Quwain

Heute mal ein Strand-Tipp, der irgendwie für UAE untypisch ist und der mich echt freudig sprachlos gemacht hat, als ich meine Füße dort das erste Mal in den Sand gestreckt habe.

Man fährt etwa eine Stunde von Dubai in Emirat Umm al Quwain. Sehr entspannt gelangt man über die Straße 611 ans Ziel, denn diese Autobahn ist immer leer und somit super gut zu fahren.

Wir haben den Ausflug jetzt zwei Mal als MädelsAusflug am Morgen für zwei, drei Stunden gemacht. Von der Autobahn fährt man durch einfachere Wohngebiete Richtung Strand. Irgendwann kommt ein kurzer sandiger Abzweig und schon steht man im Sand… Dreck. Parkt sein Auto. Und betritt eine tolle, luftige Welt mit viel Holz und afrikanischen Stoffen. Zwei DoppelSchaukeln baumeln im offenen Eingangsbereich von der Decke. Rechts uns links dienen lange (für mich afrikanische), alte Boote als Tische für gemütliche Sitzecken. Der weite freie Blick schweift weiter Richtung Meer, Palmblatt-gedeckte Sonnenschirme, gemütliche Sitzgruppen, blaue Sitzsäcke, verschiedene Holzliegen und zur rechten zweistöckige Cabanas, die man natürlich extra zahlen muss, und dahinter: das türkisblaue Meer. WOW.

Man zahlt einen Eintritt von 45 AED unter der Woche, am Wochenende und Feiertage 75 AED.

Auch Hunde sind am Strand erlaubt und zahlen einen Eintritt von 75 AED.  

Ich habe gehört, dass der kleine Geheimtipp am Wochenende mittlerweile sehr, sehr voll sein soll, aber die beiden Male, in denen ich bis jetzt unter der Woche dort verweilen durfte, war es sehr ruhig und sehr leer.

Am Meer steht eine Schaukel, wunderschöne Tür- oder Fensterrahmen zum Fotografieren, immer das türkise Meer im Hintergrund.

Ich habe das Wasser einmal komplett ruhig erlebt – karibisch und das andere Mal mit tobenden Wellen und roter Flagge. Die Wellenreiter waren begeistert, wir haben uns im seichten Wasser abkühlen können. Von einer lieben Bekannten habe ich gehört, dass es wohl auch eine nicht zu unterschätzende Strömung im Meer geben soll. Also Vorsicht!

Das angeschlossene Café bietet köstlichsten Kaffee, heiß oder kalt, es gibt richtig leckere kleine Gerichte und Kuchen.

Ein wunderschöner Ausflug für einen Vormittag, um mal aus dem Alltag für ein paar Stunden auszubrechen und die Ruhe zu genießen.

Am Wochenende dann sicher das Gegenteil… wenig Ruhe, viel Action. Ich glaube, ich werde es am Wochenende nicht erleben… Denn gerade die Ruhe zieht mich hierher.

Extra Tipp: Beim letzten Mädelsausflug haben wir im Lighthouse Liquer Store direkt neben an noch zu einem guten Preis unsere alkoholischen Vorräte für zu Hause aufgefüllt. Und somit noch den Spaß mit etwas Nützlichem verbunden.

November 2022: Momentan wird nebenan ein zweistöckiges Gebäude gebaut. Uns hat das nicht weiter gestört, aber ich möchte es trotzdem hier erwähnen.

Baustelle…

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… mal wieder.

Das Leben in Dubai besteht natürlich nicht immer nur aus Sonne, Sommer, Sonnenschein… na ja, eigentlich doch. Denn die drei Dinge sind fast täglich gegeben. Was ich vielleicht eher sagen will, das Leben besteht hier nicht immer nur aus Strandstunden, Wasserplantschen oder Cocktailsschlürfen, denn wir leben hier und machen hier keinen Urlaub.

Realität: zwei kranke Kinder übers Wochende zu versorgen und seit einer Woche mal wieder Baustelle ums Haus.

Wie ich ja bereits vorab schon mehr als einmal berichtet habe, ist Baustelle immer mit viel Arbeit verbunden, obwohl ich weder auf der Leiter stehe und streiche, noch Fliesen verlege. Es gilt Genehmigungen einzuholen, Arbeiter zu kontrolieren oder zu überwachen… und vieles mehr.

Aktuelles Projekt: Haus streichen – außen.

Auch hierzu gab es ja bereits mal einen Beitrag in dem ich mich über die vorgeschriebenen Farben ausgelassen habe. Das war nun auch der Grund, weswegen das Projekt ein wenig auf Eis lag, denn ich hatte keine Energie mehr, mich damit weiter zu beschäftigen. Jetzt, eine gute Zeit nach den Sommerferien und somit nach den letzten Bauarbeiten, bin ich die hoffentlich letzten Projekt angegangen.

Wir haben uns mal wieder mit der vorgeschriebenen Farbpalette beschäftigt und ich habe am 31. Oktober 2022 den Antrag gestellt, unser Haus streichen lassen zu dürfen, in der VORGESCHRIEBENEN Farbkombination. KEINE WAHL!

Also sollte man meinen, dass es auch keine große Verzögerung bei der Beantragung der Genehmigung geben sollte… Aber – sag niemals NIE.

Denn heute, 21. November 2022 halte ich nun endlich nach endlosen Telefonaten und Emails meine Genehmigung in den Händen.

Wohlgemerkt: Nicht für meine Wunschfarbe – sondern für die, von der Baugesellschaft vorgeschriebene, Farbe.

Große Überraschung Ende der letzten Woche: Die Ausstellung der Genehmigung der Streichung (noch mal: für eine von mir nicht gewünschte Farbe) kostet mich nun auch noch 1050 AED.

Lustige Geschichte: Mit Erhalt der Zahlungsaufforderung bekam ich in der Email den Hinweis, dass das Streichen meines Hauses in der Farb Y…-… genehmigt ist. Um noch einmal auf Nummer sicher zu gehen, checke ich die Farbe noch mal in Google. Ein richtig dunkles, Zartbitter – Schokoladen-Braun poppt auf meinem Bildschirm auf. Da ist doch etwas schief gelaufen… Diese Farbe darf man nämlich für die Fensterumrahmungen nutzen, nicht, um sein komplettes Haus damit zu streichen. Aber gut, dass ich 1050 AED dafür zahlen darf, dass ich dann noch kontrollieren muss, was man mir so genehmigt, obwohl ich es nicht beantragt habe…
Die heutige Genehmigung erhält die korrekten Angaben zu den vorgeschriebenen Farben. Perfekt.

Mit dieser Genehmigung in der Hand muss ich nun wieder einen weiteren Genehmigungsprozess starten. Denn jetzt benötige ich wieder eine Zutrittserlaubnis, damit das Anstreicherteam samt Material und Gerüst in das Wohngebiet einfahren darf. Mal schauen, wie lange das dauern wird. Diese ist aber zumindest kostenlos.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Sperrmüll

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in Dubai.

Alles was man in Deutschland zum Sperrmüll geben würde oder am Wertstoffhof abgeben könnte, das lässt man hier eigentlich von der Firma „Take my Junk“ abholen. Wir haben von dem Team schon einiges abholen lassen, besonders in der Umzugszeit. Wenn dann plötzlich doch noch etwas übrig bleibt, nicht mehr gebraucht wird, der Container voll ist, man die Artikel weder in Flohmarktgruppen über WhatsApp oder Facebook, über Dubizzle oder sonst wie verkaufen oder einfach loswerden konnte, dann ruft man das Take my Junk Team an.

Das Team kommt mit ihrem kleinen LKW vorbei und checkt die „Waren“. Wenn diese noch in einem guten Zustand sind und weiterverkauft werden können, dann werden diese kostenlos mitgenommen. Wenn allerdings die „Waren“ für sie nicht mehr verkäuflich sind, also schlichtweg kaputt, dann muss man je nach Menge einen meist doch recht kleinen Obolus zahlen, denn dann übernimmt die Firma die Entsortung.

Von einer Bekannten haben wir erfahren, dass die Firma im Nachbar-Emirat Ajman ein Gebrauchtwaren-Kaufhaus betreibt. Das war somit Ziel unserer kleinen Mädels-EntdeckerTruppe diese Woche.

In einem Industriegebiet finden wir die große gelbe Halle und betreten sie. Wir sind zu viert unterwegs, aber recht bald verlieren wir uns aus den Augen und sind somit in zwei zweier Gruppen unterwegs. Die Hallen, über zwei Etagen, sind fast bis unter die Decke mit Waren vollgestopft. Staub überall, denn die große Hallentür steht den ganzen Tag offen. In der oberen Etage unter dem Blechdach braten wir wie Hühnchen auf dem Grill. Stühle, Tische bis unter die Decke, Schreibtische, Bürostühle, Betten jeglicher Art und Form, Matratzen und sogar richtig gute Lattenroste. Bilder und Spiegel in jeder erdenklichen Größe; Fitnessgeräte und Fitnesszubehör in Mengen, Haushaltswaren, Mülleimer, Grill, Bücher, Schuhe, Skischuhe, Spiele; alles rund ums Tier, Fahrräder und Roller, Rollstühle und Krücken, Schränke und Regale, Tennisschläger, Stative, eine seperate Kleiderabteilung, Gardinen usw. usw.. In jeder Ecke entdecken wir wieder neue, vollkommen unerwartete Überraschungen. Ich könnte hier noch ewig weiter aufzählen.

In einer kleinen hinteren Ecken, entdecken wir sogar eine Werkstatt, in der Sofas (Sofas gibt es auch!) neu bezogen werden.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir uns in diesem Gewirr verloren haben. Mit leichten „Staublungen“, verlassen wir vollkommen baff, diese Location. Was für ein ausgefallener, spaßiger Ausflug heute.

Und das Beste, man weiß jetzt wirklich, dass die Sachen nicht einfach im Müll landen, sondern vielleicht irgendwann einen neuen Besitzer finden, der sich über die günstige Anschaffung freut.

Unbedingt verhandeln, wenn ihr fündig werden würdet.

P.s.: Heute, einen Tag später habe ich noch eine zusätzliche Info bekommen. Von Dubai Municipalities gibt es auch noch ein Nummer, die man anrufen kann, damit kaputte Waren wohl innerhalb von maximal drei Tagen abgeholt werden. (Der Kontakt berichtete, dass nach dem Anruf bereits drei Stunden später bereits die Sachen abgeholt wurden.) Telefonnummer. 80090.
WICHTIG! – Man muss seine Makani Nummer angeben. Diese Nummer hängt außen am Haus. Foto hängt unten an.

Hier ein paar Eindrücke:

Makani Nummer: