Bad Renovierungen        

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Wasser marsch…

Wir hatten das große Glück, dass das Bad im Elternschlafzimmer bereits komplett renoviert worden war, vor gar nicht allzu langer Zeit und dies auch sehr geschmackvoll. Leider waren die beiden Bäder der Kinder in einem schlechten Zustand. Die Toiletten schrecklich, die Aufbauten hinter den Toiletten in einem sehr littichen Zustand. Littich…? Wohl „hessisch“ für eine wirklich schwache Ausführung; eben einen schlechten Zustand. Die mit Folie überzogenen Waschtische mit Waschbecken durchweicht im unteren Bereich, die Folie lose an allen Ecken und Enden und die Fenster schlossen auch nicht wirklich richtig

Des Weiteren war im unteren Bereich ein „Powder Room“, darüber habe ich im Artikel „Haussuche“ bereits berichtet. Daneben liegt die „Study“ (ebenfalls im Artikel Haussuche zu finden), die von uns zum Gästezimmer umfunktioniert werden sollte. Somit brauchte aber dieser Powder Room, der nun als Badezimmer für Gäste fungieren soll, auch eine Dusche und eine generelle Überholung und auch hier ein neues Fenster und eine Tür! Große Pläne also schon für 11 Tage…. (neben all den anderen Ideen, die wir für die 11 Tage entwickelt hatten)

Für die Fenster habe ich eine Lösung gefunden, davon die Tage mehr. Den Rest übernahmen die fleißigen Arbeiter, die zu Hauf das Haus belebten. Ich habe Stunden im Dragon Mart, einem Chinesischen Alleshändler Riesenmarkt, verbracht, um Toiletten, Waschtische, Armaturen usw. usw. zu wählen, zu bestellen und natürlich zu zahlen. Es lief alles Hand in Hand.

Keines der Bäder war dann leider beim Einzug komplett fertig, aber kurze Zeit später zumindest zwei davon.

Wobei dann ein Bad wieder stillgelegt wurde, nachdem dann das untere Gästebad fertig angeschlossen war, denn bei der Abnahme gab es eine Überraschung. Ich habe mit dem Bauleiter und dem „Übersetzer“ die Anschlüsse der Armaturen überprüft. Wasser marsch. Und leider kam das Wasser nicht nur aus den Hähnen, Brausen und Köpfen, sondern auch aus einem „Gartenschlauch“, der über der Dusche aus der Decke baumelte… Das erklärte dann eventuell auch, warum in dem darüber liegenden Bad am Abend zuvor kein Wasser mehr lief. Somit wurde dann wieder das obere Bad auseinandergenommen…. Tief durchatmen, am Besten mal kurz meditieren und bloß nicht aufregen. Es wurden wieder Fliesen rausgerissen, die Toilette abgeschraubt und somit zog erneut, in dem so frisch geputzten Bad, CHAOS und Dreck ein. 1,5 Tage später waren beide Bäder wieder funktionsfertig und das Problem gelöst. Endlich.

Jetzt musste nur das Gästebad noch verputzt werden und die Tür gesetzt werden. Auch das ist jetzt soweit fertig. Fehlt noch das Licht, der Spjegel und die Reinigung und ein paar Kleinteile…

Die Bäder strahlen in einem neuen Glanz, es macht uns wirklich glücklich und wir sind froh, uns zur Erneuerung durchgerungen zu haben.

Sprachbarrieren: In den Kinderbädern ist es fast unmöglich einen Toilettenpapier-Halter anzubringen. Denn auf der einen Seite ist die gläserne Duschwand und auf der anderen Seite der nagelneue Waschtisch… Leider hatte ich bereits die Wandhalter gekauft, weil ich das Problem vorher nicht erkannt hatte. So waren die Arbeiter eifrig dabei mir Handtuchhalter anzubringen und eben auch die Halter. In den Kinderbädern war ich ratlos und erklärte in einfachstem Englisch (meiner Meinung nach) die Halter sollen NICHT angebracht werden, ich würde mich am nächsten Tag entscheiden. „NOT today, will decide/will tell you TOMORROW“. Mit entsprechenden abwinkenden Handzeichen… Ich war keine zwei Minuten aus dem Bad, da höre ich die Bohrmaschine…. Somit haben wir jetzt zwei Löcher an nicht vorgesehener Stelle in den neuen Fliesen, die „professionell“ wieder zugespachtelt wurden, nachdem aus meinem Wutanfall offensichtlich klar zu verstehen war, dass wohl etwas falsch gelaufen war….

Schlüsselübergabe und UmBauBeginn

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Am 1. November 2021 haben wir ihn dann in den Händen: unseren Schlüssel für´s Eigenheim.

Und damit noch gleich eine große Ladung ORGANISATION an der Backe. Von Arbeit kann ich nicht reden, denn in diesem Falle werden wir arbeiten lassen. Viele, die bei unserem letzten Umbau (2018) so fleißig mitgeholfen haben, können unsere Entscheidung nur zu gut verstehen. Zudem haben wir natürlich hier nicht das super fleißige Freunde-Backup von ganz besonderen Wichteln, die uns in Nandlstadt so unbeschreiblich toll unterstützt haben. Also lassen wir jetzt arbeiten. Ich habe durch eine Empfehlung einer Freundin einen top Umbauleiter gefunden. Duncan. Ohne ihn und sein Team hätten wir nie den groben Umbau in 11 Tagen geschafft. Denn nur 11 Tage lagen zwischen Schlüsselübergabe und Einzug. Unser Mietvertrag im alten Haus lief zum 14. November aus, also musste gezwungenermaßen der Umzug am 12. Und 13. November über die Bühne gehen. Und wir haben es geschafft. Mit kleinen und größeren offenen Baustellen, aber so einer Grundlage im Eigenheim, dass man dort wohnen kann. Zwar war nur ein Bad ganz fertig, aber das ist wohl eher ein Luxusproblem, wenn nur eines von vier Bädern frei ist. Fast lächerlich, darüber zu reden, aber leider war halt trotzdem nach Einzug Staub und Bauarbeiter im ganzen Haus auf meinem Tagesordnungspunkt.

Es ist nicht das erste Haus, welches wir gekauft und umgebaut haben, bzw. umbauen lassen haben.

Interessant ist, dass man hier nur minimalistisch mit den Bauarbeitern kommunizieren kann, denn die wenigsten können ausreichend Englisch. Ich bin mittlerweile umbautechnisch mit einem sehr guten, umfangreichen Vokabular ausgestattet, nach diversen Baustellen 😉, eben auch in Südafrika. Dort allerdings, war es überhaupt kein Problem mit allen Bauarbeitern fließend zu kommunizieren. Vielmehr habe ich so viele Vokabeln rund um das Thema Hausbau gelernt. Hier in Dubai muss man eigentlich immer warten, bis der „Mittelmann“ wieder vorbeischaut, um den Arbeitern die Arbeiten oder Anliegen zu erklären. Schon gewöhnungsbedürftig.

Aber heute ist der 24. November und ich kann nur sagen, der Großteil ist jetzt endlich geschafft. Die gröbsten Arbeiten im HausInneren abgeschlossen. Nur noch Kleinigkeiten und etwas Außenbereich steht noch an. Und natürlich das finale Dekorieren und Verräumen… Das wird sicher noch eine ganze Weile dauern, aber ich lasse mir jetzt auch Zeit, denn die 11 Tage Umbau (neben Besuch aus Deutschland und Schulalltag) waren wirklich hart. Und wenn täglich um die 20-24 Arbeiter auf der Baustelle rumwuseln… Hut ab.

Entdecker Overload

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… heute Expo.

Mein letzter Eintrag hier ist über einen Monat her. Die Zeit ist seitdem nur so verflogen. Totaler Overload an Eindrücken und Erlebnissen. Unglaublich.

Expo, Expo, Expo; 2x Besuch aus Deutschland, Herbstferien mit mehr Expo, Wandern in den Hatta Bergen, Umbau, Umbau, Umbau – Umzug, mehr Umbau, Umbau… Nebenbei natürlich Klassenarbeiten, Hausaufgaben, Musikunterricht usw. usw.

KRASS, kann ich euch nur sagen. Alles super schön, überwältigend, aber natürlich auch M E G A anstrengend.

Wo soll ich anfangen?

Erstmal zur Expo – ongoing SUPER WOW Erlebnisse.

Wir waren bereits über 10x auf dem Expo Gelände. Die Saison Family Karte hat sich also auf jeden Fall gelohnt. Trotz der vielen Besuche haben wir noch lange nicht alle Pavillons gesehen. Wir nehmen uns aber auch wirklich Zeit, zu verweilen, denn meiner Meinung nach haben wir früh genug mit unseren Besuchen angefangen und werden es auf jeden Fall bis Ende März schaffen, hoffentlich alle besucht zu haben. Bei den Besuchen schwebt man förmlich von einer WOW Wolke zur nächsten. Es ist unglaublich, was sich die Länder alles haben einfallen lassen. Manche bestechen alleine durch die Architektur, andere durch die Interaktionen oder Installationen. Es ist unbeschreiblich, was man dort alles erleben kann. „RIESEN“ im Mobility Pavillon, Bällebaden im Deutschen Pavillon, Schwäbisch essen im Baden-Württemberg Haus, absolute Faszination über mehrere Etagen im Marrokko Gebäude, Glitzerwelt rund um Pakistan, Stahlstehlen Installation der besonderen Art in Bahrain, Wärme und Herzlichkeit in Nigeria, Hängematten über Wasser in Brasilien, WOW in Spanien, Waffeln und WOW in den Niederlanden, Schneeflocken in der Tschechei, grünes Haus in Singapor usw usw. Für unzählige Eindrücke gerne auf meinem Instagram Account vorbeischauen.

Und das Unglaubliche ja, solch eine harmonische, weltverbindende Massenveranstaltung (mit Maskenpflicht) zu Zeiten, in denen die Welt z.B. in Deutschland wieder Corona-verrückt spielt.

Ich bin einfach froh, dass ich meine erste Expo hier mit meiner Familie erleben und genießen kann in vollen Zügen. Und ihr könnt sicher sein, bis Ende März, ist unser Fokus weiterhin SO OFT WIE MÖGLICH EXPO!

Fliesen Suche

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Wie ich ja schon einmal erwähnt habe, haben wir ein Haus gekauft. Die Übergabe rückt immer näher, am 1. November erhalten wir spätestens den Schlüssel. Dann startet die kurze, heftige Umbauphase, denn bereits am 14. November müssen wir den Schlüssel von unserem jetzigen zu Hause übergeben. 

Die komplette obere Etage im Haus soll neu gefliest werden. Jetzt heißt es Fliesen suchen. Erste Empfehlung von Bekannten: Dragon Mart.

Dieser alleine ist bereits ein Erlebnis für sich… Ein überdimensionaler China Markt zieht sich drachenförmig über eine sehr, sehr große Fläche von etwa 150.000 m2 und beherbergt um die 4000 Anbieter. Am Wochenende sind die Hallen der Märkte gut gefüllt und wir müssen uns geduldig durch die endlosen Gänge kämpfen, die kleinen Nebengassen bloß nicht aus den Augen lassen, um irgendwann endlich auf Fliesen-Anbieter zu stoßen. Denn es gibt hier alles, was man sich vorstellen kann. Sofort im ersten Shop finden wir tatsächlich die Fliese, die uns auf Anhieb sehr gut gefällt. Da weder mein Mann und schon gar nicht ich die Qualität der Fliesen aus China beurteilen können, bin ich heute erneut mit unserem Handwerker, der den Umbau leiten und organisieren wird, zum Dragon Mart aufgebrochen. In der Hand die Visitenkarte des Shops mit unseren Wunschfliesen. 40 Minuten lang habe ich erfolglos versucht, den Shop wiederzufinden. Die nicht gerade angenehmen Dämpfe des umfangreichen Warenangebotes brannten in meinen Augen. Die Covid-19 Schutzmaske erschwerte das Atmen der sowieso schlechten Luft. Ich war fix & fertig und eben auch erfolglos. Also habe ich den Laden angerufen. Der überaus nette Verkäufer am Ende der Leitung hat dann angeboten, mich an einem Eingangstor abzuholen. Hätte ich das mal gleich vereinbart, hätte ich mir viel sinnlose, ermüdende Rennerei ersparen können. Meinem Bauleiter konnte ich nach Ankunft den Google Standort senden und ihm somit die Suche erleichtern. Die Fliesen wurden für gut befunden und gekauft. Selbst das Zuschneiden der Fliesen-Fußleisten inklusive der ordentlichen Begradigung der Ränder organisiert der Fliesenverkäufer. 50 % Anzahlung sofort in bar fällig (bei Kartenzahlung 3 % mehr – das erklärt die immer unglaublich langen Schlangen vor allen Geldautomaten im Markt) Sogar die Organisation der Anlieferung konnte sofort vor Ort geregelt werden. Die Fliesen müssen nämlich im Lager in Fudschaira abgeholt werden und zum 1. November am neuen Haus angeliefert werden. Alles erledigt. Hoffen wir mal, dass alles auch so funktioniert.

Fliesenfachgeschäft:

Es gibt noch einen großen, bekannten Fliesenhersteller im Nachbar-Emirat Ras al Khaimah. RAK Ceramics. Dieser hat auch einige Verkaufsstellen in Dubai. Zu einer bin ich hingefahren, um mir ein Vergleichsangebot einzuholen. Während im China Mart die Läden natürlich sehr einfach und „rustikal“ ausgestattet sind – Fliesen lehnen an der Wand, die Artikelnummern händisch auf die Seiten geschrieben, muss ich mich durch die unübersichtliche Menge Fliesen vorarbeiten, geht es in den hübschen, sauberen Showrooms von RAK ganz anders zu.

Ein Verkäufer empfängt mich und fragt nach meinen Wünschen. Dementsprechend werde ich an eine Wand geführt und mir wird mein Fliesen“katalog“ erklärt. Per Knopfdruck kann ich mir die Seiten ausfahren lassen und mir die hübsch gestalteten „Katalogseite“ anschauen. Mir gefällt auch die ein oder andere Fliese, aber trotzdem bleibt die China Markt Fliese mein Favorit.
Die Preise und Qualität bei RAK sind natürlich um einiges höher.

Baumarkt:

Um auch alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, begeben wir uns auch noch ein einen Baumarkt. Ein sehr großer ist der ACE in Festival City, direkt neben dem Ikea. Hier empfängt uns laute Weihnachtsmusik und Unmengen an Weihnachtsdeko, aber keine Fliesen. Einzige Bodenbeläge im Angebot sind Laminate für Innen und Kunstrasen für Außen.

Mit Vorfreude erwarte ich unsere Fliesenlieferung am 1. November.

Wasserparks – Dubai

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In einem Land, in einer Stadt in der fast 365 Tage im Jahr die Sonne scheint, liegt natürlich der Besuch eines Wasserparks nahe. Wir haben die drei großen zu unterschiedlichen „Jahreszeiten“ besucht.

Den Laguna Wasserpark im wunderschönen Bereich La Mer, besuchten wir im September, also eigentlich noch im Hochsommer. Wir waren direkt zur Öffnung morgens dort. Der Park war schön leer und wir haben ein Angebot mit einer Cabana gebucht. Ein kleiner privater Pavillon mit Sonnenliegen, eine Sitzgruppe mit Meerblick, Kühlschrank inklusive Wasser und einer großen Obstüberraschung am Nachmittag. Der Park hat einen Rutschenturm mit Rutschen für jede Mut-Variante. Es gibt eine große Surfwelle und einen entspannten Lazy-River. Verschiedene Snackbars und auch ein Strandzugang stehen den Besuchern zur Verfügung. Bis kurz nach Mittag war der Park nur wenig besucht und wie konnten sehr viel, sehr entspannt rutschen. Da der Boden wirklich recht heiß zu dieser Zeit ist, empfiehlt es sich fast, Badeschuhe oder Badesocken zu tragen.

Die Obstüberraschung am Nachmittag hat uns noch einen letzten Kick für eine Abschiedsrutschen-Runde gegeben. Und die Investition in den Pavillon, der ein toller Rückzugs-Ruheort war, als die Besuchermengen am Nachmittag stark anstiegen, war für uns eine absolut lohnenswerte Investition.
Wenn man nach dem Parkbesuch noch Energie hat, bietet sich die stylische, hippe Gegend rund um La Mer noch zu einem tollen Abendessen mit wunderschönem Sonnenuntergang an.

Den Wild Wadi Wasserpark haben wir in den Herbstferien der Deutschen Internationalen Schule Dubai, Ende Oktober, besucht. Die Temperaturen waren perfekt. Wenn man auf den Rutschentürmen im Schatten warten musste, konnte der Wind sogar leicht zu kühl empfunden werden. Es gibt super viele richtig abwechslungsreiche Rutschen. Die ständigen Ausblicke auf das markante „Segel“ des Burj al Arab und die „Welle“ des Jumeirah Beach Hotel sind einfach nur schön. Hier wird auch Frau mit Kindern wieder zum verspielten Tober. Leichte Adrenalin-Kicks beim Rutschen nicht ausgeschlossen. Herrlich.

Im Februar besuchten wir den Atlantis Wasserpark. Die Kinder verließen morgens im Kapuzenpulli bei starker Bewölkung und wirklich kühlen Temperaturen (für Dubai Verhältnisse) das Haus. Es gibt unzählige Rutschen, die fast alle mit Reifen gerutscht werden. Somit haben die Eltern (wir zu dem Zeitpunkt zwei Erwachsene und zwei Kinder mit 11 Jahren) den ganzen Tag riesige Doppelreifen die endlosen Rutschentürme hinaufgeschleppt. Aufgrund des eher schlechteren Wetters an dem Tag und Corona Zeiten im Jahre 2021 waren wirklich wenig Menschen vor Ort und wir musste fast nie irgendwo anstehen. Was dazu führte, dass wir am Nachmittag definitiv eine Erschöpfung verspürten… Die Absperrungen, wie man sie aus Freizeitparks kennt – mit den Angaben der noch zu verbleibenden Wartezeiten, ließ schon durchblicken, wie voll es hier werden kann. Wenn wir einmal anstehen mussten und das eventuell auch noch im Schatten, war es wirklich ungemütlich kalt. Aber das jetzt die Einschätzung von Frau Mitte 40.
Da wir zum Geburtstag unserer Zwillinge im Park waren und uns die Cabana im Laguna Park so gut gefallen hatte, haben wir uns auch hier das kleine Separee gegönnt. Der abgesperrte Bereich war größer (aber nicht schöner) als im Laguna Park. Wir hatten vier Sonnenliegen, eine kleine Sitzgruppe in einem von luftigen Gardinen umrandeten Pavillon mit einem Kühlschrank, gefüllt mit Wasser. Das Mittagessen konnten wir uns in den Pavillon liefern lassen. Richtig schön. Und einfach toll, diesen kleinen Ruheort in all dem trubeligen Tag zwischendurch mal aufsuchen zu können. Dieser Park hat definitiv die größte Vielfalt an Rutschen.

Fazit:
Das mir ein Park besser gefallen hat, als ein anderer kann ich leider nicht sagen. Mit gefiel jeder Park auf seine Art und Weise. In jedem Park gibt es auch einen großen Spielbereich mit unzähligen Möglichkeiten für kleinere Kinder.

Der Laguna Park ist sicherlich der kleinste, aber er hat sehr viel Charme und unsere Cabana hier, war ein absolutes Highlight.
Die Neuheit der Rutschen für mich im Wild Wadi mit den tollen Ausblicken auf zwei Wahrzeichen Dubais garantieren ebenfalls einen wunderschönen Tag.
Bereits das Betreten durch das bekannte Atlantis Hotel zum zugehörigen Wasserpark ist natürlich schon eine Sensation. Hier kann man auch noch einen Delfin-Encounter buchen und wir haben auch noch kurz im Meer gebadet. Die Vielfalt der Rutschen hier war sicherlich für die Kinder ein Highlight.

Also, einfach mal starten in die Welt der wilden Rutschen.

Laguna Wasserpark im hippen Viertel La Mer:

Wild Wadi Wasserpark:

Atlantis Wasserpark – Aquaventure Waterpark:

„kleine“ Radtouren in Dubai

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…zum Beispiel mit den Mietfahrrädern von Careem.

Eine tolle Möglichkeit auf eigene Faust ein bisschen die Stadt zu erkunden, sind die Leihfahrräder von Careem. Die grünen Elektroräder stehen an mehreren Stationen in der Stadt zur Verfügung. Die Mietstationen sind auf der Careem App eingezeichnet. Diese benötigt man unbedingt, um ein Fahrrad zu „entschlüsseln“.

Ich habe mit den Rädern das komplette Gebiet der Dubai Marina abgefahren in zwei Etappen. Je eine Seite der Marina an einem Tag. Auf der einen Seite habe ich mir noch einen Kaffee in der deutschen Bäckerei „Bakers Kitchen“ gegönnt.

Zum Strand hin kann man leider nicht wirklich radeln. An der Promenade des JBR Beaches ist das Radfahren leider verboten und von der Marina aus Richtung Norden ist der Strand privat und gehört zu den Hotels. Ich habe auch versucht mit dem Rad hinüber auf die Bluewater Island mit dem Al Ain Riesenrad zu gelangen – leider unmöglich.

Von der Marina aus einmal über die E11, die Sheikh Zayed Road hinweg, kommt man zum Bereich der Jumeirah Lake Towers. Hier gibt es drei Seen und einen Park, an denen man ebenfalls wunderschön mit dem Rad entlangfahren kann. Fußgängerbrücken (auf denen man natürlich das Rad schieben muss) überqueren die zwischen den Seen und dem Park liegenden Hauptstraßen.

Von der Marina aus Richtung Norden gelangt man zum Dubai Media City Park, mit tollen Graffitis auch einen Abstecher wert.

Noch viel weiter nördlich, am Dubai Creek, kann man auch sehr schön entlang radeln. Diesen Bereich habe ich mir für den kommenden „Winter“ aufgehoben. Auch hier stehen Careem Leihräder zur Verfügung.„kleine“ Fahrradtouren in Dubai

Impressionen rund um die Jumeriah Lake Towers:

Impressionen rund um die Marina:

Impressionen rund um den Media City Park:

Queen Elizabeth II

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Eine Zeitreise an Bord dieses historischen und geschichtsträchtigen Kreuzfahrtschiffes mit Peter – absolut empfehlenswert.

Früher auf allen Weltmeeren unterwegs, heute stationär als Hotel-Schiff in Dubai stationiert.

Aber nicht nur übernachten kann man in den renovierten Kabinen, es werden auch tolle Heritage Touren angeboten – geführt von alten „Seebären“, die selber jahrelang an Bord um die Welt geschippert sind und mit herrlichem Charme viele Anekdoten für die Besucher parat haben.
Wir hatten eine Tour inklusive Canapés gebucht.

Schon von außen war der Anblick majestätisch beeindruckend. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung rund um die Geschichte der Queen Elizabeth im Empfangsbereich, traten wir an Bord. Peter, der Jahrzehnte auf der QE II über die Weltmeere gefahren war, hatte einige sehr spannende Geschichten zu erzählen. Er ließ uns in den Alltag an Board blicken, führte uns durch Kabinen der verschiedenen Zeitepochen, berichtete von der ein oder anderen Berühmtheit, wie z.B. Nelson Mandela, führte uns durch endlose Gänge bis hin zur Kommandobrücke. Hier erwarteten uns Canapés und Drinks und ein unbeschreiblich schöner Sonnenuntergang an dem Platz, von dem aus die Kapitäne dieses „Denkmals“ die unzähligen Häfen der Welt angelaufen sind.

Es gibt verschiedene Tour Pakete, die man buchen kann.

Den Besuch kann ich nur empfehlen und werde sicher noch den ein oder anderen Besucher für eine Tour mit an Bord nehmen.

Mehr Infos zu den Touren gibt es hier.

Photowalks Dubai

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Eine tolle Möglichkeit, deine neue Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen.

Wenn du auch nur ein bisschen Fotografie-begeistert oder interessiert bist, solltest Du unbedingt in Deiner Stadt Ausschau nach Photowalks halten. Hier kommen Gleichgesinnte zusammen, die bestimmte Gegenden der Stadt gemeinsam & vor allem langsam erkunden. Man lernt unbekannte oder auch bekannte Ecken ganz neu kennen, schlendert durch Gassen und Straßen und lässt die Umgebung auf sich wirken. Die Veranstalter geben Tipps oder Anregungen, auf welches Thema man sich eventuell fokussieren könnte und bieten einem somit die Möglichkeit, Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Bei diesen Walks ist es nicht wichtig, eine professionelle Ausstattung mit verschiedenen Objektiven o.ä. zu besitzen. Ich gehe mittlerweile nur noch mit meinem Smartphone mit, habe durch die tollen Guides noch einige mir vorher unbekannte Funktionen meiner Kamera kennengelernt. Aber natürlich ist ebenso der Profi mit entsprechender Ausrüstung manchmal dabei. Jeder fühlt sich hier wohl.

Meist vermitteln die Guides nicht nur Lehrreiches zum Thema Fotografie, sondern man lernt auch noch einiges zum Thema Kultur und Geschichte oder erfährt Insider-Tipps und -Geschichten.

In Dubai habe ich nun zwei Touren mit Gulf Photo Plus gemacht.

Nächste Woche steht die nächste Tour für mich an.

Impressionen meiner Wüstentour:

Impressionen einer Abendtour durch den Stadtteil Naif zum Fastenbrechen (Eid) während des Ramadan im Jahr 2021:

Mein aktuellster Photowalk mit Gulf Photo Plus hat mich durch den Stadtteil Bur Dubai geführt. Indische Eindrücke, Textil-Souk und enge, versteckte Gassen. Ein wundervoller Morgen.

Wohnortänderung Dubai

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Wann, wo und wie muss ich mich am neuen Wohnort anmelden?

Nach der Abmeldung in Deutschland würde ich auch eine Anmeldung in Dubai empfehlen. Dies ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, hat aber Vorteile.

Wenn man seinen Wohnort, in unserem Fall momentan Dubai, im Pass eintragen lässt, kann man z.B. in Deutschland oder Europa mehrwertsteuerfrei einkaufen. Hierfür braucht man nach dem Einkauf den entsprechenden Beleg, Global Blue, um diesen dann am besten vor Abreise, zur Erstattung der Mehrwertsteuer (VAT) am jeweiligen Abflughafen am zuständigen Schalter vorzulegen.  

Ein weiterer, für mich noch wichtigerer, Vorteil ist, dass mir nach der Änderung des Wohnortes im Reisepass auch eine Wohnortbestätigung vom Konsulat, z.B. für die Bank oder das Finanzamt in Deutschland ausgestellt werden kann. So gerade bei uns geschehen.

Die Bank wollte für das Finanzamt Belege/Beweise, dass wir wahrhaftig in Dubai ansässig sind. Da leider jegliche lokalen Verträge, wie Telefon- und Internetanschlüsse, Strom- und Wasserabrechnungen, Mietvertrag usw., usw. alle auf meinen Mann laufen (da er der Haupt-Verdiener in der Familie ist), war der Nachweis, dass auch ich hier permanent wohne, eher schwierig.

Eine Wohnortbescheinigung in Dubai kostet 110 AED. Aber vorher muss bereits der Wohnort im Pass geändert worden sein.

Für jegliche konsularische Services bei der Vertretung in Dubai muss man vorab online einen Termin buchen.

Die Wohnortänderung konnte ich für unsere ganze Familie mit einem Termin erledigen. Das entsprechende Formular, das für jedes Familienmitglied ausgefüllt und unterschrieben vorgelegt werden muss, kann man unter folgendem Link herunterladen.

Darüber hinaus muss man die Pässe mit dem entsprechenden Visum für die UAE mitbringen (oder eine Kopie des Visums) und die Abmeldung der deutschen Behörde.

Expo 2020 in 2021

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Dubai, UAE

Meine erste Expo naht. Diese Woche habe ich das Saison Familien Ticket für unsere Familie gekauft. Von Oktober 2021 bis März 2022 können wir hiermit so oft wir wollen die Expo besuchen. Ich freue mich riesig, denn es ist wirklich meine erste Expo.

Im Jahre 2000 als die Expo in Deutschland, in Hannover, war, war das ein turbulentes Jahr für uns in Deutschland. Wir sind in dem Jahr im Mai vom hessischen Hinterland nach Würzburg gezogen. Ende Oktober ging es im selben Jahr mit Sack und Pack bereits weiter nach Regensburg. Zum Jahresabschluss haben wir auch noch geheiratet. Somit waren meine Gedanken überall, aber nicht bei der Expo.

Davor und danach hat mich die Expo eigentlich nie wirklich gereizt und sie wäre mir auch keine extra Reise wert gewesen. Ich bin da ehrlich.  Wobei ich aber sagen muss, dass ich Freundinnen habe, die soweit wie irgendwie möglich und sinnvoll versuchen, Expos zu besuchen.

Wenn nun aber die Expo direkt vor meiner Haustür, 50 km entfernt, stattfindet, mir die Türen mit dieser Saison Karte zu 191 Länderpavillions offenstehen, dann werde ich die Gelegenheit nutzen, so viele wie möglich davon zu besuchen.

Expo – wir kommen.

Familiensaison Karte für zwei Erwachsene und zwei Kinder – 234 EUR

(typisch Dubai: auch eine Saisonkarte für das Kindermädchen ist in der Familienkarte zusätzlich enthalten)