Sikka Art Festival

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in Dubai.

Jedes Jahr Ende Februar/Anfang März findet im historischen Al Shindagha District das Sikka Art Festival statt. Das historisch sowieso sehr interessante Viertel verwandelt sich in diesen Tagen zu einer überdimensionalen Kunstausstellung. In diesem Viertel liegen die Grundsteine Dubais, denn hier fing damals alles an. Damals als die Gegend noch Zentrum der Perlentaucher war, Zwischenstopp für wichtige Seefahrerrouten. In diesem Viertel steht das Geburtshaus der heutigen Herrscherfamilie Dubais.

In der Zeit des Festivals werden Innenhöfe und Häuser geöffnet, die sonst während des Jahres verschlossen bleiben. Versteckte Häuser öffenen ihre Türen und bieten Platz für die unterschiedlichsten Kunstausstellungen und -installation, ob digitale Kunst, Skulpture oder Gemälde, ob Fotos oder Lebensmittelkunst. Man kann sich stundenlang, tagelang immer wieder treiben lassen und neue Ecken entdecken. Überall trifft man auf kleine Pop-up Cafés oder Bühnen mit Live-Darbietungen. Wunderschön und abwechslungsreich.
Abends werden die historischen Gebäude wunderschön beleuchtet und auch das imposante, ehemalige Wohnhaus der Herrscherfamilie Al Maktoum erstrahlt in tollen Farben.

Der Eintritt ist kostenlos. Man muss sich lediglich über einen Internetseite registrieren.

Kann ich jedem, der zu dieser Zeit in Dubai ist, nur empfehlen. Ich werde auch im nächsten Jahr wieder vorbeischauen und mich überraschen und erfreuen lassen.

Regen = schulfrei.

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Aus aktuellem Anlass

möchte ich heute endlich mal wieder einen Blogbeitrag verfassen.

Wir sind gerade von einer dreiwöchigen Osterferienreise zurückgekommen. Heute, Montag, der erste Schultag. Heute Mittag 14 Uhr die Email der Schule, das morgen wegen angekündigtem Starkregen die Schule geschlossen bleibt und Fernunterricht stattfinden wird.

Jetzt fragt man sich, vielleicht warum?

Grund ist nicht unbedingt nur, dass die Schule, wie viele… oder sollte ich besser sagen, wie die meisten Häuser hier, eventuell UNDICHT ist, sondern einfach die Lage auf den Straßen. Es regnet ja nicht wirklich häufig, wobei sich hier auch stetig die Regentage pro Jahr seit wir 2020 hergezogen sind, erhöht haben. Am Anfang habe ich noch lustige Karten gekauft mit einem Spruch: Keep Calm – it never rains. Mittlerweile habe ich diese vom Kühlschrank entfernt, zu groß doch irgendwie der Hohn, wenn es dann doch regnet.
Also zu den Straßen, diese verwandeln sich in große Wasserlandschaften. Anwohner fahren SUP oder Schlauchboot in den Straßen, 6- oder 8-spurige Straßen sind eventuell gar nicht mehr oder nur einspurig befahrbar. Große Wasserwagen pumpen das Wasser an kritischen Stellen recht schnell ab, aber gerade der Schulweg von vielen unterschiedlichen Richtungen mit dem Schulbus oder dem Auto kann dann kritisch werden oder sich einfach sehr krass in die Länge ziehen, so dass an solch heftigen Regentagen die Schule zur Sicherheit aller geschlossen bleibt.

Beim letzten Regen vor etwa 6 Wochen in den frühen Morgenstunden des Samstags, bin ich später aufgestanden als unser Sohn. Der Liebe, bereits sehr Dubai-Regen-erfahren, hatte sofort nach Aufstehen die Wasserlage im Haus gecheckt und entsprechend an den bekannten undichten Stelen Handtücher und Schüsseln aufgestellt. Gleich noch einen neue undichte Stelle ausgemacht und auch diese entsprechend „behandelt“: Wand vom Regal und Handtücher hin. Und das, obwohl wir sehr viel Geld in die Abdichtung des Daches gesteckt hatten. Hier laufen jetzt erneut (!) die Garantie-Arbeiten an. Bin gespannt, ob die „Ausbesserungen“ helfen. Eventuell kommt heute Nacht die große Probe. Wir werden sehen.

Morgen sind die Kinder auf jeden Fall wieder sicher zu Hause, können dann Wasserschadenbekämpfung mit mir gemeinsam machen.

Sicher gut zu wissen für Familien, wo eventuell beide Partner überlegen hier zu arbeiten. Mit unerwarteten Schulschließungen muss gerade in den „Winter“-Monaten immer mal wieder gerechnet werden.

Versumpft…

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und langsam wieder am Auftauchen.

Einen Monat lang war es nun still hier. Viel ist passiert, viel haben wir erlebt, viel mussten wir verarbeiten und viel mussten wir abarbeiten, aber ganz besonders mussten wir uns vom Reisen erholen. Das hört sich sicherlich verwunderlich an. Aber dieses Jahr war anders, als die anderen Jahre.

Das fing bereits mit der Einreise nach Deutschland an. Einreiseprobleme… dazu aber mal mehr, wenn mir das alles klarer im Kopf ist. Diese Einreiseprobleme haben sich dann allerdings wie ein 40 Fuß Umzugscontainer auf meine Psyche gelegt und mich belastet. Nur drei Tag nach diesem EinreiseChoas Abfahrt auf einen 4-wöchigen Roadtrip, mit der Last immer im Gepäck und in meinen Gedanken (denn das EinreiseChaos zieht sich bis heute hin…). Schrecklich. Wir haben viele liebe Freunde besucht, tolle Dinge gemeinsam erlebt, wunderschöne Gespräche geführt, Wiedersehen gefeiert, Zeit genossen. Aber dann, wenn Frau im Bett liegt, Ruhe einkehrt und die Gedanken aus dem Unterbewusstsein wieder hochkommen, ist an Schlaf nicht wirklich zu denken.

So ging es dann vom Odenwald über Bayern, nach Italien, durchs Trentino, Emilia Romagna und die Marken, durch Umbrien, die Toskana, Venetien und Ligurien nach Österreich, um wieder in Bayern zu landen. Spannende Begegnungen mit tollen Menschen überall in Italien, Freunde treffen in Bayern, Österreich und im Odenwald, um dann wieder zurück nach Hessen zu kehren.
Gepäck-technisch jeder mit seinem Handgepäck-Rucksack, aber ich kopftechnisch mit einem ganzen Güterzug voll schwerer Gedanken zusätzlich…
Ein gefühlstechnisches Geduldsspiel mit Adrenalin-Kick-Achterbahnfahrten im Kopf der Superlative.

Zurück bei der Familie, Zeit für Ruhe und eigentlich Erholung, aber immerzu mit innerer Unruhe. Ein wunderschöner Kurzurlaub mit unseren Kindern und meinen Eltern im Harz, FreundinnenZeit in Erfurt und Weimar.

um das mal in Zahlen zu veranschaulichen…

5.587 km on the road…
3 Nächte bei meiner Familie
1 Übernachtung im Hotel
1 Übernachtung bei Freunden
17 Nächte in 15 verschiedenen Hotels auf unserer Rundreise
1 Übernachtung bei Freunden in Österreich
1 Übernachtung bei Freunden bei Regensburg
3 Übernachtungen bei Freunden in Nandlstadt
1 Übernachtung im Hotel in Regensburg
3 Nächte bei meinen Eltern
3 Nächte im Hotel mit meinen Eltern im Harz
3 Nächte bei meinen Eltern
2 Nächte im Hotel in Erfurt und Weimar
9 Nächte bei meinen Eltern

Rückreise nach 7 Wochen.

Noch zwei Wochen Ferien.
Eine Woche einfach nur Stille und Nichtstun im eigenen Haus. EinIgeln. Meine Tochter schläft täglich bis 16 oder 17 Uhr… Jeder von uns hat Erholung nötig, braucht seinen Raum, seine Zeit. Wir nehmen sie uns.

Die zweite verbleibende Woche Ferien, fängt damit an, dass meine Mama mit einer doppelseitigen Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wird. Gleichzeitig überfällt mich eine krasse Erkältung und zwingt mich erneut eine weitere Woche zu Ruhe und Nichtstun. Ich denke, der Körper, sowohl meiner, als auch der meiner Mama. leider unter Erschöpfung.

Erst in der dritten Woche, der Woche des Schulbeginns kehrt wieder Energie in mich. Aber auch meine Freunde, die alle erst kurz vor Schulstart zurückgekehrt sind, suchen erst einmal die Ruhe. Somit ist auch die erste Woche nur hier und da mal ein vereinzeltes Wiedersehen nach zwei Monaten geplant… ganz langsam kehrt ein leichtes Gefühl von Alltag oder Normalität zurück.
Viele Rückmeldungen nach dem Sommer zeigen, dass ich nicht die Einzige bin, die irgendwie „gestresster“ als im Vorjahr zurückgekehrt ist…

So ein Start nach zwei Monaten „Ausnahmezustand“, ist fast mehr ein Gefühl wie der Tag nach Silvester, es startet ein neues Jahr und das startet irgendwie unruhig, unrund. Die Alltagsmaschine braucht länger, um anzulaufen, in Gang zu kommen.

Deshalb hat auch mein erster Blogbeitrag hier, auf sich warten lassen.
Ich bin langsam wieder da, aber das Rädchen läuft noch nicht ganz rund.

Meine Mama ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen und auf dem Wege der Besserung.

Das mal für heute von hier aus Dubai.

Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen, entspannten Sommer und startet gut in das neue („Schul-„) Jahr.

Zusammenfassung zum letzten Sommer 2021 gibt es hier

Sharjah Classic Car Museum

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perfekte SommerAktivität.

An einem Sonntag haben wir das heiße Wetter genutzt und haben das Classic Car Museum in Sharjah besucht. Teenager natürlich erst einmal nicht so begeistert, aber schlussendlich hatten auch die beiden Spaß. Das Museum liegt direkt am Flughafen von Sharjah. Der Ausstellungsraum ist nach Jahrgängen sortiert. Sehr gut gemacht, mit vielen Informationen rund um die Geschichte der AutoWelt, angefangen um 1900. Viele amerikanische Modelle, die ich wegen der besonderen Designs sehr liebe. Tolle Farben, die Laune machen, runde Formen, eckige Modelle der 1980er – alles vertreten.

Besonders gefreut hat uns, dass gleich drei Chevy Corvairs ausgestellt sind, denn wir hatten für viele Jahre selber eine, ein Überbleibsel aus unserer Zeit in USA.

Was ich zum erstem Mal gesehen habe: Einen Ford Edsel, benannt nach einem Sohn von Henry Ford.

Ganz in der Nähe gibt es das wunderschöne Caya Café, in direkter Nachbarschaft zum „House of Wisdom“, der Bücherei von Sharjah (auch absolut sehenswert). Die Kinder hatten aber Hunger, ich kannte die Bücherei schon und somit sind wir direkt ins Caya. Vom Parkplatz aus meint man fast, dass es geschlossen ist. Aber einmal um das Gebäude herumlaufen und schon betritt man einen wunderschönen Gastraum mit freundlichen Bedienungen. Nachdem ich bei meinem ersten Besuch das Frühstück getestet und für gut befunden haben, haben wir dieses mal die Mittagskarte getestet. Ebenso gut, die Kinder waren restlos von ihren zwei Nudelgerichten begeistert. Ich habe mir einen köstliche Zataar Pizza schmecken lassen und mein Mann ein Hühnchen Gericht. Alles vorzüglich. Zum Nachtisch haben wir uns ein Stück Käsekuchen zu viert geteilt, mit frischer Mango-Maracuja Soße und köstlichem Kaffee dazu.

Ein rundum gelungener Sommertag. Der Hitze entflohen. Wobei die Teenager sich nicht stoppen ließen, noch kurz die Outdoor Fitnessgeräte auf dem weitläufigen Spielplatz vor dem Café zu testen…

Für Autofans gibt es in Sharjah auch noch ein Offroad Museum

Eindrück Classic Car Museum Sharjah:

Caya Café Sharjah:

Madame Tussauds

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in Dubai.

Eine weitere perfekte Aktivität für die Sommerwochen.
Wir haben zu Jahresbeginn eine Mitgliedschaft in der „Entertainer“ App abgeschlossen. Darüber sparen wir bei vielen Unternehmungen richtig Geld. So auch bei Madame Tussauds. Wir zahlen zu viert nur zwei Eintrittskarten und das noch inklusive Wachshände. Darunter können wir uns erst einmal nicht viel vorstellen…
Auch mit der Emirates ID würde man am Eingang Ermäßigung bekommen, aber wir zahlen mit unserer App und dieser Ermäßigung weniger.

Wer schon einmal bei Madame Tussauds war oder auch nicht, kennt das Konzept. Berühmtheiten aus Wachs in realistischen Szenen nachgestellt. Ich habe „Breakfast at Tiffanys“, Selfie mit Tom Cruise und auch noch eine Tasse Tee mit der Queen Elizabeth. Wir begegnen den Beckhams, Madame Tussauds und Donald Trump, auch John Travolta und Ed Sheeran und vielen, vielen mehr.

Highlight sind dann eigentlich die Wachshände. Jeder von uns durchläuft die Prozedur. Hände eincremen, ab ins Wasserbad und anschließend in den warmen Wachstopf. Immer wieder die Hand eintauchen, ja nicht bewegen. Es fühlt sich toll. So, wie es damals war, wenn man begeistert als Kind mit dem Kerzenwachs gespielt hat und die Fingerkuppen in das flüssige Wachs getaucht hat. Nur das wir jetzt die ganze Hand, immer und immer wieder eintauen. Anschließend im Wasserbad abkühlen und jeder noch eine Farbe wählen kann. Also noch einmal ab ins Farb-Wachsbad. Mit einem kleinen Holzspachtel löst der Mitarbeiter gekonnt die Wachshand. Sie gleitet ins Wasser und schwimmt herum. Irgendwie gruselig. Für die ganze Familie ein großer Spaß. Die Hände werden sicher verpackt.

Zeit für Lunch. Auf Bluewater Island, wo sich Madame Tussauds befindet, gibt es unzählige Restaurants. Bei 43 Grad überlegen wir kurz, ob wir mit den Händen aus Wachs überhaupt vor die Türe treten können. Wagen aber den kurzen Gang zu einem türkischen Restaurant. Speisen köstlichst mit herrlicher Aussicht. Danach zurück zur Tiefgarage und ab nach Hause. Und ja, die Hände kommen unbeschädigt zu Hause an.

Museum of Illusions

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in Alt Dubai – Sommeraktivitäten.

Die Hitze ist in der Stadt. Outdoor Aktivitäten eigentlich nicht mehr möglich. Selbst in den Wasserparks kann man barfuß nicht mehr von einer Rutsche zur nächsten laufen, der Boden ist zu heiß und es gibt extra Badeschuhe für solche Tage.

Somit schaut man nach Indoor Aktivitäten, hebt diese auch expleziet für den Sommer auf. Eine tolle Sache für die ganze Familie: Das Museum of Illusion in Alt-Dubai, im Stadtteil Al Seef. Das „Museum“ zum Anfassen und Staunen ist überschaulich, aber wirklich unterhaltsam und sehenswert.

Übersäht mit optischen Täuschungen, die einen alle zum Staunen bringen, und vielen, vielen Geduldspielen, die es gilt zu lösen. Die freundlichen Mitarbeiter sind immer bemüht und zur Stelle, um für die Besuchern tolle Fotos zu schießen. Wirklich kurzweilig. Obwohl das Museum sehr klein ist, haben wir gut 2,5 Stunden darin verbracht und versucht sehr, sehr viele der kniffeligen Aufgaben zu lösen.

Anschließend gönnen wir uns ein vorzügliches Mittagessen im Al Fanar Seafood Restaurant, welches nur wenige Meter vom Museum entfernt ist. Was für ein wunderschöner Sommer-Familiensonntag.

Al Fanaar Seafood Restaurant – Al Seef – Alt Dubai

Inside Burj al Arab.

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Besichtigung der Luxussuiten

Mit einer Freundin zusammen haben wir über Inside Burj al Arab eine Besichtigung mit anschließendem Kaltgetränk in dem wohl bekanntesten Luxushotel gebucht. Eine Nacht können wir uns nicht leisten. Gebenüber vom fast ebenso bekannten Hotel Jumeirah Beach Hotel (in Wellenform) ist das Check-In Center für die Tour. Dort erhalten wir unsere goldene Eintrittskarte und werden mit einer bunten Truppe Besucher im Golf-Buggy-Busschen zur Brücke, dem Eingangs“tor“ in dieses besondere Haus gefahren. An der Brücke hält der Fahrer an einem strategisch guten Punkt für Fotos an. Keine Eile hier, er fotografiert geduldig die ganzen Touristen vor dem Anziehungsmagneten. Die Wartenden können einen Blick in den Wild Wadi Wasserpark erhaschen und den, an das Jumeirah Beach Hotel, angeschlossenen Strand.

Dann wieder alle ab in den Buggy und wir überqueren die Brücke. Spannend, denn wir sitzen in der letzten Reihe des Buggys und wir sehen nicht das Burj al Arab, sondern die Gruppe, die im nächsten Buggy hinter uns herfährt. Da wir aber den gleichen Platz auch auf der Rückfahrt nehmen, ergattern wir hier einen wunderschönen letzten Blick bei der Abfahrt.

Wir betreten das Haus nicht durch den Haupteingang, sondern werden zu einem seperaten Besuchereingang gefahren. Hier erwarten uns erfrischende Tücher und eine kurze Einführung, u.a. mit dem Hinweis, dass wir im Eingangsbereich keine Fotos machen dürfen, zum Schutz der sicherlich interessanten, zahlenden Hotelgäste. Verständlich. Dann endlich startet die Tour.

Die Lobby ist mit das Imposanteste. Wenn man im dreieckigen Inneren des Segels nach oben blickt, erfreuen einen die wunderschönen bunten Stockwerke. Einfach WOW.

Mit der Rolltreppe geht es Richtung Aufzüge, mit den Aufzügen hoch hinauf zu den Besichtigungssuiten der goldenen Extraklasse. Viel Teppich, viel Rot, viel Gold, einfach mächtig – mächtig beeindruckend.

Betten, wie in alten Königsschlössern, mit roten Vorhängen auf runden Podesten, eine gedeckte, runde Tafel mit dem gemalten weiß-blauen Himmel darüber. Leoparden-Muster auf den Teppichen entlang der Treppenaufgänge, goldene Fliesen in der Dusche und über der runden Badewanne, gesäumt von Marmor, Gemälde von griechischen Tempeln. Aber am beeindruckendsten sind für mich die Ausblicke. Wir bestaunen den Blick auf den Burj Khalifa auf der einen Seite und den Blick auf die Palme, das Riesenrad und die Marina auf der anderen Seite, immer wieder weiße Sandstrände und Yachten zu jeder Seite. Wirklich wunderschön. Wir bekommen bei diesem Blick auch noch ein kleines Getränk und eine Dattel serviert. Was für ein Vormittag.

Mit dem Aufzug geht es wieder hinunter, durch den Shop, hinaus auf die Terrasse. In der Uma Bar werden wir super freundlich begrüßt und erhalten unser im Besichtigungspreis inkludiertes Kaltgetränk. Andere Tourteilnehmer haben den doch teuren Kaffee mit Goldverzierung gebucht. Wir sind glücklich über die Erfrischung, den Blick Richtung Marina und das schützende, große 7 Sterne Segel hinter uns.

Ein ganz besonderer Morgen mit Einblicken in eine andere Welt.

Buchungen über Inside Burj al Arab

Yacht Stunden

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… ein Traum für die ganze Familie.

Eigentlich mag man ja glauben, dass das absoluter OberLuxus ist, aber wenn man sich mit einer großen Gruppe zusammentut und sich die Yachtkosten teilt, ist so eine Tour ein unbeschreibliches SpaßErlebnis und auch bezahlbar. Denn das Tolle ist, man kann sich einfach ein Picknick einpacken und eben an Bord „picknicken“.

Über die letzten Jahre haben wir u.a. einmal mit 18 Frauen zusammen eine Yacht genommen. Super ruhige Morgenstimmung auf dem Wasser, denn natürlich kommen die meisten Yachten am Abend oder späten Nachmittag in die Gänge…

Wenn Kinder an Bord sind, ist natürlich ein Stopp zum Schwimmen angesagt (aber nicht nur bei den Kindern… 😉 ). Hinten an Bord wird eine Art Sprungbrett ausgefahren und es ist für die Kids eine riesen Gaudi immer und immer wieder ins erfrischende Nass zu springen. Für NichtSpringer wie mich, gibt es auch eine Badeleiter.
Es gibt mehrere Touren, die man machen kann. Sicher sehenswert das Hotel Atlantis und ebenso das Hotel Burj al Arab vom Meer aus. Ich liebe es ganz besonders, wenn man in der Abendstimmung durch die Marina zurückfährt. Das ist mein absoluter Favorit.

Der Klassiker ist allerdings meist, dass man die Yacht für drei Stunden bucht, dann wird es allerdings knapp mit der Marina-Durchfahrt, wenn man noch schwimmen möchte… Somit sollte man vorab genau mit der Gruppe absprechen, was gewünscht ist und wo die Prioritäten liegen.

Also, auf geht´s: eine Truppe Freunde zusammentrommeln und sich wirklich mal den „Luxus“ gönnen. Ist echt ein besonderes Erlebnis.

Es gibt da unzählige Anbieter. Nur um mal einen zu nennen, mit dem wir unterwegs waren: Centaurus Yacht Charter
Die Mitarbeiter waren super freundlich und super aufmerksam!

Besuch, Urlaub, Besuch,

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… Besuch, Besuch, Urlaub, …

So könnte ich jetzt noch ein wenig weiter aufführen, wie bei uns die letzten Monate aussahen. So erlebnisreich, dass man fast schon nicht mehr weiß, wie man das alles verarbeiten soll. Aber klar, manch einer mag sagen: „Jammern auf sehr, sehr hohem Niveau!“. Und ja, manch einer mag recht haben. Manch einer würde aber auch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er sich die letzten Wochen seines eigenen Seins so vorstellen würde.

Ich gebe euch mal eine kleine Zusammenfassung der letzten Monate.

Ich fange mal … mit dem SommerferienEnde 2022 an:

nach 6 Wochen on the road

am 21 August 2022: Flug von Frankfurt nach Hause, nach Dubai

1 Woche Ferienausklang zu Hause

29. August 2022: Schulbeginn

47 Tage Alltag

15. bis 22. Oktober 2022: Herbstferien – Urlaub in der alten Heimat Südafrika

7 Tage Alltag

29. Oktober bis 6. November 2022: Besuch von Freunden aus Bayern (3 Personen)

6. November bis 11. November 2022: Besuch von einem Freund aus Kenia

14 Tage Alltag

25. November bis 7. Dezember 2022: Besuch von meinem Schwiegervater

4 Tage Alltag

11. Dezember bis 25. Dezember 2022: Besuch von meinen Eltern

2 Tage Alltag

27. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023: Besuch von Freunden aus Hessen (4 Personen)

29 Tage Alltag

6. bis 9. Februar 2023: Klassenfahrt Kinder

1 Tage Alltag

10. Februar bis 20 Februar 2023: Besuch von meiner Schwiegermama

17 Tage Alltag

9. März bis 17. März 2023: Besuch von einer Freundin aus Regensburg

7 Tage Alltag

25. März bis 7. April 2023: Osterferien – Urlaub in England

5 Tage Alltag

12. bis 19. April 2023: Besuch von meinem Papa und meinem Neffen

… und jetzt Alltag bis zum SommerferienBeginn am 27. Juni 2023

Ich würde es mal nicht als BesuchsHalbmarathon bezeichnen, ich denke, dass hat die Titulierung Marathon verdient, vielleicht auch Triathlon (Besuch, Urlaub, Alltag).

Ich kann euch sagen, so unbeschreiblich viele Eindrücke und Erlebnisse, mit so vielen unterschiedlichen Menschen, gilt es zu verarbeiten und vorab natürlich alles zu organisieren. Mit so vielen Menschen haben wir unser Haus und unser Leben in dieser Zeit geteilt, so unbeschreiblich viele Eindrücke auf Reisen gesammelt und ebenso mit dem Besuch in unserer Heimat, aber immer nebenbei noch die Schule, die Hausaufgaben, lernen für Klassenarbeiten und mit am wichtigsten natürlich auch noch die Zeit finden, die wertvollen, lieben Freundschaften hier in unserem Leben in Dubai zu pflegen und zu vertiefen. Oft mit Menschen und Familien, die einen ähnlich straffen Alltagsplan haben. Ebenso zu erwähnen, dass mein Mann einen Job hat, in dem er auch noch sehr, sehr viel reisen muss, die Kinder noch Hobbies haben, Freunde treffen wollen usw. usw.

Ich will hier nicht jammern oder mich beschweren, ich will euch nur verdeutlichen, was es vielleicht auch heißt im Ausland zu leben und auf diese Distanz, wertvolle Zeit mit Familie und Freunden einzuplanen. Dafür bringen sowohl die Eltern und die weitere Familie von uns, als auch die Freunde ebenso ihren Teil ein und kommen zu uns. Man muss da den richtigen Weg und vor allem das richtige Maß finden. Denn ich habe das ein oder andere Mal schon gemerkt, dass ich an meine Grenzen komme. Wo bleibt da Zeit für meinen Sport? Für mein Hobby? Wo bleibt da Zeit für Krankheiten? Zeit für meine Freunde vor Ort?

Und wo bleibt da Zeit, für meinen Blog? Für meine Pläne, Wünsche und Träumen…?

Für dieses Jahr 2023 habe ich mir vorgenommen von meinem BesuchsMarathon auf einen BesuchsHalbmarathon zu reduzieren. Bin gespannt, ob ich das irgendwie hinbekomme… Denn, habe ich das nicht schon des Öfteren gesagt, geplant, mir vorgenommen…? Ich bin straff gestartet, aber jetzt erstmal durchschnaufen.

Ich lass mich überraschen. Jetzt kommt die Hitze in Dubai und somit kommen natürlich keine Besucher mehr. Zeit für uns als Familie, denn Alltag zu genießen. Bis die Sommerferien in exakt zwei Monaten wieder anstehen und wir wieder in unsere 6-Wochen-Sommer-on-the-road starten. Die, mal so nebenbei, schon seit etwa zwei Monaten KOMPLETT von mir durchgeplant sind. Denn auch hier, muss natürlich Zeit für Familie und Freunde eingeplant sein. Und nur weil wir zu der Zeit sechs Wochen frei haben, heißt das noch lange nicht, dass irgendwer auf der Tour dann ebenfalls frei hat. Da kommen Familienplanungen aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern ins Spiel…

Noch einmal: Ich will auf keinen Fall, dass ihr denkt ich jammere hier jetzt oder beschwere mich. Ich genieße jeden Tag mit jeder Person, ich genieße jedes Erlebnis und am wichtigsten: Ich bin DANKBAR für all die wundervollen EntdeckerGlück Momente in meinem/unserem Leben. Und bin gespannt, was dieses Jahr noch alles bringen wird!

Wie wärt ihr mit diesen Monaten klargekommen? Lasst mal hören, würde mich interessieren. Einfach einen Kommentar hinterlassen – freu mich drauf.

Und wie war das mit der Frage: „Und was machst Du da so?“

Bedouin Oasis Camp

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in Ras al Khaimah.

Ich habe ja bereits schon einmal über ein Wüstencamp berichtet, heute nun mal wieder ein Wüstenbeitrag.

Denn wir waren mal wieder am Wochenende unterwegs. Mal wieder Besuch aus Deutschland. Mal wieder im Bedouin Oasis Camp im Emirat Ras al Khaimah – und das nun zum dritten Mal. Die Auswahl an dieser Art Wüstencamps mit angenehmer Übernachtungsmöglichkeit ist wirklich klein, somit müssen wir leider immer wieder an die bereits bekannten Orte zurückkehren. Aber große Überraschung: Hier hat sich einiges getan, seit unserem letzten Aufenthalt. Die Unterkünfte sind unverändert, aber der Aufenthaltsbereich für Abendessen mit Show, Drinks und Frühstücksbereich ist umgestaltet. Beim letzten Besuch noch lummelten wir auf Kissenlagern um flache Tische auf Teppichen, dieses Mal allerdings sitzen wir auf kleinen Sofaecken, die definitiv gerade für die älteren Besucher doch um einiges angenehmer sind. Ein wenig ist deshalb der Bedouinen-Flair abhanden gekommen, aber im Großen und Ganzen, sicherlich eine sinnvolle Entscheidung.

Check-In ist ab 16 Uhr, damit man noch ausreichend die Zeit im Camp genießen kann. Die Hütten sind einfach, aber absolut o.k., ich befinde sie sogar als gut. Wir hatten aber auch schon Besucher aus Deutschland die vom Standard der Unterkünfte eher negativ überrascht war.

Nach Ankunft haben wir eine halbe Stunde eine geführte Quad Tour durch die Wüste gebucht mit wunderschönen Ausblicken in die weite Sanddünen Landschaft. Eine Herde Kamele kreuzte auch noch unseren Weg. Zurück im Camp haben wir mit einem kühlen Getränk in der Hand eine Düne erklommen, um dahinter den Sonnenuntergang zu bestaunen. Immer wieder großes Kino.

Die Klassiker bei solch einem Wüstenabend sind immer die Standard-Showeinlagen: Bauchtanz; der sich bis zur Übelkeit drehende Derwisch und zum Schluss und sicher für mich immer das Highlight: die Feuershow. So auch dieses Mal. Besonders schön: All diese Erlebnisse – eine Premiere für meine Schwiegermutter, die zum ersten Mal zu Besuch ist.

Begleitet wird die Show von einem vielfältigem Buffet; einer Dame die Hennah-Malereien anbietet und einem Herren, der mit einem Falken an jedem Tisch vorbeischaut.

Wir verbringen einen wunderschönen entspannenden Abend. Ich mit einem Savannah Dry zum Sonnenuntergang und einem Peroni Bier zum Abendessen. Nach einer anfangs doch recht kühlen Nacht, schlummern wir uns in den nächsten Tag. Noch vor dem Frühstück spazieren wir zum Pool der Anlage, aber dieses Mal viel zu kalt zum Baden. Wir bewundern das viele Grün in der Wüste. Der Regen im Dezember und Januar hat die Wüste ergrünen lassen. Irgendwie surreal. Beim letzten Besuch sah das alles vollkommen anders aus.

Wir hätten auch noch auf einem Kamel reiten können… aber haben darauf verzichtet

Nach dem Frühstück treten wir die Rückreise an. Kurz nach Abfahrt treffen wir auf eine Kamelherde, die sich sichtlich über das grüne Gras entlang des Weges freut. Wir freuen uns, die Kamele noch einmal so nah sehen zu können.

Nur etwa eine Stunde später sind wir wieder zu Hause.

Wüste geht immer. Jedes Mal wieder ein wunderschönes Erlebnis. Sollte ich noch weitere Wüstencamps dieser Art entdecken – ich werde euch berichten.

Zum Bericht über ein weiteres Wüstencamp dieser Art, in direkter Nachbarschaft zum Bedouin Oasis Camp – geht es hier