Suwaidi Pearls – Ras al Khaima

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Wir haben bereits vorab eine Tour bei Suwaidi Pearls gebucht. Am Treffpunkt, mit ausreichend Parkmöglichkeiten, besteigen wir mit nur zwei weiteren Familien das wunderschöne Holzboot mit Teppichen ausgelegt. Der Kapitän fährt uns durch Mangroven und die Kinder wundern sich schon sehr, wann sie endlich die Muscheln mit den Perlen sehen können. Wir bekommen Tee, Kekse und Wasser auf dem Boot gereicht. Etwa eine halbe Stunde später fahren wir wieder Richtung Ausgangspunkt. Die Kinder erneut ganz aufgeregt, warum sie jetzt keine Perlenmuscheln gesehen haben und es schon wieder zurückgeht. Direkt im Hafengebiet ist die schwimmende Farm festgemacht und hier machen auch wir fest. Wir betreten das hölzerne Deck der Anlage und werden sehr nett empfangen. Anschaulich wird der komplette Zuchtvorgang erklärt, die Kinder staunen. Es ist wirklich toll gemacht. Wir erfahren super viel über die Geschichte des Perlentauchens, immer mit tollem Anschauungsmaterial oder Bildern, um das Interesse des Besuchers aufrechtzuhalten. Zum Schluss öffnet der Guide noch eine Muschel und natürlich ist eine Perle darin. Meinen Sohn überkommt eine Trauer, weil die Muschel dafür sterben muss. Aber Kekse und Tee lenken ihn ab und muntern ihn schnell wieder auf. 
Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt. 

iSimangaliso…

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was für ein wundersamer, schöner Name. / Teil 1

Der ehemals als Greater St. Lucia Wetland bezeichnete Park hat heute einen neuen wohlklingenden Namen “iSimangaliso Wetland Park”. Egal welcher Name, dieses exotische Gebiet am Indischen Ozean in Südafrika hat ganz besondere Naturschauspiele zu bieten.

Von Johannesburg fahren wir mit einem Zwischenstopp in Piet Retief Richtung Küste. Piet Retief ist ein größeres Dorf oder eine extrem kleine Stadt, die nicht viel zu bieten hat, die aber durch ihre ideale Lage direkt an der Autobahn N2 auf dem Weg zur Küste überzeugt. Schon nach kürzester Zeit am nächsten Morgen sind wir froh, diese Zwischenübernachtung eingelegt zu haben. Wie sich herausstellen soll, wird sich dieser zweite Teil bis an die Küste nach Kosi Bay lange hinziehen. Es erwartet uns der wohl längste Baustellenabschnitt, den man je an einer Straße gesehen hat. Schleichend bewegen wir uns von Ampel zu Ampel oder von Winker zu Winker oder von Stoppschild zu Stoppschild und passieren urige kleine Dörfer an Berghängen gelegen. Unsere vielen Stoppphasen geben uns Gelegenheit, in aller Ruhe das Dorfleben zu beobachten. Ziegenherden ziehen an unserem Auto vorbei und recken neugierig die Köpfe Richtung Fenster. Wir beobachten Frauen, die mühsam die Wäsche in Schüsseln vor ihren Hütten waschen, ein kleines Mädchen steht daneben und macht Kunststücke mit ihrem Hula-Hoop-Reifen. In unmittelbarer Nähe, pflückt eine ältere Dame Salatköpfe und lädt sie in eine Schubkarre. Durch diese alltäglichen Handlungen, werden unsere Stopps zu einer kurzweiligen Reise durch das alltägliche Landleben.

Nach Stunden erreichen wir unseren Abzweig der N2. Am Jozini Staudamm verlassen wir die Hauptstraße. Durch die Berge, mit herrlichem Ausblick auf den Damm, gelangen wir weiter Richtung Südwesten. Die geteerte Fahrbahn wandelt sich in eine breite festgefahrene Sandpiste, mit wechselnden Farben. Mal gleiten wir auf roten Pisten, mal auf hellbraunen oder auf grauen dahin, Richtung Mosambik. Wir bleiben aber in Südafrika und unser heutiges Ziel ist Kosi Bay, an der Küste des Indisches Ozeanes wirklich der nördlichste Punkt Südafrikas, den man besuchen kann. Der letzte Streckenabschnitt besteht jetzt nur noch aus einer einspurigen Sandpiste, flaches Gras und niedriges Gebüsch säumen den Weg. Einfache Wegweiser zeigen uns an Abzweigungen hier im Nirgendwo doch immer wieder die richtige Sandpiste an. Dann stehen wir vor dem Tor der Kosi Bay Lodge. Angekommen.

Kosi Bay

An der Rezeption steht eine kleine Trommel, mit dem Hinweis, dass man bitte trommeln soll, um auf sich aufmerksam zu machen. Da will doch jeder mal ran. Wir trommeln noch, nachdem wir schon längst eingecheckt sind.

Wunderschöne reetgedeckte Häuser in sandiger, grün bewachsener Umgebung warten auf uns. Aber viel Zeit zum Verweilen ist nicht. Wir wollen an einer Bootstour teilnehmen.

Bei dem Namen Kosi Bay, würde man natürlich annehmen, dass es sich um einen Ort oder eine Unterkunft am Meer, an einer Bucht handelt. Aber der Name täuscht. Die Kosi Bay Lodge liegt an einem See, genauer gesagt am Nhlange See, der dritte und größte See einer Verkettung von vier Seen. Der nördlichste See, der vierte See bildet dann die Öffnung zum Ozean. Die Kette dieser vier Seen ist mit natürlichen Kanälen verbunden. Der vierte See, der, der am weitesten vom Ozean entfernt liegt, der Amanzamnyama See, ist ein Süßwassersee.

Wir begeben uns heute auf eine Bootstour, die auf dem Nhlangwe See beginnt. Das heißt, unsere Bootstour startet erst einmal mit einem Spaziergang. Unsere Lodge ist von einem Zaun umgeben, der die Nilpferde davon abhalten soll, nachts im Camp umherzuspazieren. Durch eine Tür gelangen wir auf die Nilpferd Seite des Zaunes. Der Weg führt uns durch einen dicht bewachsenen, saftig grünen Wald. Wir hören Kindergeschrei und schon bald haben wir das Ufer erreicht. Die Kinder und Jugendlichen tummeln sich im Wasser, machen Überschläge und springen wild in das kühlende Nass. Unser Bootsführer hat auf seinen Schultern das Benzin getragen und befüllt nun das Boot. Dann heißt es einsteigen, mit umgeschlagenen Hosenbeinen waten wir durch das Wasser zum Boot. Alle an Bord – mit nassen Hosen geht es los. Der Fahrtwind tut gut und erfrischt. Nur wenige Meter und wir sehen unser erstes Nilpferd im Wasser, gar nicht so weit entfernt von den tobenden Kindern. Gemütlich dümpelt es vor sich hin, bewegt sich kaum, nur die Augen sehen wir in unsere Richtung gehen. Der See klitzert in der bereits tief stehenden Sonne. Durch einen natürlichen Kanal gesäumt von hohem Schilf zu beiden Seiden und einer artenreichen Vogelwelt gelangen wir in den nächsten See, den zweiten See mit dem Namen Mpunwini. „Dieser hat einen höheren Salzwassergehalt“, wie uns der Kapitän erklärt. „Hier betreiben die Einheimischen vom Stamme der Tonga ihren über viele Generationen weitergegeben nachhaltigen Fischfang“. Im seichten Wasser entlang des Ufers, haben sie mit Holzstöcken kleine Krale gebaut, die Stöcke weit genug von einander entfernt gesteckt, um kleine Fische wieder freizugeben. Eine weite Kette dieser Krale zieht sich entlang des Ufers. Vögel lauern auf den Holzpfosten, um hier auch einen einfachen Fang zu machen.

Mit Blick auf die untergehende Sonne gleiten wir über das Wasser zurück zum dritten See. Dort entdecken wir noch einmal Nilpferde, dieses Mal eine größere Gruppe, die wir lange beobachten.

Den Abend lassen wir auf der erhobenen Terasse der Bar mit Blick auf den See in der Ferne ausklingen. Der Vollmond bietet noch ein letztes Schauspiel für den Tag, bevor wir in unsere Betten fallen.

Anreise über Piet Retief:

Entdecker Overload – Runde 2

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Und wieder einmal haben wir wilde Wochen hinter uns. Es ist so lage her, dass ich hier regelmäßig etwas für euch schreiben konnte, weil schlichtweg einfach keine Zeit war.

Vom 4. bis 11. Dezember Besuch von meiner lieben Freundin aus Deutschland. Eine Woche gemeinsam EntdeckerGlück pur. Keine Zeit diese ganzen Eindrücke wirklich zu verarbeiten, denn die Schulferien stehen an und ich fliege mit den Kindern nach Deutschland. Der Hund muss in die Pension und braucht kurzfristig noch Bluttests, Hektik bricht aus, aber es geht alles gut.

Vom 13. bis 21. Dezember Besuch bei der Familie in Deutschland. Wunderschöne Familienzeit und Spaziergänge, Spaziergänge, Spaziergänge und meine liebe Schwester wird 40.

Weihnachtsfeiertage in Dubai. Unbeschreiblich schöne, entspannte Familien- und Poolzeit. Baumschmücken, Raclette, Grillen mit Freunden, Expo. Gut gehen lassen.

27. Dezember bis 4. Januar Besuch von Freunden mit Baby. Mehr Expo, VIEL Regen, Feuerwerke zu Silvester, Grillen, Chillen und Erleben.

4. Januar bis 9. Janaur Besuch von einem Freund aus Deutschland. Expo.
Gleichzeitig 4. Januar bis 20. Januar (heute) Besuch vom Schwiegervater aus Deutschland.
Erster Besuch des Schwiegervaters in Dubai mit entsprechendem Programm.
Zusätzlich noch die Kinder seit 3. Januar im FernUnterricht über Zoom, wegen Corona Fällen in der Schule.

Nach 4 Wochen Besuch am Stück, Deutschland und Weihnachten, heute mal durchatmen und wieder schreiben. Und da kommt mir wieder die geläufige Frage in den Sinn: Und was machst Du da so?

Gestern habe ich mich mit meiner Freundin, die Anfang Dezember zu Besuch war, ausgetauscht. Mir war bewusst geworden, dass ich überhaupt nie Zeit und Gelegenheit hatte, all die Eindrücke, die wir gemeinsam erleben durften, irgendwie zu verarbeiten. Wir haben zu dieser Zeit jeden Moment 100 % genossen, aber dann war der Moment weg. Der nächste Moment und somit der nächste Eindruck stand an. Und ich will mich nicht beschweren oder jammern, ich will einfach nur feststellen, dass es schade ist und war, dass manchmal gar keine Zeit zum reflektieren und in Erinnerung rufen bleibt, weil ein wundervolles Ereignis, das nächste förmlich jagt.

Ich bin sehr glücklich, über jeden tollen Moment, jede Sekunde, die ich mit all den lieben Menschen um mich herum genießen durfte. Jedes Mal bin ich gerührt und dankbar, denn es ist nicht selbstverständlich. Es ist schön, wunderschön.

Und mit dem Schreiben und Teilen von meinen Erlebnissen, rufe ich diese EntdeckerGlück Momente bewusst aus meiner Erinnerung ab und finde somit dann doch irgendwann noch die Ruhe und den Moment, diese noch einmal zu reflektieren.

Regentage Dubai

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Wassereinbruch – überdurchschnittlicher Durchschnitt

Also wenn man mal so im Internet stöbert, wie viele Tage es durchschnittlich in den UAE regnet, dann findet man einen Wert von 0,8 Tage pro Monat.

Das Jahr 2022 erscheint mir persönlich somit bereits jetzt als das regenreichste Jahr, drinnen wie draußen. Am 31. Dezember fing alles an. Immer wieder Regen über den Tag verteilt. Irgendwann solch heftige Regenschauer, dass wir sämtliche Polster unserer Außenmöbel sogar von der überdachten Terrasse entfernen und ins Haus schleppen müssen. Das Wohnzimmer wird zu einem ungemütlichen Matratzenlager, fast wie diese chaotischen „Kissenecken“ in den 80ern. Super nervig. Zudem haben wir genau zu dieser Zeit noch Besuch von Freunden aus Deutschland. Ein Pärchen mit einem sechs Monate alten Baby, das zum Glück noch nicht in der Lage ist, sich von der Stelle zu bewegen, denn sonst wäre das heillose Chaos im Chaos noch von Babyaktivitäten getoppt worden. Da es im Jahre 2021 eigentlich kein einziges Mal geregnet hat, muss also schnell noch die Quote erfüllt werden. Schön. Da Statistiken im Internet auch meinen, dass es meist zwei Tage im Jahre regnet, fehlt also aus 2021 ein Tag. Dieser wird wohl gleich am 1. Januar nachgeholt. Und im direkten Anschluss, am 2. und am 3. werden wohl gleich noch die Tage von 2022 angehängt.

Für unser neu erworbenes Eigenheim ist es leider auch die erste Bewährungsprobe… durchgefallen, würde ich da mal zusammenfassen. Bereits am Silvestertag gesellen sich zu Kissen und Polstertürmen im Wohnbereich noch unzählige Eimer und Handtücher im gesamten Haus verteilt. Was mit leichten Rinnsalen im Treppenhaus von der Decke startet, steigert sich zu kleinen, stetigen Wasserfällen über die ganze Nacht. Aus der Decke über dem bedachten Bereich der Haustür ist der Wasserfall Niagarafall-mäßig unterwegs… Das kleine Flachdach, welches wir über das kleine Badfenster unserer Tochter erreichen können, hat sich in einen privaten SonderPool verwandelt. Zuerst steigt unsere 11-jährige Tochter durch das Fenster gräbt und fühlt im DRECK nach dem eventuell vorhandenen Abfluss, der aber wenn vorhanden, definitiv verstopft ist. Auf dem Nachbardach kommunizieren wir mit unseren Nachbarn, die ebenfalls mit exakt gleicher Überschwemmungssituation zu kämpfen haben. Erst als mein Mann sich zirkusfähig durch das kleine Fenster schlängelt, bessert sich langsam die Situation. Mit Eimern schöpfen wir im Team (er außen, ich innen) das Wasser nun vom Dach in die Toilette unserer Tochter. Nachdem ich doch anfange, mir Gedanken zu machen, dass bei den vielen Steinen, die mit reingereicht werden, eventuell bald auch noch die Toilette verstopft und überschwemmt, kommt das Küchensieb in der Toilettenbrille zum Einsatz und so filtern das Regenwasser steinfrei. Was für eine Aktion, was für eine Sauerrei…

Am Ende der Straße läuft derweil weiteren Nachbarn die Garage voll Wasser. Dessen ebenfalls 11-jährige Sohn steht knietief in der Garage im Wasser und verkündet, dass es sogar bis in Haus läuft. Leider ist die Straße zu deren Haus hin sehr abschüssig. Da geht es uns ja noch recht gut.

Das war unser Ende 2021 und unser Start 2022. Nebenbei hatten wir aber super schöne Tage auf der Expo, tolle Stunden mit tollen Freunden, ein super harmonisches Silvester mit mehreren Feuerwerken, die wir von unserer Dachterrasse (Klimaanlagen-Außenstelle) aus genießen durften. Ab 19 Uhr gibt es stündlich ein Feuerwerk im Global Village Vergnügungspark und um Mitternacht konnten wir sogar recht gut das Feuerwerk rund um den Burj Khalifa sehen. Selbst den Abschluss des Expo Feuerwerks haben wir noch auch weiter Ferne verfolgen können.

Toller Start also, neben dem ständigen Trocknen und/oder Austauschen der Handtücher, Eimern leeren, neuen Eimer an neuen undichten Stellen platzieren und ständig auf der Hut sein, dass es weitere Wassereinbrüche gibt. Es folgten Absprachen über Verbesserungsmöglichkeiten mit den Handwerkern und darauf Taten.

Noch sind viele Zimmerdecken braun-gelblich eingefärbt vom eindringenden Wasser, aber da warten wir mal mit den anstehenden Malerarbeiten, bis dann wirklich die Regenzeit 2022 überstanden ist.

Denn gestern war Tag 4 im Monat Januar, der durchschnittlich 0,8 Tage Regen….

Beruhigend war, dass auch im „fancy-schmancy“ Trump Golf Club am Neujahrstag, die gleiche Eimer-Tücher Situation herrschte, wie bei uns zu Hause 😉

Umzug – 14,2 km Entfernung

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Nach dem letzten, großen Umzug von 6030 km von Nandlstadt, Bayern nach Dubai, UAE erschien dieser Umzug von nur 14,2 km ein Klacks. Und so war es auch. Inwieweit man natürlich immer von einem Klacks bei einem Umzug und dem damit verbundenen Chaos über mehrere Tage, Wochen reden kann. Denn bis wieder alles seinen richtigen Ort am neuen Platz findet – das dauert…. Wir haben ja wirklich schon viel Übung

von den Eltern nach Freising – eins

von Freising nach Biedenkopf – zwei

von Biedenkopf nach Würzburg – drei

von Würzburg – nach Regensburg in eine Wohnung – vier

von der Wohnung in Regensburg in ein Haus – fünf

von Regensburg nach Milwaukee, USA – 1. Wohnung – sechs

von der 1. In die 2. Wohnung in Milwaukee – sieben

von Milwaukee nach Johannesburg, Südafrika (1. Haus) – acht

vom 1. Haus ins 2. Haus in Johannesburg – neun

von Johannesburg nach Nandlstadt, Bayern – zehn

vom gemieteten Haus in Bayern ins Eigenheim in Nandlstadt – elf

von Nandlstadt nach Dubai, UAE – zwölf

vom gemieteten Haus in Dubai in Eigenheit in Dubai – dreizehn

Trotz all der Übung, ist ein Umzug immer anstrengend, die Organisation drumherum, das Einleben, das Ordnung schaffen, das Einleben, die Infrastruktur drum herum wieder aufbauen usw. usw. Die Liste ist unendlich. Und jeder der das schon mal durchhat, weiß wovon ich spreche.

Den ein oder anderen Umzug haben wir mit sehr lieben, fleißigen Freunden gemanagt. Dieses Mal aber haben wir uns ein Umzugsunternehmen gegönnt. Einfach zu viel Umzug über die letzten Jahre und der vorletzte mit den fleißigsten Helfern das größte Desaster, denn sowohl mein Mann und ich KRANK und somit kurzfristig kurz nach Umzugsstart komplett ausgeknockt.

Dieses Mal also ein einfacher Umzug mit einem lokalen Umzugsunternehmen. Glückgriff und Volltreffer. Super Team, extrem schnell und zuverlässig.

Das Team rückte gar mit einem ganzen TeamBus an. Wie in einem Ameisenhaufen ging es bei uns zu und innerhalb kürzester Zeit, kurz nach meinem ersten Kaffee am Morgen war bereits das komplette obere Stockwerk verpackt. Wir staunten nicht schlecht.

Und wer hätte es gedacht? Bereits am ersten Abend war das neue Haus soweit eingerichtet, dass wir alle in einigermaßen fertigen Zimmern in den eigenen vier Wänden nächtigen konnten. Unglaublich. Wir hätten das nie gedacht.

Der nächste Tag, pünktlichste gestartet, verlief ebenso schnell und reibungslos und am Nachmittag war alles im Haus an einem Platz. Das vieles später wohl am falschen Platz sein sollte, war mehr der Tatsache geschuldet, dass die Räumlichkeiten im neuen Haus leicht umorganisiert wurden und noch werden… Aber es wird. Jeden Tag ein kleines Stück weiter.

Somit war der Umzug am Samstagabend fertig und am Sonntag konnten die Handwerker wieder weitermachen, denn die waren ja leider noch nicht fertig. Was aber auch nicht anders zu erwarten gewesen war.

Wir sind am 12. November im neuen Haus gewesen und langsam werden die Handwerker Besuche seltener. Es sei denn, wie gestern, dass unerwartet irgendwo Wasser aus der Wand quillt….

Fazit: Umzug, Dank tollem, professionellem Umzugsunternehmen perfekt über die Bühne gebracht. Und jetzt erstmal, hoffentlich, LANGE kein Umzug  mehr in Sicht, sondern einfach nur genießen, leben und gutgehen lassen.

Haustür, Fenster und Löcher in Wänden…

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Etwas, das uns von Anfang an nicht an unserem Hauses gefallen hat, waren die Fenster und Türen. Da alle Scheiben von außen dunkel „verspiegelt“ sind, fällt relativ wenig Tageslicht in die tollen Räume. Nach der Schlüsselübergabe und dem ersten wirklich vertraut werden mit den eigenen vier Wänden, kam uns sehr schnell die Idee, die Fenster im Wohnbereich direkt austauschen zu lassen, zwei der vier Fenster zu verbinden und eine große Schiebetür einzusetzen, sodass wir richtig viel Licht, Luft und Leichtigkeit in den Raum bekommen. Der Bauleiter, der am nächsten Morgen mit unserem doch nicht allzu kleinen Extraauftrag konfrontiert wurde, legte sich erst einmal für zwei Minuten schweigend, leicht blass um die Nase, mitten in eben diesem noch dunklen Wohnbereich auf den Boden… O.k., dieser Zusatz für die sowieso schon sehr knapp bemessenen 11 Tage Umbauphase, war keine Kleinigkeit. Ich half ihm ein bisschen zurück auf die Beine, in dem ich beteuerte, dass ich mich um die Beschaffung und Einbau der Fenster- und Türlieferanten kümmern würde. Somit auch für mich spontan eine große Herausforderung. Am nächsten Morgen erstmal ab ins Internet, dann ab ins Auto. Klinken putzen. Größte Überraschung bei dieser Tour, in welchen versteckten Industrie-„Hinterhöfen“ sich diese Anbieter befinden. Super spannend, kann ich euch nur sagen!! Da das Auffinden viel länger dauerte, als gedacht, habe ich nur zwei Anbieter abklappern können. Der erste machte einen guten Eindruck, war aber in keinster Weise auf wirkliche Besucher vor Ort eingestellt. Nichts desto trotz aber super freundlich und bereits ein Tag später war der verantwortliche Verkäufer bei mir vor Ort, drei Stunden später hatte ich das Angebot. Der zweite Verkäufer, mit dem ich telefonisch in dem etwas hübscheren Verkaufsraum nur telefonisch verbunden wurde, meldete sich nie wieder bei mir.

(Wenn also jemand wirklich glaubt, Dubai sei überall nur Glanz, Glamour und Luxus… – hier geht alles und hier gibt es alles.)

Somit fiel die Wahl ganz gezwungen spontan auf den einen Anbieter. Da aber sowohl die Qualität der Rahmen und Fenster im „Showroom“, als auch die Ausführungen des Verkäufers im persönlichen Gespräch ganz nach unseren Vorstellungen verlaufen war, war das keine schwierige Entscheidung. Zudem importiert die Firma ihre UPVC Profile auch noch aus Deutschland.

Nicht ganz so spontan und schnell ließ sich die Wand davon überzeugen, dass sie Raum für Licht geben sollte. Es waren so viele Stahlstreben in der Wand verarbeitet, dass es unbeschreiblich viel Lärm und Staub für die Nachbarn hieß. Ich fühlte mich so schlecht, dass ich zu beiden direkten Nachbarn je mit einem großen Blumenstrauß UND eine sehr großen Leckerli-Packung eines bekannten deutschen Süßwarenherstellers erneute Klinken putze. Was für eine Freude bei den Nachbarn über die nette Geste und was für eine Freude bei mir über die netten Nachbarn. Ich war regelrecht beflügelt von diesem Gefühl. Denn in unserem Mietshaus zuvor kannten wir seit einem Jahr keine einzige Person in unserer kompletten Nachbarschaft.

Neben der großen Fensterfront tauschten wir ebenfalls die Badfenster in den drei Bädern aus, die sowieso gerichtet werden mussten.

Gerade just in diesem Moment sitze ich hier und bekomme heute auch noch meine neue Haustüre.

Welche Freude, damit nun gleich noch das Maximum an Lichteinfall geschaffen zu haben.

Bei Einzug waren zwar die Fensterrahmen alle eingesetzt und die Schiebetür verschließbar, allerdings kam das Glas nicht rechtzeitig… und wir mussten mehrere Tage mit verbarrikadierten Fensterrahmen leben, die somit natürlich erstmal jeglichen kleinsten Lichteinfall verhinderten.

Das Fenster im unteren Bad war gar für mehrere Tage sowohl ohne Rahmen, als auch ohne Verbarrikatierung, da die Fliesenleger noch die begehbare Dusche rund um das neue Fenster fliesen und verfugen mussten. Zum Glück wohnen wir jetzt in Dubai und ich habe mir wirklich keine Gedanken gemacht, dass jemand hier nachts einsteigen könnte.

Aber, was soll ich sagen. Jetzt haben wir einen wunderschönen lichtdurchfluteten Wohnbereich und in etwa zwei Stunden auch noch einen ebenso lichtdurchfluteten Eingangsbereich. Wunderschön.

Nachteil: Wir sind jetzt so begeistert von den neuen Fenstern, dass sicher im Laufe des nächsten Jahres noch das ein oder andere weitere ausgetauscht werden wird.

Auch der Bauleiter ist total begeistert von dem Anbieter und die beiden arbeiten mittlerweile auch sehr innig zusammen… Ich sollte da mal nach Provision fragen.

Schließlich war ich auf Fenster- und Türenjagd in düsteren Hinterhöfen unterwegs 😉

Zur Erklärung: Wir wollten keine Metalltür in günstig (hier am häufigsten im Angebot, eben auch im China Markt – Dragon Mart. Oder in verschiedenen anderen sehr schmucken Show-Räumen von internationalen Anbietern. Wir wollten auch keine Holztür, sondern hatten uns auf UPVC entschieden. Da wir sowohl in Deutschland, als auch damals in Südafrika solche Türen hatten uns sehr, sehr zufrieden waren. Und für UPVC gibt es nicht ganz so viele Anbieter.

Vorher:

Während den Bauarbeiten:

Nachher:

Bad Renovierungen        

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Wasser marsch…

Wir hatten das große Glück, dass das Bad im Elternschlafzimmer bereits komplett renoviert worden war, vor gar nicht allzu langer Zeit und dies auch sehr geschmackvoll. Leider waren die beiden Bäder der Kinder in einem schlechten Zustand. Die Toiletten schrecklich, die Aufbauten hinter den Toiletten in einem sehr littichen Zustand. Littich…? Wohl „hessisch“ für eine wirklich schwache Ausführung; eben einen schlechten Zustand. Die mit Folie überzogenen Waschtische mit Waschbecken durchweicht im unteren Bereich, die Folie lose an allen Ecken und Enden und die Fenster schlossen auch nicht wirklich richtig

Des Weiteren war im unteren Bereich ein „Powder Room“, darüber habe ich im Artikel „Haussuche“ bereits berichtet. Daneben liegt die „Study“ (ebenfalls im Artikel Haussuche zu finden), die von uns zum Gästezimmer umfunktioniert werden sollte. Somit brauchte aber dieser Powder Room, der nun als Badezimmer für Gäste fungieren soll, auch eine Dusche und eine generelle Überholung und auch hier ein neues Fenster und eine Tür! Große Pläne also schon für 11 Tage…. (neben all den anderen Ideen, die wir für die 11 Tage entwickelt hatten)

Für die Fenster habe ich eine Lösung gefunden, davon die Tage mehr. Den Rest übernahmen die fleißigen Arbeiter, die zu Hauf das Haus belebten. Ich habe Stunden im Dragon Mart, einem Chinesischen Alleshändler Riesenmarkt, verbracht, um Toiletten, Waschtische, Armaturen usw. usw. zu wählen, zu bestellen und natürlich zu zahlen. Es lief alles Hand in Hand.

Keines der Bäder war dann leider beim Einzug komplett fertig, aber kurze Zeit später zumindest zwei davon.

Wobei dann ein Bad wieder stillgelegt wurde, nachdem dann das untere Gästebad fertig angeschlossen war, denn bei der Abnahme gab es eine Überraschung. Ich habe mit dem Bauleiter und dem „Übersetzer“ die Anschlüsse der Armaturen überprüft. Wasser marsch. Und leider kam das Wasser nicht nur aus den Hähnen, Brausen und Köpfen, sondern auch aus einem „Gartenschlauch“, der über der Dusche aus der Decke baumelte… Das erklärte dann eventuell auch, warum in dem darüber liegenden Bad am Abend zuvor kein Wasser mehr lief. Somit wurde dann wieder das obere Bad auseinandergenommen…. Tief durchatmen, am Besten mal kurz meditieren und bloß nicht aufregen. Es wurden wieder Fliesen rausgerissen, die Toilette abgeschraubt und somit zog erneut, in dem so frisch geputzten Bad, CHAOS und Dreck ein. 1,5 Tage später waren beide Bäder wieder funktionsfertig und das Problem gelöst. Endlich.

Jetzt musste nur das Gästebad noch verputzt werden und die Tür gesetzt werden. Auch das ist jetzt soweit fertig. Fehlt noch das Licht, der Spjegel und die Reinigung und ein paar Kleinteile…

Die Bäder strahlen in einem neuen Glanz, es macht uns wirklich glücklich und wir sind froh, uns zur Erneuerung durchgerungen zu haben.

Sprachbarrieren: In den Kinderbädern ist es fast unmöglich einen Toilettenpapier-Halter anzubringen. Denn auf der einen Seite ist die gläserne Duschwand und auf der anderen Seite der nagelneue Waschtisch… Leider hatte ich bereits die Wandhalter gekauft, weil ich das Problem vorher nicht erkannt hatte. So waren die Arbeiter eifrig dabei mir Handtuchhalter anzubringen und eben auch die Halter. In den Kinderbädern war ich ratlos und erklärte in einfachstem Englisch (meiner Meinung nach) die Halter sollen NICHT angebracht werden, ich würde mich am nächsten Tag entscheiden. „NOT today, will decide/will tell you TOMORROW“. Mit entsprechenden abwinkenden Handzeichen… Ich war keine zwei Minuten aus dem Bad, da höre ich die Bohrmaschine…. Somit haben wir jetzt zwei Löcher an nicht vorgesehener Stelle in den neuen Fliesen, die „professionell“ wieder zugespachtelt wurden, nachdem aus meinem Wutanfall offensichtlich klar zu verstehen war, dass wohl etwas falsch gelaufen war….

Fliesen Suche

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Wie ich ja schon einmal erwähnt habe, haben wir ein Haus gekauft. Die Übergabe rückt immer näher, am 1. November erhalten wir spätestens den Schlüssel. Dann startet die kurze, heftige Umbauphase, denn bereits am 14. November müssen wir den Schlüssel von unserem jetzigen zu Hause übergeben. 

Die komplette obere Etage im Haus soll neu gefliest werden. Jetzt heißt es Fliesen suchen. Erste Empfehlung von Bekannten: Dragon Mart.

Dieser alleine ist bereits ein Erlebnis für sich… Ein überdimensionaler China Markt zieht sich drachenförmig über eine sehr, sehr große Fläche von etwa 150.000 m2 und beherbergt um die 4000 Anbieter. Am Wochenende sind die Hallen der Märkte gut gefüllt und wir müssen uns geduldig durch die endlosen Gänge kämpfen, die kleinen Nebengassen bloß nicht aus den Augen lassen, um irgendwann endlich auf Fliesen-Anbieter zu stoßen. Denn es gibt hier alles, was man sich vorstellen kann. Sofort im ersten Shop finden wir tatsächlich die Fliese, die uns auf Anhieb sehr gut gefällt. Da weder mein Mann und schon gar nicht ich die Qualität der Fliesen aus China beurteilen können, bin ich heute erneut mit unserem Handwerker, der den Umbau leiten und organisieren wird, zum Dragon Mart aufgebrochen. In der Hand die Visitenkarte des Shops mit unseren Wunschfliesen. 40 Minuten lang habe ich erfolglos versucht, den Shop wiederzufinden. Die nicht gerade angenehmen Dämpfe des umfangreichen Warenangebotes brannten in meinen Augen. Die Covid-19 Schutzmaske erschwerte das Atmen der sowieso schlechten Luft. Ich war fix & fertig und eben auch erfolglos. Also habe ich den Laden angerufen. Der überaus nette Verkäufer am Ende der Leitung hat dann angeboten, mich an einem Eingangstor abzuholen. Hätte ich das mal gleich vereinbart, hätte ich mir viel sinnlose, ermüdende Rennerei ersparen können. Meinem Bauleiter konnte ich nach Ankunft den Google Standort senden und ihm somit die Suche erleichtern. Die Fliesen wurden für gut befunden und gekauft. Selbst das Zuschneiden der Fliesen-Fußleisten inklusive der ordentlichen Begradigung der Ränder organisiert der Fliesenverkäufer. 50 % Anzahlung sofort in bar fällig (bei Kartenzahlung 3 % mehr – das erklärt die immer unglaublich langen Schlangen vor allen Geldautomaten im Markt) Sogar die Organisation der Anlieferung konnte sofort vor Ort geregelt werden. Die Fliesen müssen nämlich im Lager in Fudschaira abgeholt werden und zum 1. November am neuen Haus angeliefert werden. Alles erledigt. Hoffen wir mal, dass alles auch so funktioniert.

Fliesenfachgeschäft:

Es gibt noch einen großen, bekannten Fliesenhersteller im Nachbar-Emirat Ras al Khaimah. RAK Ceramics. Dieser hat auch einige Verkaufsstellen in Dubai. Zu einer bin ich hingefahren, um mir ein Vergleichsangebot einzuholen. Während im China Mart die Läden natürlich sehr einfach und „rustikal“ ausgestattet sind – Fliesen lehnen an der Wand, die Artikelnummern händisch auf die Seiten geschrieben, muss ich mich durch die unübersichtliche Menge Fliesen vorarbeiten, geht es in den hübschen, sauberen Showrooms von RAK ganz anders zu.

Ein Verkäufer empfängt mich und fragt nach meinen Wünschen. Dementsprechend werde ich an eine Wand geführt und mir wird mein Fliesen“katalog“ erklärt. Per Knopfdruck kann ich mir die Seiten ausfahren lassen und mir die hübsch gestalteten „Katalogseite“ anschauen. Mir gefällt auch die ein oder andere Fliese, aber trotzdem bleibt die China Markt Fliese mein Favorit.
Die Preise und Qualität bei RAK sind natürlich um einiges höher.

Baumarkt:

Um auch alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, begeben wir uns auch noch ein einen Baumarkt. Ein sehr großer ist der ACE in Festival City, direkt neben dem Ikea. Hier empfängt uns laute Weihnachtsmusik und Unmengen an Weihnachtsdeko, aber keine Fliesen. Einzige Bodenbeläge im Angebot sind Laminate für Innen und Kunstrasen für Außen.

Mit Vorfreude erwarte ich unsere Fliesenlieferung am 1. November.

Schuluniformen

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Deutsche Internationale Schule in Dubai         

In Dubai an den Schulen herrscht Schuluniform-Pflicht. Unsere Kinder waren freudig aufgeregt und tragen noch heute die Uniform gerne. Es gibt morgens keine Diskussionen oder Überlegungen, was angezogen wird – es steht einfach immer fest.

Wir kamen erst 12 Tage vor Schulstart in Dubai an. Ich habe vorab bereits bei Threads, einem der beiden Ladenketten die Uniformen der deutschen Schule anbieten, einen Termin online gebucht. Was sich als absolut ratsam herausgestellt hat. (Die zweite Ladenkette heißt Stitch)

Als wir uns in der Mall dem Threads Laden näherten sahen wir bereits eine lange Schlage vor dem Schulshop. Denn hier werden allerlei Uniformen von sehr vielen Schulen in Dubai angeboten, dementsprechend großer Andrang herrschte. Dank der online Buchunggsbestätigung kamen wir relativ zügig dran. Wir wurden von einer Empfangsdame einem Verkäufer hinter einer Theke zugewiesen. Dieser hatte alle erforderlichen Uniform Stücke zum Anschauen auf einer Stange für uns parat. Natürlich nicht die passenden Größen, die wurde dann aus einem Lager zur Anprobe für uns herangeschafft. Die Kinder hatten einen riesen Spaß, die Klamotten mit viel Aufregung anzuprobieren. Es war ein Trubel und eine Lautstärke in dem Laden – unglaublich.

Wir haben für den Start für unseren Sohn:
drei kurze Hosen, fünf Poloshirts, einen V-Ausschnitt Strickpullover gekauft und eine lange Hose mussten wir extra schneidern lassen.

Für unsere Tochter haben wir folgende Artikel zum Start gekauft:
zwei Röcke und ein Skort (ein Hosenrock – mittlerweile ihr absoluter Favorit), fünf Poloshirts, eine Strickjacke und eine lange Hose.

Außerdem kam noch in den Warenkorb für beide zwei Sport-Shorts inklusive zwei Sport-Shirts gekauft, je eine Baseball Kappe, ein Paar Schulschuhe in schwarz (mit schwarzer Sohle), und ein Paar weiße Turnschuhe für den Sportunterricht.

Was ich anders machen würde:
– den V-Ausschnitt Strickpulli und die Strickjacke würde ich durch eine Kapuzen-Sweatshirt Jacke ersetzen
– die schwarzen Schuhe haben wir in diesem Sommer für das sechste Schuljahr aus Deutschland mitgebracht. Erheblich günstiger.
– für die Sportuniform hätte ein Set ausgereicht.
– die langen Hosen haben die Kinder bis jetzt kein einziges Mal getragen.
– auch die Baseball Kappe hatten die Kinder kein einziges Mal auf.

Schulranzen und Mäppchen, sowie eine Tasche für die Kunstsachen haben wir ebenfalls gekauft.

Hier haben viele Kinder einen Trolley für ihre Schulsachen. Diesen finde ich allerdings für Buskinder eher unpraktisch.

Bei dieser Grundausstattung für zwei Kinder kommt schon eine stattliche Summe zusammen.

Kleiner Tipp für später:
Es gibt eine tolle DISD Flohmarkt – Whats App Gruppe, in der auch immer wieder Schuluniformen angeboten werden. Dort unbedingt nach Ankunft aufnehmen lassen.

Stecker und Steckdosen

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Eine kleine kurze Anekdote von gestern. 

Wir haben eine elektrische Zahnbürste, noch aus Deutschland. Für mich die Revolution der Zahnbürsten, die Philips Sonicare. Nun hat genau die, leider Anfang der Woche den Geist aufgegeben. Also habe ich mich bezüglich der Preise informiert und eine neue gekauft. Die Alternative wäre gewesen, dass mein Mann eine aus Österreich mitbringt, wo er sich momentan geschäftlich für ein paar Tage aufhält. Ich habe dieses Angebot abgelehnt und fand die Preise hier absolut o.k. und habe sie somit in der Apotheke meines Vertrauens erstanden.

Ich habe die Zahnbürste ausgepackt, kurz getestet, dass sie funktioniert und habe die Verpackung gewissenhaft in der Recycling Tonne entsorgt. Jetzt wollte ich gestern die lokal gekaufte Zahnbürste im Bad in Betrieb nehmen und dann war da ein kleines Problem…

Denn in den Badezimmern hier, gibt es nur eine Steckdose für Rasierer. Dort konnten wir das alte Ladegeräte mit der „deutschen“ Steckerversion anschließen. Nun aber hat die in Dubai gekaufte Ladestation leider den lokalen 3er Stecker und somit können wir ab jetzt die Zahnbürste nicht mehr im Badezimmer laden… Wo bitte schließt man sonst seine Zahnbürste an? Soll ich die jetzt im Schlafzimmer stehen haben oder in der Küche oder gar im Esszimmer? Könnten wir alle direkt nach dem Essen immer Zähneputzen. Ich könnte eine alte Waschschüssel mit Wasserkaraffe daneben platzieren – so als kleines Kunstwerk oder als Gag…

Natürlich nur ein kleines Problem, welches mich aber gestern ziemlich genervt hat und ich mit euch teilen wollte. Wo meine Zahnbürste in Zukunft geladen wird… weiß ich leider noch nicht.

Alle Steckdosen hier haben die britischen 3er Stecker. In jedem Supermarkt gibt es bezahlbar Adapter, gerne und oft auch Mehrfachadapter zu kaufen, also generell kein Problem. Nur in Kombination mit der besonderen Rasierersteckdose im Bad harmonieren diese leider nicht…

Ich werde mal versuchen, die neue Zahnbürste mit der alten Ladestation zu laden…

Hätte ich doch das Angebot meines Mannes angenommen!

 

Foto: die schwarze Ausführung ist die neue Zahnbürste