Kleine Radtour…

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… Dubai Creek und Beach.

Dieses Mal entlang des Dubai Creek. Zumindest teilweise, denn die Radstrecke ist nicht soweit ausgebaut, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Wir fahren mit dem Taxi zu den Ubora Towers in Business Bay. Hier leihen wir unsere drei Careem Räder und suchen uns einen Weg hinunter zum Creek. Den Weg, den wir finden, führt uns durch einen kleinen Grünstreifen mit Palmen. Ziemlich holprig, kann ich sagen. Am Creek angekommen werden wir sofort mit einem Burj Khalifa Blick überrascht. Ich muss gleich ein Foto machen. WOW. Wir wollen heute aber Richtung Meer fahren. Plan ist, dort dann noch einen Drink in einer der Strandbuden zu nehmen. Wir radeln los, nach links… Erstmal nur in der Sonne, aber der Fahrtwind kühlt. Leider ist schnell klar, dass der Akku des E-Bikes meines Sohnes leer ist oder nicht funktioniert und der Sattel auch nicht will, wie wir wollen. Damit er nicht demotiviert ist, tauschen wir die Räder. Lieber strample ich ein bisschen mehr, bevor er die Lust verliert. Es läuft. Wir passieren die Gegend in der die Musikshow La Perle aufgeführt wird, immer weiter Richtung Meer. Wir passieren eine toll geschwungene Fußgängerüberquerung. Kurz nach einer großen Baustelle, vielleicht auch Bauruinen Ansammlung am Ufer, die zum Glück Schatten wirft, hört der Radweg auf. Was nun? Zurück zur Überquerung – der Tolerance Bridge. Die Auffahrt startet mit Stufen… Aber der Aufzug bringt uns klimatisiert auf Brückenhöhe. Und zu unserem Glück, gibt es am Ende der Brücke eine weitere Careem Radstation, so dass wir das defekte Rad austauschen können. Das ist wirklich super unkompliziert bei Careem und kostet nichts extra. Jetzt läufts. Bis wir auf ein Schild stoßen: Räder verboten… Es ist nichts los auf dem Weg und wir entschließen uns, einfach weiterzufahren. Bis auch dieser Weg irgendwann wieder endet. Wirklich endet. Nur zu Fuß käme man noch über Sand und Dreck weiter endgültig zum Meer.

Aber auch hier, wieder eine Brücke. Aufzug, erster Stock, über die Brücke rüber und schon sind wir unerwartet schnell an der Strandpromenade. Was für eine Überraschung. Den Abschied kennen wir schon und haben uns schon bei der letzten Tour in ihn verliebt. Herrlich – mit Meerblick und frischem Meereslüftchen auf dem Radweg entlang des Meeres. Und das an einem schulfreien Montag. Ich liebe es. An einer Strandbude in Türkis und Rosa gönnen wir uns einen Lemon & Mint Drink mit unbezahlbarem Ausblick.

Wir radeln insgesamt knapp 14 km, hatten wundervolle 1,5 Stunden EntdeckerGlück in Dubai und zahlen dafür gerade einmal insgesamt 60 AED für die Räder.

Wann geht´s wieder los? Ich bin dabei…

An der Station, an der wir eigentlich die Tour beenden wollten, sind leider alle Radstationen belegt. Also geht es noch ein Stückchen weiter, gar nicht so schlimm. An der nächsten Station, kurz vorm Burj al Arab, am Jumeirah Beach 2, werden wir dann fündig und können die Räder wieder eindocken.

Kinder und ich rundum glücklich.

Imker und Honig            

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in den Hatta Bergen.

Wir haben so viele tolle Entdeckungen auf unserem letzten Roadtrip gemacht. Sehr informativ und spaßig war ein Besuch des „Hatta Honeybee Garden and Discovery Center“.

Über sehr holprige Straße, so dass wir kurzzeitig schon meinen, wir haben ein weiteres Hinweisschild verpasst, gelangen wir zum BienenZiel. Wir werden super nett empfangen und in lustige Imkeranzüge gesteckt. Allein das ist ein riesen Spaß, nicht nur für die Kinder. (Es gibt sogar extra ImkerKleider für Frauen in traditionellen, arabischen Kleidern oder Umhängen).

Wir bekommen einen kurzen, informativen Film gezeigt, bevor wir von einer sehr motivierten und kompetenten Führerin in den Garten geführt werden. Sie erklärt uns die verschiedenen Gewächse der Gegend und zeigt uns die Entwicklung der Bienenstöcke. An einem für die Hatta Region typischem Bienenstock können wir die vielen kleinen Summer dann sehr nah betrachten und gar das Surren mit den Händen spüren. Super faszinierend und informativ.

Die Tour endet mit einer kleinen Honigverkostung und natürlich, obwohl Honig hier wirklich ein sehr, sehr teures Gut ist, nehmen wir noch ein Glas mit.

Jetzt haben wir ein bisschen Hatta Geschmack aus dem Urlaub zu Hause, der uns den Alltag versüßt.

Iglu in den Hatta Bergen

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Mein ÜbernachtungsFavorit…

… auf unserem letzten Roadtrip. Das weiße Kuppelzelt mit überdimensionalem Panoramafenster ist einfach ein Traum. Davor stehen vier leuchtend orangene Campingstühle mit Blick auf die Berge. Der kahle, steinige Boden um unsere Zeltplatte herum ist trist, aber schön. Auf unserem „Zelt-Grundstück“ steht in guter Entfernung vor jedem Zelt noch ein gemauerter Grill. Und es ist klar, wir werden diesen Traum heute nicht mehr verlassen. Wir lümmeln in den Campingstühlen, lesen und genießen die Ruhe und den Blick auf die Berge. Die Nachbarzelte können wir komplett ausblenden. Außer uns scheint auch noch niemand angereist zu sein. Ein Traum. Beim Check-In hatte man uns eine Telefonnummer gegeben, unter der wir ein Grillpaket bestellen können. Das machen wir auf jeden Fall. Ein Braai, wie der Südafrikaner sagen würde… wir fühlen uns auch ein bisschen, wie in einer Hütte im afrikanischen Busch. Tolle Erinnerung und jetzt Realität. Wir bestellen nicht nur Grillgut, sondern auch noch gleich ein paar Getränke (nur alkoholfrei verfügbar). Alles wird mit einem kleinen off-road Golfcart angeliefert. Mit dem auch wir mit unserem Gepäck vom Parkplatz zum Zelt geliefert wurden. Denn der Zeltbereich ist autofrei.

Das Grillpaket umfasst auch Kohle, Grillbesteck, Teller und Besteck. Wir heizen erstmal an und widmen uns dann den vielen Platten… haben wir so viel bestellt? Es kommt uns doch sehr komisch vor. Das ein oder andere meinen wir auch gar nicht bestellt zu haben. Und die Menge! Wow. Da ist doch was schiefgelaufen. Und schon klingelt das Telefon in der Hütte… falsche Lieferung. Aber wir haben ja leider schon überall mal reingeschaut… Somit ist jetzt kein Austausch mehr möglich. Wir grillen und grillen und grillen und haben Wegverpflegung für den nächsten Tag – das ist sicher. Es schmeckt köstlich. Wir sitzen an unserem Tisch, einer alten, großen Kabeltrommel, auf kleineren Kabeltrommeln. Der Blick der Berge ist der Nachtisch.

An unserem Zelt fahren immer mal wieder kleine Gruppen auf elektrischen „Off-road“ Rollern vorbei. Vielleicht noch eine Aktivität für morgen für uns…

In unserem Zelt werden noch zwei Zusatzbetten vor dem Panoramafenster für die Kinder aufgestellt. Warum diese nicht gleich da waren? Vielleicht, um uns den wahren, vollen Bergblick zu gewähren – auch aus dem Zelt. Die Betten sind da, wir haben zu viert gut Platz in dem klimatisierten Zelt.

Aber bevor wir uns in die Betten kuscheln, hocken wir noch lange in den Campingstühlen vorm Zelt… Sterne zählen…

Karama

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Stadtteil – Dubai

Ich habe ja bereits angekündigt, dass ich die letzten drei Wochen so unbeschreibliche viele Eindrücke rund um Dubai sammeln konnte. Ich weiß fast gar nicht, wo ich anfangen soll… und was ich mit euch zu erst teilen möchte.

Ich habe mich für ein eindrucksvolles Erlebnis zu Fuß in der Stadt entschieden. Mal wieder ein Photowalk und mal wieder mit einer lieben Freundin aus Deutschland und ebenfalls erneut mit Gulf Photo Plus. Die Tour startete um 16:30 Uhr und dauerte etwa 3,5 Stunden.

Wir waren eine sehr bunt gemischte, sympathische Gruppe, geleitet von Raz, der selber eine Zeit lang im Stadtteil Karama gelebt hat. Er konnte uns mit spannenden Details und Geschichten, rund um den Stadtteil versorgen und hatte sehr interessante Tipps und Tricks rund ums Fotografieren.

Karama ist ein sehr alter Stadtteil. Laut Raz wohnen hier heutzutage sehr, sehr viele Taxifahrer. Wir bekommen gleich zu beginn ein paar architektonische Hintergrundinformationen, lernen sofort ein paar Kameratricks, bevor wir gleich zu Anfang einen unscheinbaren Hausflur eines kleinen Hochhauses betreten… Verwunderung unter den Teilnehmern… Und dann erwarten uns fünf junge, sympathische Blumenmänner in ihrem kleinen Laden. Hier binden sie unermüdlich Blumenketten aller Art, die in Kühlschränken (in denen im Supermarkt vielleicht der Käste oder die Getränke aufbewahrt werden) gelagert werden. Nie hätten wir diesen Laden gefunden und nie hätten wir ihn betreten. Die Männer kennen die Photowalk Besucher und sind begeisterte Fotomodels.

Er führte uns u.a. durch ein Gebiet von Gassen mit immer wiederkehrenden, gleichen Innenhöfen, halbrunden Balkonen an vierstöckiger Häuser. Nur die unterschiedlichen Farben der Metallgriffe an den Balkonen oder Treppenaufgängen, lassen einen die Unterschiede erkennen. Rot, Gelb, Blau und Grün. Diese Siedlungen wurden in den 80er Jahren, laut Raz, von Sheikh Rashid gebaut, um die „gestrandeten“ heimatlosen Omanis aus Sansibar zu beherbergen.

Immer wieder folgen Fotostopps mit Erklärungen der verschiedenen Kameraeinstellungen für jeden Teilnehmer individuell. Ich bin nur mit meinem iPhone unterwegs, ohne Kamera, aber bekomme auch jedes Mal wertvolle Tipps.

Eine Überraschung folgt heute der nächsten: Raz macht einen unerwarteten Stopp in einem kultigen Restaurant irgendwo, mitten drin in Karama. Unsere neun-köpfige Gruppe füllt die Terrasse überrascht und die Bedienungen sind gleich begeistert. Raz bestellt allerlei gemischte Teller zum Teilen mit Fingerfood, wie u.a. frittierte Zwiebelbällchen, über Samosas und frittierten Bananen, weitere gefüllte Teigtaschen und für jeden einen Karak Tee und Wasser. Wir beschließen ein Gruppenfoto von der Bedienung machen zu lassen, was diese sofort motiviert, selber noch ein Selfie mit uns im Hintergrund zu machen. Ein Kollege eilt noch herbei und will auch noch mit aufs Bild. Es herrscht so wundervoll ausgelassene, gute Stimmung. Herrlich. Wir bekommen noch in Essig eingelegte Ananas, die bei mir keine Begeisterung auslöst… Zum Abschluss müssen wir uns für die Restaurantbetreiber noch aufstellen und es werden weitere Gruppenfotos von uns gemacht. Was für ein Spaß im Manchatti Restaurant.

Gestärkt und beflügelt gelangen wir immer tiefer nach Karama hinein. Die Häuser werden gefühlt älter und, sagen wir mal: „verwohnter“. In der eintretenden Dämmerung hören wir noch eine wahre Gruselgeschichte von einem der brutalsten Mehrfach-Morde der Stadt, die sich in dem Haus vor uns im Januar 1992 abgespielt hat. Da läuft einem ein Schauer über den Rücken…
Wir queren eine Straße und geraten an eine große „Baustelle“. Mehrere Häuser sind abgerissen, der Schutt noch nicht abgetragen. Bagger oben auf den Schutthaufen. Es ist bereits dunkel und die Szenerie ist wirklich skuril… Am Rande des Schuttes, vor einer momentan noch stehenden Häuserreihe, steht ein junger Mann und grillt Fleischspieße im Licht seiner Mobilphone Taschenlampe. Raz tritt auf ihn zu und wechselt ein paar Worte und animiert uns auch gleich, Spieße zu probieren. Meine Freundin und ich sind die ersten Mutigen. Gegen wirklich kleines Geld gönnen wir uns zwei Spieße im Schein der spärlichen Beleuchtung. Ein Teil der Gruppe klettert auf den Trümmerhaufen herum, wir verweilen neben einem kultigen Monobloc Plastikstuhl und bestaunen die surreale Szene. Ich erfahre gerade überhaupt erst jetzt, dass dieser Plastikstuhl, den JEDER kennt, so ein Kultobjekt mit einer echten Geschichte ist.

Nach erfüllten, eindrucksvollen Stunden in Karama verabschieden wir uns aus den mittlerweile gut gefüllten Gassen, in denen an jeder Ecke die Bewohner in den Lokalitäten essen, reden und einfach das Leben genießen. Der Kopf ist gefüllt mit unzähligen wunderschönen Eindrücken und wir hoffen natürlich, dass die vielen Fotos, die wir gemacht haben, etwas von diesem Erlebnis wiederspiegeln werden. Ich finde ja…

Schlüsselübergabe und UmBauBeginn

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Am 1. November 2021 haben wir ihn dann in den Händen: unseren Schlüssel für´s Eigenheim.

Und damit noch gleich eine große Ladung ORGANISATION an der Backe. Von Arbeit kann ich nicht reden, denn in diesem Falle werden wir arbeiten lassen. Viele, die bei unserem letzten Umbau (2018) so fleißig mitgeholfen haben, können unsere Entscheidung nur zu gut verstehen. Zudem haben wir natürlich hier nicht das super fleißige Freunde-Backup von ganz besonderen Wichteln, die uns in Nandlstadt so unbeschreiblich toll unterstützt haben. Also lassen wir jetzt arbeiten. Ich habe durch eine Empfehlung einer Freundin einen top Umbauleiter gefunden. Duncan. Ohne ihn und sein Team hätten wir nie den groben Umbau in 11 Tagen geschafft. Denn nur 11 Tage lagen zwischen Schlüsselübergabe und Einzug. Unser Mietvertrag im alten Haus lief zum 14. November aus, also musste gezwungenermaßen der Umzug am 12. Und 13. November über die Bühne gehen. Und wir haben es geschafft. Mit kleinen und größeren offenen Baustellen, aber so einer Grundlage im Eigenheim, dass man dort wohnen kann. Zwar war nur ein Bad ganz fertig, aber das ist wohl eher ein Luxusproblem, wenn nur eines von vier Bädern frei ist. Fast lächerlich, darüber zu reden, aber leider war halt trotzdem nach Einzug Staub und Bauarbeiter im ganzen Haus auf meinem Tagesordnungspunkt.

Es ist nicht das erste Haus, welches wir gekauft und umgebaut haben, bzw. umbauen lassen haben.

Interessant ist, dass man hier nur minimalistisch mit den Bauarbeitern kommunizieren kann, denn die wenigsten können ausreichend Englisch. Ich bin mittlerweile umbautechnisch mit einem sehr guten, umfangreichen Vokabular ausgestattet, nach diversen Baustellen 😉, eben auch in Südafrika. Dort allerdings, war es überhaupt kein Problem mit allen Bauarbeitern fließend zu kommunizieren. Vielmehr habe ich so viele Vokabeln rund um das Thema Hausbau gelernt. Hier in Dubai muss man eigentlich immer warten, bis der „Mittelmann“ wieder vorbeischaut, um den Arbeitern die Arbeiten oder Anliegen zu erklären. Schon gewöhnungsbedürftig.

Aber heute ist der 24. November und ich kann nur sagen, der Großteil ist jetzt endlich geschafft. Die gröbsten Arbeiten im HausInneren abgeschlossen. Nur noch Kleinigkeiten und etwas Außenbereich steht noch an. Und natürlich das finale Dekorieren und Verräumen… Das wird sicher noch eine ganze Weile dauern, aber ich lasse mir jetzt auch Zeit, denn die 11 Tage Umbau (neben Besuch aus Deutschland und Schulalltag) waren wirklich hart. Und wenn täglich um die 20-24 Arbeiter auf der Baustelle rumwuseln… Hut ab.

Fliesen Suche

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Wie ich ja schon einmal erwähnt habe, haben wir ein Haus gekauft. Die Übergabe rückt immer näher, am 1. November erhalten wir spätestens den Schlüssel. Dann startet die kurze, heftige Umbauphase, denn bereits am 14. November müssen wir den Schlüssel von unserem jetzigen zu Hause übergeben. 

Die komplette obere Etage im Haus soll neu gefliest werden. Jetzt heißt es Fliesen suchen. Erste Empfehlung von Bekannten: Dragon Mart.

Dieser alleine ist bereits ein Erlebnis für sich… Ein überdimensionaler China Markt zieht sich drachenförmig über eine sehr, sehr große Fläche von etwa 150.000 m2 und beherbergt um die 4000 Anbieter. Am Wochenende sind die Hallen der Märkte gut gefüllt und wir müssen uns geduldig durch die endlosen Gänge kämpfen, die kleinen Nebengassen bloß nicht aus den Augen lassen, um irgendwann endlich auf Fliesen-Anbieter zu stoßen. Denn es gibt hier alles, was man sich vorstellen kann. Sofort im ersten Shop finden wir tatsächlich die Fliese, die uns auf Anhieb sehr gut gefällt. Da weder mein Mann und schon gar nicht ich die Qualität der Fliesen aus China beurteilen können, bin ich heute erneut mit unserem Handwerker, der den Umbau leiten und organisieren wird, zum Dragon Mart aufgebrochen. In der Hand die Visitenkarte des Shops mit unseren Wunschfliesen. 40 Minuten lang habe ich erfolglos versucht, den Shop wiederzufinden. Die nicht gerade angenehmen Dämpfe des umfangreichen Warenangebotes brannten in meinen Augen. Die Covid-19 Schutzmaske erschwerte das Atmen der sowieso schlechten Luft. Ich war fix & fertig und eben auch erfolglos. Also habe ich den Laden angerufen. Der überaus nette Verkäufer am Ende der Leitung hat dann angeboten, mich an einem Eingangstor abzuholen. Hätte ich das mal gleich vereinbart, hätte ich mir viel sinnlose, ermüdende Rennerei ersparen können. Meinem Bauleiter konnte ich nach Ankunft den Google Standort senden und ihm somit die Suche erleichtern. Die Fliesen wurden für gut befunden und gekauft. Selbst das Zuschneiden der Fliesen-Fußleisten inklusive der ordentlichen Begradigung der Ränder organisiert der Fliesenverkäufer. 50 % Anzahlung sofort in bar fällig (bei Kartenzahlung 3 % mehr – das erklärt die immer unglaublich langen Schlangen vor allen Geldautomaten im Markt) Sogar die Organisation der Anlieferung konnte sofort vor Ort geregelt werden. Die Fliesen müssen nämlich im Lager in Fudschaira abgeholt werden und zum 1. November am neuen Haus angeliefert werden. Alles erledigt. Hoffen wir mal, dass alles auch so funktioniert.

Fliesenfachgeschäft:

Es gibt noch einen großen, bekannten Fliesenhersteller im Nachbar-Emirat Ras al Khaimah. RAK Ceramics. Dieser hat auch einige Verkaufsstellen in Dubai. Zu einer bin ich hingefahren, um mir ein Vergleichsangebot einzuholen. Während im China Mart die Läden natürlich sehr einfach und „rustikal“ ausgestattet sind – Fliesen lehnen an der Wand, die Artikelnummern händisch auf die Seiten geschrieben, muss ich mich durch die unübersichtliche Menge Fliesen vorarbeiten, geht es in den hübschen, sauberen Showrooms von RAK ganz anders zu.

Ein Verkäufer empfängt mich und fragt nach meinen Wünschen. Dementsprechend werde ich an eine Wand geführt und mir wird mein Fliesen“katalog“ erklärt. Per Knopfdruck kann ich mir die Seiten ausfahren lassen und mir die hübsch gestalteten „Katalogseite“ anschauen. Mir gefällt auch die ein oder andere Fliese, aber trotzdem bleibt die China Markt Fliese mein Favorit.
Die Preise und Qualität bei RAK sind natürlich um einiges höher.

Baumarkt:

Um auch alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, begeben wir uns auch noch ein einen Baumarkt. Ein sehr großer ist der ACE in Festival City, direkt neben dem Ikea. Hier empfängt uns laute Weihnachtsmusik und Unmengen an Weihnachtsdeko, aber keine Fliesen. Einzige Bodenbeläge im Angebot sind Laminate für Innen und Kunstrasen für Außen.

Mit Vorfreude erwarte ich unsere Fliesenlieferung am 1. November.