Hatta Berge

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Tretbootfahren.

Uns hatte ja die Roller Tour in die Berge gereizt (für eine Wanderung war es uns fast schon zu warm.) Allerdings waren unsere Kinder mit 12 Jahren für die Roller zu jung. Da wir zwar in den Ferien der Deutschen Schule Dubai unterwegs sind, aber wochentags, haben leider viele der anderen Aktivitäten im Aktivitätenzentrum Hatta geschlossen.

Also gut, dann nicht in die Berge, dann geht´s eben aufs Wasser. Wir fahren ein Stück weiter zum Staudamm. Dort gibt es eine große Station zum Anmieten von Kajaks, Tretbooten und verschiedenem mehr. Wir entscheiden uns für ein Tretboot. Es ist fast ein kleiner Fehler, den Kindern ihren Wunsch zu erfüllen und sie treten zu lassen. Denn zu viert im Boot ist zwar die Hinfahrt o.k., aber die Rückfahrt wirklich beschwerlich für die beiden, denn wir haben auch noch richtig Gegenwind.

Auf google maps erkennen wir, dass sich der Stausee in einer Ecke zu einem kleinen Canyon entwickelt, sieht zumindest auf der online Karte so aus. Die beiden strampeln wirklich tapfer immer weiter den anderen Booten hinterher, denn alle fahren irgendwie in die gleiche Richtung. Nach einer halben Stunde sind wir gerade mal am Eingang der Verengung, aber weiter fahren wir dann auch gar nicht, denn wir müssen den Weg ja auch wieder zurück…

Es sind sehr viele Kajakfahrer unterwegs. Ebenfalls immer auf dem See zu sehen sind rote „Rettungsboote“, die sofort herbeieilen, wenn ein Kajak gekippt ist. Wirklich super organisiert.

Unsere zwei Süßen sind wirklich froh, es irgendwann, ein bisschen erschöpft, wieder zur Vermietstation zurück geschafft zu haben. Da ist eine Belohnung fällig.

Imker und Honig            

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in den Hatta Bergen.

Wir haben so viele tolle Entdeckungen auf unserem letzten Roadtrip gemacht. Sehr informativ und spaßig war ein Besuch des „Hatta Honeybee Garden and Discovery Center“.

Über sehr holprige Straße, so dass wir kurzzeitig schon meinen, wir haben ein weiteres Hinweisschild verpasst, gelangen wir zum BienenZiel. Wir werden super nett empfangen und in lustige Imkeranzüge gesteckt. Allein das ist ein riesen Spaß, nicht nur für die Kinder. (Es gibt sogar extra ImkerKleider für Frauen in traditionellen, arabischen Kleidern oder Umhängen).

Wir bekommen einen kurzen, informativen Film gezeigt, bevor wir von einer sehr motivierten und kompetenten Führerin in den Garten geführt werden. Sie erklärt uns die verschiedenen Gewächse der Gegend und zeigt uns die Entwicklung der Bienenstöcke. An einem für die Hatta Region typischem Bienenstock können wir die vielen kleinen Summer dann sehr nah betrachten und gar das Surren mit den Händen spüren. Super faszinierend und informativ.

Die Tour endet mit einer kleinen Honigverkostung und natürlich, obwohl Honig hier wirklich ein sehr, sehr teures Gut ist, nehmen wir noch ein Glas mit.

Jetzt haben wir ein bisschen Hatta Geschmack aus dem Urlaub zu Hause, der uns den Alltag versüßt.

Baustellen…

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… mal wieder.

Ich mag euch noch ein bisschen Etwas aus dem Hause „Baustelle“ berichten. Könnte jetzt gleich wieder mit meinen Access Cards anfangen, denn das scheint schon ein immer andauerndes MEGA PROBLEM hier zu sein. Mag aber auch sein, dass mich mittlerweile die Mitarbeiter an entsprechender Stelle auf dem Kieker haben, weil ich diese unprofessionelle Handhabung und die unbeschreibliche Bürokratie und Unzuverlässigkeit nicht mehr ertragen kann und meinem Unmut an verschiedensten Stellen leider freien Lauf lassen musste… Nicht im besten Tone, ich weiß, aber ich konnte und kann einfach nicht mehr an mich halten. Es ist für mich nicht akzeptable und nicht erträglich und geht mir gehörig auf die Nerven. So ist dann nun auch Woche drei der weiteren Baustellen gestartet.

Nach den elektrischen Schocks im Gartenbereich mussten wir ja die komplette Bodenbedeckung erneuern lassen. Noch mehr Staub und Dreck vom ewigen Fliesenschneiden als sowieso schon immer WüstenSandLuft im Garten und auf der Terrasse… Aber die Fliesenleger waren die bis jetzt Besten, professionellsten Arbeiter, die wir hatten. Super tolle Arbeit. Leider keine Verständigung möglich, denn Englisch wird nicht gesprochen. Zur Kommunikation dient Zeichensprache, Deuten und Raten… Nicht wirklich hilfreich, aber zwei Mal am Tag schaut einer vorbei, der Englisch kann. Es gehen Liter um Liter Wasser an die Bauarbeiter, denn die Temperaturen liegen meist um die 40 Grad.

Die Steigerung dessen nun, die Bauarbeiter, die unser Dach neu abdichten und decken. Hier fließt das Wasser in riesigen Gallonen, jeden Tag schaffe ich Nachschub ran und ich bewundere die Ausdauer und das Durchhaltevermögen. Unglaublich. Auf dem Dach, den ganzen Tag ohne Schatten…

Wir hatten anfänglich einige Schwierigkeiten. Beginnend mit erneutem Access Pass Drama. Mein Fehler, zunächst. Ich hatte eine Genehmigung beantragt, die mich schon viele Nerven und Ausdauer gekostet hat. Die Genehmigung hatte ich für 4 Wochen beantragt, habe beim Erhalt des Access Passes leider nicht wirklich die Zeitspanne kontrolliert und somit übersehen, dass die Genehmigung nur für eine Woche gültig war. Wie bitte, soll man ein Dach in einer Woche abtragen, abdichten und und neu decken? Somit Montagmorgen der Anruf vom Sicherheitsteam am Einlass in die Wohnanlage… Keine gültige Permit für das Team. Mein Puls steigt, mein Herz fängt an zu rasen und meine Laune ist am Montagmorgen bereits im Keller, im tiefsten Stollen… Der 1,5-stündige Marathon beginnt.

Erster Versuch beim Sicherheitsmann am Eingang: Keine Chance. Er gibt mir eine Telefonnummer.

Zweiter Versuch per Telefon: Drei Mal werde ich verbunden und in Warteschleifen gestellt, denn keiner ist zuständig. Die letzte Person macht zumindest Anstalten, den zuständigen Mitarbeiter zu kontaktieren (per Email… während ich am Telefon warte…). Leider ist der Herr nicht erreichbar oder antwortet nicht. Ich soll doch ins zuständige Büro fahren, vielleicht können die helfen.

Dritter Versuch: Ich fahre ins zuständige Büro. Eine der Damen, die meinen Anfall bereits bei der letzten Access Permit Odyssee mitbekommen hat, fängt bei meinem Anblick hektisch an, ihre Fingernägel zu kauen. Unsichere Blicke zur Kollegin. Die übernimmt gleich. Ich schildere mein Dilemma, Tränen der Wut und Verzweiflung in meinen Augen. Da stehen 8 Männer an der Eingangsschranke und warten darauf, endlich die Arbeit zu beginnen, für die ich ja bereits eine Genehmigung für die vergangene Woche hatte (obwohl für vier Wochen beantragt…), ich die Besitzerin des Hauses bin, kann ich nicht die Mannschaft zu meinem Haus bekommen.

Die Mitarbeiterin scheint meine Verzweiflung und meine Wut zu spüren und richtig zu deuten. Ich reiße hier gleich die Bude ab, wenn ich nicht endlich die Einlassgenehmigung bekomme. Sie macht einen Anruf und versichert mir, dass ihr Kollege im unteren Stockwerk, die Genehmigung ausstellt. WIRKLICH???? Ich bin baff, zu Tränen gerührt und teile ihr meine Dankbarkeit von Herzen gerne mit.

Der Kollege möchte alle möglichen Dokumente von mir haben. Da ich diese ja erst vor zwei Wochen,in der letzten Odyssee, alle eingeschickt habe, kann ich damit dienen. Aber weit gefehlt.

Wie dieser aufmerksame Mitarbeiter nun feststellt, fehlt einmal der Fahrzeugregistrierungsschein und zweitens – die alte Version der Identifikationen der Dacharbeiter weißt einen anderen Arbeitergeber auf, als die Gewerbeanmeldung, die ich eingereicht hatte. Der Marathon wird zum Triathlon. Denn jetzt heißt es umswitchen. Über den Chef der Truppe und über den Vorarbeiter der Truppe am Sicherheitscheck versuche ich die korrigierten Dokumente zu bekommen… Die Fahrzeugregistrierung, die ich per Whats App erhalten ist abgelaufen, neue Bitte. Von mindestens einem Arbeiter brauche ich nun noch sein Visum, seinen Reisepass und seinen lokalen Identifikationsausweis…

Zusätzlich muss ich nun noch einen NOC – ein „No Objection Certificate/Letter“ schreiben.

Warum brauchte ich mindestens zwei dieser Dokumente für den letzten Access Pass nicht, den, der nur eine Woche gültig war?

Der wirklich hilfreiche Mitarbeiter macht natürlich nur seine Arbeit. Und dann geschieht das Wunder. Er greift zum Telefon, redet mit jemandem in einer mir nicht bekannten Sprache und erklärt mir anschließend, er habe schon einmal beim Sicherheitscheck angerufen, dass die Dacharbeiter bitte eingelassen werden, die Permit wird gleich nachgereicht. Am liebsten würde ich ihm um den Hals fallen. Es läuft. Handschriftlich verfasse ich das NOC, scanne es mir gleich ein. Wir warten auf die Unterlagen, die nach und nach eintrudeln. Es dauert… Der „Mitarbeiter“ gibt mir seine E-Mail-Adresse und bittet mich, einfach alle Unterlagen zu senden, sobald ich diese von der Firma beisammenhabe. Wieder und wieder garantiert er mir, dass er dann die Genehmigung gleich ausstellt und mir zukommen lässt. Soll ich ihm vertrauen?

Da nun ja aber die Dachdecker bereits am Haus auf mich warten werden, tue ich es. Ich fahre.

Am Haus angekommen sind leider keine Arbeiter anzutreffen… Ich betrete gerade das Haus, da klingelt mein Telefon. Der Vorarbeiter am Sicherheitscheck fragt, wie lange es denn noch dauern würde. Ich bin verwundert? Sie sind nicht eingelassen worden und stehen immer noch wartend an der Schranke.

Jetzt drohe ich fast durch die Decke zu gehen. Ich muss einmal RICHTIG LAUT schreien, ganz alleine im Wohnzimmer, brülle ich einmal laut in den Raum. Ich kann nicht mehr. Hätte auch durch die Decke gehen können, denn vielleicht wird die ja nochmal IRGENDWANN…. gedeckt.

Also ins Auto zurück, auf zu dem netten BüroMitarbeiter. Kurz bevor ich dort ankomme, klingelt wieder mein Telefon. Sie sind drin! Jetzt also plötzlich doch… Das verstehe irgendjemand!

Im Kreisverkehr einmal rum und auch ich fahre jetzt nicht durch die Anwohnerschranke, sondern reihe mich in die Schlage der anstehenden „Besucher/Arbeiter“ ein. Der wahrscheinlich vollkommen unbeteiligte Sicherheitsmann, der an mein Autofenster tritt, bekommt es oder besser MICH nun geballt ab. Aber nicht nur er hört, was ich zu sagen habe, alle anderen (und es sind viele), die auch auf Einlass hoffen, bekommen diesen Wutanfall einer hysterisch gewordenen europäischen Frau mit. Ich schreie den Mitarbeiter an, ob er glaubt, dass ich die dumme, gelangweilte, blonde Europäerin bin, mit der man das machen kann? Mehrmals muss ich darauf drängen zu erfahren, wo genau jetzt hier der Fehler lag, dass trotz des Anrufes des zuständigen Mitarbeiters aus dem Büro, meine Dachdecker nicht eingelassen wurden… MissKommunikation in ihrem MINI-kleinen Büro… Aha.

Jetzt habe ich ja doch wieder die Geschichte vom Access Pass erzählt… Mist. Eigentlich wollte ich ja erzählen, dass wir jetzt zwar ein neues Dach bekommen, dass hoffentlich in der nächsten Regenzeit uns und unser Hausinneres trocken hält, dafür aber von den Dachdeckern wieder die nagelneuen Fliesen, die in mühevoller, schweißtreibender Arbeit die letzten zwei Woche verlegt wurden, zerschmettert wurden.

Denn plötzlich fielen am zweiten Tag, beim Abdecken des Daches, sehr große Betonstücke herunter. Die Fliesenleger waren zum Glück in einer anderen Ecke beschäftigt, denn die hätte es hart und schwer getroffen. Ich bin schockiert. Ich laufe, mal wieder laut keifend, zur Terrassentür und BRÜLLE hoch, dass das stoppen muss. Mein Blick fällt auf die Betonbrocken vor mir, die auf der neu gefliesten Terrasse liegen und dann sehe ich sie: die zerschmetterten Fliesen… Ich könnte heulen, tobe aber auch vor Wut. Der Vorarbeiter kommt schnell vom Dach und bekommt nun auch in geballter Ladung meinen Unmut über ständiges unprofessionelles Arbeiten mit. Denke auch, er hat echt Angst vor mir. Und keiner dieser Männer beneidet meinen Mann, um diese herumschreiende, tobende Furie. „Voll peinlich“, würden meine Teenager Kinder sagen. Aber ich bin am Ende mit den Nerven und diese liegen blank.

Und was passiert? Sofort eilen sie zum Auto und holen Abdeckmaterial. Ich kann es nicht fassen!

Seitdem arbeiten sie wirklich gut und zuverlässig, soweit ich das beurteilen kann. Ich habe mich vor versammelter Mannschaft auf dem Dach einmal entschuldigt, für mein „Ausflippen“. Verstanden hat es keiner, es sei denn, der Vorarbeiter hat es ihnen anschließend übersetzt. Ich versorge sie täglich mit mehreren Gallonen Wasser, Keksen, Schokolade… Nervennahrung, damit sie dort oben auf dem Dach nicht die Nerven verlieren, wie ich so oft die letzten Wochen…

Und wenn das Dach fertig ist, kommen einfach wieder die professionellen Fliesenleger und tauschen dann wieder die kaputten Fliesen aus…

Ein Kreislauf…

Jetzt muss ich nur noch an meinen Kreislauf denken. Ich meditiere jetzt wieder täglich.

Iglu in den Hatta Bergen

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Mein ÜbernachtungsFavorit…

… auf unserem letzten Roadtrip. Das weiße Kuppelzelt mit überdimensionalem Panoramafenster ist einfach ein Traum. Davor stehen vier leuchtend orangene Campingstühle mit Blick auf die Berge. Der kahle, steinige Boden um unsere Zeltplatte herum ist trist, aber schön. Auf unserem „Zelt-Grundstück“ steht in guter Entfernung vor jedem Zelt noch ein gemauerter Grill. Und es ist klar, wir werden diesen Traum heute nicht mehr verlassen. Wir lümmeln in den Campingstühlen, lesen und genießen die Ruhe und den Blick auf die Berge. Die Nachbarzelte können wir komplett ausblenden. Außer uns scheint auch noch niemand angereist zu sein. Ein Traum. Beim Check-In hatte man uns eine Telefonnummer gegeben, unter der wir ein Grillpaket bestellen können. Das machen wir auf jeden Fall. Ein Braai, wie der Südafrikaner sagen würde… wir fühlen uns auch ein bisschen, wie in einer Hütte im afrikanischen Busch. Tolle Erinnerung und jetzt Realität. Wir bestellen nicht nur Grillgut, sondern auch noch gleich ein paar Getränke (nur alkoholfrei verfügbar). Alles wird mit einem kleinen off-road Golfcart angeliefert. Mit dem auch wir mit unserem Gepäck vom Parkplatz zum Zelt geliefert wurden. Denn der Zeltbereich ist autofrei.

Das Grillpaket umfasst auch Kohle, Grillbesteck, Teller und Besteck. Wir heizen erstmal an und widmen uns dann den vielen Platten… haben wir so viel bestellt? Es kommt uns doch sehr komisch vor. Das ein oder andere meinen wir auch gar nicht bestellt zu haben. Und die Menge! Wow. Da ist doch was schiefgelaufen. Und schon klingelt das Telefon in der Hütte… falsche Lieferung. Aber wir haben ja leider schon überall mal reingeschaut… Somit ist jetzt kein Austausch mehr möglich. Wir grillen und grillen und grillen und haben Wegverpflegung für den nächsten Tag – das ist sicher. Es schmeckt köstlich. Wir sitzen an unserem Tisch, einer alten, großen Kabeltrommel, auf kleineren Kabeltrommeln. Der Blick der Berge ist der Nachtisch.

An unserem Zelt fahren immer mal wieder kleine Gruppen auf elektrischen „Off-road“ Rollern vorbei. Vielleicht noch eine Aktivität für morgen für uns…

In unserem Zelt werden noch zwei Zusatzbetten vor dem Panoramafenster für die Kinder aufgestellt. Warum diese nicht gleich da waren? Vielleicht, um uns den wahren, vollen Bergblick zu gewähren – auch aus dem Zelt. Die Betten sind da, wir haben zu viert gut Platz in dem klimatisierten Zelt.

Aber bevor wir uns in die Betten kuscheln, hocken wir noch lange in den Campingstühlen vorm Zelt… Sterne zählen…

Buhais Geology Park

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Sharjah.

Das ist mal ein Ort, anfangs nur ein Fleck auf Google maps. Keine Ahnung, was uns erwarten würde. Die Homepage hat auch nicht wirklich viel preisgegeben. Aber es liegt auf dem Weg, also schauen wir natürlich vorbei. Die Anfahrt für uns ein bisschen mit Wenden, Wenden, Wenden verbunden… aber wir sind angekommen. Der Park lag leider nicht in unserer Fahrtrichtung und die Straße war baulich in der Mitte getrennt, also mussten wir einmal wenden und weil wir dann erneut die Einfahrt verpasst haben, mussten wir mehrmals wenden…

Die Parkplätze sind überdacht, wir werden super nett empfangen und nachdem wir den Eintrittspreis gezahlt haben, möchte uns sofort ein Mitarbeiter mit einem Golfcart zum „Hauptgebäude“ fahren. Wir lehnen dankend ab, denn die Kinder haben einen Spielplatz entdeckt, der zuerst erkundet werden muss, bevor wir die wenigen Meter zum Gebäude laufen. Auf dem Weg stehen verschiedenen Hinweisschilder, die uns einen Vorgeschmack geben, auf das, was uns erwarten wird. Der Park wurde erst am 20. Januar 2020 eröffnet.

Wie kleine gelandete Ufos liegen runde, erdfarbene Gebäude im hellen, sandfarbenen Geröllland aus mehr Stein als Sand. Die Anlage ist wunderschön in die Landschaft eingefügt. Wir lernen viel über die Erdmassen und Erdteile, die Verschiebung der Erdplatten und somit irgendwann auch über die Entstehung der Berge und Erhebungen, die sich um uns herum erstrecken. Große Panoramafenster geben in jedem Gebäudeteil den Blick auf die weite Öde frei. Fast so, wie riesen große Panorama-Gemälde. Für die Kinder gibt es immer wieder interaktive Präsentationen; montierte Ferngläser, mit denen wir die Beschaffenheit des Geländes vor uns genau untersuchen können; Mikroskope und spielerische Lernstationen. Wirklich toll gemacht. Außer uns ist nur noch ein weiteres Paar zu Besuch.

Von einer netten Mitarbeiterin werden wir vier in ein Kino geführt. Hier wird noch einmal visuell, sehr anschaulich, die Entstehung der Erde und der Berge Sharjahs gezeigt. Der absolute Höhepunkt ist dann, wenn die ebenfalls halbrunde Leinwand zur Seite fährt und dahinter erneut ein großes Panoramafenster freigibt. WOW. Wir sind die einzigen im Kino und genießen noch eine ganze Weile die Aussicht bevor wir uns weiter auf EntdeckungsTour machen. Es gibt noch Fossilien zu entdecken und vieles mehr…

Und draußen gibt es noch mehr zu sehen. Auf einem etwa ein Kilometer langem Rundweg, der gut ausgebaut ist, kommen wir nun ganz nah an all die Stellen heran, die uns im Inneren so gut erklärt wurden. Immer wieder gibt es überdachte Stellen mit Sitzgelegenheiten, um kurz Schutz vor der Sonne zu finden. Viele Tafeln erklären die Dinge entlang des Weges, die es nicht zu verpassen gilt.

Sehr kurzweilig und wirklich zu empfehlen.

Das Kaffee, welches wir dringend gebraucht hätten, nach Quad fahren und Ghost Town am Morgen ist leider noch geschlossen…

Zum Parkplatz lassen wir uns dann tatsächlich mit dem Golfcart zurückfahren. Denn wir werden am Ende des Rundweges schon freudig erwartet. Die Kinder sind natürlich begeistert. Wir auch 😉

Quad Tour         

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WüstenErlebnis

Viele in UAE mögen das Dune Bashing, wenn man mit dem eigenen Geländewagen stundenlang durch die Dünen düst. Adrenalin pur, Ängste, eventuell Schäden… nichts für mich. Für uns als Familie ist aber eine geführte Quadtour durch die Wüste ein super schönes Erlebnis. So darf dieser Programmpunkt auch auf unserem Roadtrip nicht fehlen. Nach unserer Nacht im Mysk al Badayer steuern wir einen der vielen Wüstentour Anbieter in direkter Nähe an. Schnell ist einer herausgepickt und wir fragen gezielt nach einer geführten Tour durch die Wüste. Wenn man nämlich nicht danach fragt, dann darf man meist einfach nur in einem kleinen eingezäunten Gebiet alleine seine „langweiligen“ Runden drehen. Wir haben dies bei der ersten Tour gemacht, damit unsere Tochter (12 Jahre) üben konnte. Schlussendlich hätten wir auch damals lieber gleich eine geführte Tour buchen sollen, was gefühlt sicherer gewesen wäre.

Wir bekommen einen netten Tourguide zugewiesen, vereinbaren die Fahrzeit und los geht’s. Herrlich zu viert (plus Guide) in der weiten, einsamen Wüste herumdüsen zu dürfen, immer in vernünftiger Geschwindigkeit und mit gutem Abstand zum Vordermann. Weit in den Dünen drin sehen wir immer wieder klimatisierte Geländewagen unterwegs im Wüstensand. Ich genieße, dass wir so nah dran sind, an der Natur, der warme Fahrtwind im Gesicht, den Staub vom Vordermann auf der Sonnenbrille. Wir stoppen auf einem Aussichtspunkt. Erden. Die Füße im Sand und die wunderschöne Stille genießen, die natürlich wieder vorbei ist, sobald wir unsere vier Quads starten. Für uns als Familie immer wieder ein schönes Erlebnis, dass auf keinem Wüstenbesuch fehlen darf.  

Laut meiner Aktivitäten App sind wir etwa 22 km in einer Stunde durch die Wüste geweht…

Ghost Town

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Sharjah – Al Madam

Nachdem wir den Morgen in der Wüste beim Quadfahren verbracht haben, bringt uns der nächste Stopp leider genau zur Mittagszeit heiße Füße.

Das Al Madam Ghost Town oder Lost City, nicht weit vom Mysk al Badayer Resort entfernt, ist mit einem normalen PKW zu erreichen. Das Navigationsgerät für uns durch einen Ort. Desto weiter wir eindringen, desto mehr hat man auch hier schon mal das Gefühlt, dass die ein oder andere Ecke schon verlassen ist und der Sand Einzug hält. Der Weg führt dann aber doch wieder aus dem Ort heraus, ein paar Kamele suchen hier etwas Essbares. Nicht mehr weit entfernt können wir schon zwei Autos in der Wüste parken sehen. Dass muss es sein.

Man kann etwas entfernt parken und läuft dann vielleicht 100 m zum „Eingang“. Auf diesen 100 m mittags um 12 Uhr brennen mir die Zehen. Leider habe ich nicht meine geschlossenen Schuhe angezogen, sondern bin mutig in meinen Flip Flops los. Besonders mein dicker Zeh ist überhaupt nicht begeistert und schmerz wirklich, wenn der heiße Sand sich darunter klemmt. Wow… Aber ich bleibe tapfer und laufe sehr bedächtig und vorsichtig, aber trotzdem schnellen Schrittes von Schatten zu Schatten. Ich denke, es sieht super lustig aus… Die Häuseransammlung, Town ist fast schon übertrieben, besteht nur aus ein paar wenigen Häusern, die sich einmal anscheinend entlang einer kurzen Straße erstreckt haben. Vielleicht aus den 60er oder 70er Jahren. In manchen sind die Wände bunt angemalt, in manchen leider auch mit schlechten Sprüchen oder Kritzeleien verunstaltet. Aber es ist uns bleibt super spannend in solch verlassenen Gegenden auf Erkundung zu gehen. Manche Decken sind reich verziert und man kann diese gar berühren, denn der Sand dringt weiter und weiter in die Häuser ein und die Natur übernimmt die Siedlung. Die Kinder klettern in einem Zimmer, dass fast vollkommen mit Sand gefüllt ist, ins Dunkel hinein. Irgendwie auch ein bisschen unheimlich.

Die Hitze ist wirklich extrem. Der Rest meiner Familie macht sich schon langsam auf den Weg zurück zum Auto. Ich allerdings mag auch noch das letzte Haus anschauen. Und werde mit besonders farbenfrohen Wänden belohnt. Wunderschön. Zudem hat das Haus eine Randlage und aus der Fensteröffnung kann man die Dünen sehen. Hier begegne ich auch noch einer holländischen Familie. Erst den Kindern, die barfuß unterwegs sind. Im letzten hinteren Raum stoße ich dann auf die Eltern. Die Mutter ist gar so erschrocken, dass ich meine, für einen kurzen Moment, dachte sie wohl es spukt wirklich und sie hat einen Geist gesehen. Aber das bin nur ich. Wir müssen alle herzlich lachen.

Dann leider tritt ein Sohn in einen Holzsplitter und der Spuk ist vorbei. Die Eltern sind in der Realität zurück und können zum Glück sehr einfach den großen Splitter wieder entfernen. Die Familie zieht weiter und werde nun meinem großen Zeh Erholung schaffen und ihn zum Auto zurücktragen… Seltsam, dass ausgerechnet der große Zeh so empfindlich ist.

Ich liebe solche verlassenen Stätten und wir haben auch schon einige spannende besucht.
Diese hier ist zwar sehr klein, aber fein.

„Courtyard“ Bummeln…   

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im Industriegebiet Al Quoz, in Dubai.

Der Courtyard in Al Quoz ist einer dieser Orte, die man nicht zufällig findet, sondern bewusst entdecken möchte. Versteckt zwischen Werkstätten und Lagerhallen öffnet sich plötzlich ein ruhiger Innenhof voller Kreativität.
Schon beim Eintreten fühlt man sich ein wenig wie in einer anderen Welt. Hier geht es leiser zu als im restlichen Dubai. Palmen, Klinkerböden und schattige Sitzplätze schaffen eine fast mediterrane Atmosphäre. Der Courtyard ist kein klassisches Sightseeing-Ziel, sondern ein Ort zum Ankommen. Kleine Galerien, Ateliers und Designstudios laden zum neugierigen Herumschauen ein. Man schlendert ohne Plan und entdeckt dabei immer wieder Neues.
Zwischen Kunst und Handwerk bleibt Zeit für Gespräche. Besonders schön ist die entspannte, unaufgeregte Stimmung. Ein Café im Innenhof wird schnell zum Lieblingsplatz.
Unbedingt in der Galerie vorbeischauen, die die Idee und die Geschichte der Entstehung dieses Bereiches darstellt, kombiniert mit einer tollen, kleinen Fotoaustellung.
Es gibt verschiede kleine Cafés und Restaurants zum Verweilen. Das ein oder andere auch sehr in den Tiefen der kleinen Shops versteckt. Einfach treiben und überraschen lassen.
Der Courtyard zeigt, dass Dubai auch kreativ, ruhig und anders sein kann.
Er ist ein Rückzugsort für Künstler, Kreative und Entdecker. Gerade der Kontrast zur umliegenden Industrie macht seinen Charme aus. Wer Al Quoz besucht, sollte sich diesen Ort nicht entgehen lassen. Denn der Courtyard steht für das kleine, unerwartete Glück abseits der bekannten Wege.

Einfach nur über die Straße hinüber gelangt man in das Künstler- und Konzeptstore Viertel: Alserkal. Ebenso einen Besuch wert. Beides lässt sich auch super kombinieren.

Access Permits

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… die zweite…

Ich habe hier ja bereits ein anderes Mal etwas über Access Permits erzählt. Da ich gerade mal wieder diese Woche, noch laufend, wieder einen interessanten Fall habe, möchte ich den doch noch mit euch teilen.

Wenn man also hier an seinem Haus etwas reparieren oder erneuern möchte und man dazu einen Handwerker oder mehrere braucht, benötigt man eine Access Permit.

In Deutschland, jemand hat ein Häuschen und es kann kommen wer will. Hier nicht so. Man wohnt hier in Compounds, in anderen Ländern nennt man sie Estates, und diese haben ein Verwaltungsbüro. Zum Betreten oder Befahren, braucht man entweder als Bewohner einen „Karte“, die an der Windschutzscheibe des Autos klebt oder eben einen „Access Pass“. So einen Pass brauche ich also für fast jeden Handwerker.

Jetzt sollten eigentlich am Montag den 25. April 2022 die Dachdecker anfangen, unser Dach abzudichten und neu einzudecken, denn wir hatten ja, wie in einem anderen Artikel beschrieben, einen krassen Wassereinbruch an mehreren Stellen in der letzten Regenwoche.

Ich habe also wohlweißlich eine Woche vorher, alle nötigen Unterlagen des Unternehmens eingesammelt und dies per E-Mail, wie vorgeschrieben, an das Office Management Team geschickt. Schon im Betreff hatte ich angegeben, dass die Arbeiten am Montag, den 25. April starten werden. Die E-Mail ist am 18. April rausgegangen und ich habe auch sofort die automatisierte Ticket Reference Nummer erhalten. Dann aber passiert nichts. Also habe ich zwei Tage später, eine erneute E-Mail gesendet und auf meine Ticket Nummer verwiesen und erneut das Datum, den 25. April hervorgehoben. Wieder nichts. Also habe ich Freitagvormittag angerufen. Ali versicherte mir, ich erhielt meine Permit innerhalb der nächsten 10 Minuten. Erhalten habe ich nichts. Gehört auch nichts.

Also rufe ich am nächsten Tag, Samstag, wieder an. Und erfahre dort von einem Mitarbeiter, dass ja Samstag und Sonntag von der Abteilung, die ich bräuchte, niemand arbeitet. Fragezeichen in meinen Augen, Aggression und Unmut in mir und klar erkennbar in meiner Stimme. Somit keine Chance, dass die Dacharbeiter am Montag starten können. Denn ich kann frühestens Montag wieder anrufen oder im Büro vorbeischauen, dann ruft das Büro für mich die „ach so wichtige“ Nummer an.

In der letzten Hoffnung stehen ich Montagmorgen 8 Uhr vor dem Büro. Ramadan Bürozeiten: Start erst um 9 Uhr. Aber die Tür geht auf und ich treffe auf eine nette Dame. Sie kann in ihrem Computer sehen, dass Freitag Ali etwas an meinem Fall gearbeitet hat, aber es dann im System irgendwo hängegeblieben ist…
Hilft mir jetzt nicht weiter und meinen Dachdeckern auch nicht… Die nette Dame, kann jetzt nichts machen, aber ab 9 Uhr irgendwann könnte sie dann eventuell den zuständigen Herrn erreichen…. Aha.

Während ich dasitze und erneut meinem ganzen Unmut freien Lauf lasse, ihr natürlich immer wieder versichere, dass ich weiß, dass es nicht ihre Schuld ist, klingelt mein Telefon.

Das Security Gate. Das magische Tor, an dem man den ebenso magischen Access Pass vorzeigen muss, ruft mich an. Na Dankeschön. Es steht ein Fliesenlieferung vor dem Gate, die sie nicht reinlassen können, weil er keine Access Permit hat.

So, jetzt bekommt auch noch der nette Herr am Telefon meine Laune ab… und die hat es in sich. Ich bin kurz vor dem Explodieren, hochroter Kopf und vor Verzweiflung mittlerweile Tränen in den Augen. Wo bin ich denn hier gelandet?

Ich schnauze diesen Herren also an, dass er jetzt auf der Stelle, meine Fliesen für den Poolbereich, der ja unter Strom stand…  hereinlassen los und mir bloß NIE WIEDER mit dem Wort Access Permit kommen soll.

Die Dame im Büro lasse ich einfach sitzen und zische ab. Ich reiße der sonst nämlich noch ihren Access Pass vom Hals….

Ich persönlich brauche ja diese Access Pässe nicht. In anderen Ländern bekam ich einfach einen Anruf vom Gate, ob ich Person xy erwarte und dann waren die drin, ohne Access Pass.

Das ist nicht der erste A… P… Marathon, den ich hinter mir habe. Und nachdem ich heute zwei Menschen echt rundgemacht habe, für etwas, wo sie persönlich gar nichts können, gab´s anschließend eine ausführliche E-Mail.

Denn als ich heute nach Hause kam und meine E-Mails checkte, ob ich den Pass von dem Herren ab 9 Uhr schon erhalten hatte, war da keine E-Mail von ihm, wer immer er ist, the Mistery Man, sondern vom „Customer Happiness Team“, mit der Frage, was genau, denn die Dachdecker machen werden… Dachdecken? Aber die E-Mail von DEM Absender kam mir natürlich gerade recht, denn denen habe ich dann wirklich auf nette, vernünftige Art und Weise mal meine Sichtweise geschildert und ihnen klar gemacht, dass eine Woche Gerenne, Emails und Telefonieren wegen EINEM EINIZGEN ACCESS PASS ganz klar REIN GAR NICHTS mit Customer Happiness zu tun hat…

Und wenn mich noch einmal jemand aus Deutschland fragt: Und, was machst Du da so?… Ja, weiß ich jetzt auch nicht…

Blog schreiben, um mich manchmal abzureagieren 😉

Zusatz: Nachdem ich stundenlang wieder nichts höre und erneut nachfrage, ob ich denn noch mit einer permit für den nächsten Tage rechnen kann, kommt die Antwort, dass die Arbeiten ja IM HAUS sind und man dazu eine Versicherungsfrage noch klären muss. Ich weiße dann mal in einer kurzen, knappen E-Mail darauf hin, dass sich UNSER DACH im Außenbereich des Hauses befindet….

Wahrscheinlich denkt natürlich jetzt der ein oder andere: Was regt die sich denn darüber so auf. Ihr kennt alle, denke ich, diese MomentAufregung, die man dann einfach mal wieder loswerden muss.

Ich liebe diese Stadt, ich liebe dieses Land und fühle mich PUDELWOHL. Ich bin super glücklich mit der Entscheidung, „ausgewandert“ zu sein, dass die Wahl auf Dubai fiel und, dass wir uns für die wunderschöne Community „The Villa“ mit so vielen tollen Menschen und wunderschönen Grünanlagen entschieden haben. Und ja, ich weiß auch, dass es nirgends perfekt ist und es immer mal die kleinen Dinge gibt, egal wo auf dieser Welt, über die man sich einfach mal auslassen muss. Ganz natürlich finde ich. Aber ich finde es ebenso wichtig, nicht immer nur die perfekte GlitzerSuperWelt mit euch zu teile, sondern auch die kleinen Stories des Lebens…

Elektro-Schock

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Rund ums Haus…

Wir kommen ja gerade aus den Osterferien und hatten unter anderem Besuch von lieben Freunden mit Teenager Jungs, Zwillinge, im advanced Teenager Alter – 15 Jahre. In Kombi mit unseren Zwillingen im Teenager Anfangsstadium – 12 Jahre, fand eine sehr harmonische gemeinsame Bespaßung am Nachmittag statt. Pool-Crazyness – mal mit Ball mal ohne, auf jeden Fall mit viel Wasserplantschen und spritzen rund um den Pool. Wir Eltern alle sehr positiv überrascht. So überrascht, dass die Stimmung an einem Nachmittag richtig elektrisierte… Meine Tochter ruft ganz aufgeregt: „Mama, Mama, an dieser einen Stelle vibrieren meine Füße!“ Wie bitte? Ich begebe mit also an besagte Stelle und stelle mich barfuß auf die WPC Platte und auch meine Füße vibrieren und die leicht elektrischen Stöße ziehen hoch bis zum Knie. SOFORT alle Kinder aus dem Pool, runter von den nassen Flächen und Schuhe an. Bei genauem Hinschauen steigt zwischen den WPC Platten sogar leichter Rauch auf. Ich bin schockiert, Herzrasen. Wir reisen zwei, drei Platten mit dem Schraubenzieher raus und was finden wir? Zwei gelb ummantelte, dünne Kabel laufen unter den Platten lang, eingequetscht unter den Querlatten und leicht in Kontakt mit den Metallverklickungen der WPC Platten. Und ein Kabel: schwarz durchgeschmorrt. Unglaublich. Pool erstmal geschlossen. Mein Mann legt abends diesen Stromkreis lahm und gibt somit den Pool erstmal wieder frei. Allerdings haben wir jetzt wieder Baustelle im Garten.  Denn jetzt muss eindeutig die komplette WPC Umrundung um den Pool herum raus und erneuert werden und ganz wichtig: auf weitere ähnliche „Stromleitungen“ überprüft werden.

Da wir auch noch nicht die Terrasse haben Fliesen lassen, nachdem die neuen Fenster und Türen reinkamen, wird das nun noch gleich mitgemacht. Nicht, dass ich nicht schon längst die Nase voll hätte von Baustellen, aber gut, dies alles soll angeblich bis zum Wochenende wieder fertig sein. Und dass, trotz Ramadan und Fasten er Arbeiter. Ich bewundere diese Ausdauer.

Und bin dankbar, dass das sofort diese Woche erledigt werden konnte.

Mein Tipp: Stromkabel, Steckdosen oder ähnliches … nicht immer alles für sicher erklären. Oft fehlt die Erdung, das dritte, wichtige Käbelchen…